Der Sohn Gottes

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Zippo
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 16:07
Zippo hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 13:51 Ich finde, es lohnt immer wieder ein neuer Blick auf die Bibelverse, da fallen immer wieder mehr Details auf.
Jetzt ist mir z. Bsp. das Wort " gesetzt " aufgefallen, das in Hebr 1,2 u d 2,7 verwendet wird. Der Sohn wird gesetzt über das Werk "deiner Hände" und da ist für mich auch offensichtlich, daß der Vater der eigentlich Schaffende gewesen ist und nicht der Sohn.
Das hier:
Hebr. 2,7 (SLT): Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände;  alles hast du seinen Füßen unterworfen.
- finde ich ausschließlich in der Schlachterbibel des Bibelservers.

Man bezieht sich zwar ganz richtig auf Ps. 8. Aber warum ist dieser Einschub "und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände" in den anderen verfügbaren Übersetzungen nicht zu finden?
Ich finde es in jeglicher Übersetzung, die ich habe z. Bsp. der ElbÜ
[Heb 2,7-8] Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; du hast alles seinen Füßen unterworfen.“
Magdalena
Ps. 8 meint eindeutig den Menschen.
Der Mensch wird zwar auch über das Werk Gottes gesetzt, aber insbesondere der Menschensohn, der in Psalm 8 hervorgehoben wird. Es erinnert auch an Dan 7,13-14, wo der Menschensohn vor Gott den Vater gebracht wird, um von ihm Herrschaft und Herrlichkeit zu bekommen.
[Dan 7,13-14] Ich schaute in Gesichten der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.
Diese Machtübergabe des Vaters an den Sohn Gottes bzw. den Menschensohn, wie er in den Evangelien über 80 mal genannt wird, hat den Sohn Gottes insbesondere über das Werk der Hände Gottes gesetzt.
Magdalena
Hebr. 2 bezieht sich zunächst auf den Knecht Gottes in Menschengestalt- Jesus Christus.
Hebr. 2, 7-8 (ELB): Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; du hast alles unter seine Füße gelegt.« Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.
Willst du DAS wirklich auf die Menschheit anwenden?: "Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre"?
Du sagst doch Psalm 8 handelt nur von Menschen. Ich beziehe den ganzen Hebräerbrief nur auf den Sohn Gottes bzw. den auferstandenen Menschensohn.
Magdalena
Der Schreiber sagt mehr oder weniger: "Jesus Christus ist HERR über alles und alle, aber wir sehen das jetzt noch nicht".
Wir; also die Christen unserer Zeit, sehen es auch noch nicht.
Überall regieren Gottlosigkeit, Ungerechtigkeit, Täuschung und Bosheit. Das sehen wir.
HERR über alles steht da nicht, aber es ist ihm die Herrschaft übergeben, dazu bekommt er von Gott Mächte und Gewalten und er soll auch das Gericht über die Menschen halten. Joh 5,27
und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.
Das irritiert viele Menschen, daß offensichtlich nicht ein Gott der Gerechtigkeit und Liebe in der Welt herrscht, Gott hat ja auch ihm feindlich gesonnene Mächte in die Welt entlassen Off 12,7-12
Und die Herrschaft Jesu wird nicht von allen Menschen in der Welt anerkannt. Aber dem Sohn Gottes ist alles anvertraut, er soll herrschen, bis alle Feinde Gottes besiegt sind.
[1. Kor 15,25-28] Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. Denn „alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.)
Magdalena

Und es geht ja noch weiter.
Hebr. 2, 9-10(ELB): Wir sehen aber den, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, Jesus, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte. Denn es entsprach ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.
Hier steht: Der Schöpfer selbst musste durch Gottes Gnade den Tod erleiden, für jeden-- damit Rettung möglich wird.
Was ist für dich der Unterschied zwischen dem "durch" und dem "von" 1 Kor 8,6 ?
[1. Kor 8,5-6] Denn wenn es nämlich solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf der Erde (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt), so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
Magdalena
Hier ist die Begründung, und es wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Sohn Gottes, (der in allem Gott gleich- gewesen- war), Mensch werden musste mit den Beschränkungen, die Menschen auferlegt sind:
Hebr. 2, 17-18 (ELB): Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoher Priester vor Gott werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen; denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht worden ist, kann er denen helfen, die versucht werden. 
Gerade habe ich das Gefühl: Ziehe die Schuhe aus, du stehst auf heiligem Boden.
Diese Verse muss man einmal auf sich wirken lassen.
Wo steht, daß der Sohn Gottes, Gott in allem gleich gewesen ist ? Ich kenne beispielsweise nur solche Verse, wo der Sohn die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes hatte, der ja auch reichlich in ihm present war.
[Heb 1,1-3] Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; welcher, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend
Der Sohn Gottes, dem Gott alles geschaffen hat, der sollte in der Schwachheit des menschlichen Fleisches allen Versuchungen und sündigen Begierden widerstehen.
Er sollte ein Hohepriester sein, der alle Schwachheiten des von Satan versuchten Menschen kennt, damit er sie besser verstehen und ihnen besser helfen kann. Hebr 2,18
[Heb 5,5-10] So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat: „ Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“ Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: „ Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“ Der in den Tagen seines Fleisches, da er sowohl Bitten als Flehen dem, der ihn aus dem Tod zu erretten vermochte, mit starkem Schreien und Tränen dargebracht hat (und wegen seiner Frömmigkeit erhört worden ist), obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte; und, vollendet worden, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott begrüßt als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
Fortsetzung folgt
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:10 [Heb 2,7-8] Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; du hast alles seinen Füßen unterworfen.“
Wann wurde Jesus unter die Engel erniedrigt? Hier hat der Autor aus der LXX zitiert, was auch nicht konform zum hebr. Text ist. Es ergibt sich damit ein Widerspruch zu einer eigenen Aussage aus dem Brief:
Heb 1,13-14 hat geschrieben: Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße“? Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die die Errettung erben sollen?
Diese Auslegung ist auch korrekt, stünde dann aber nicht im Einklang zur Stellung der Engel über den Sohn Gottes. Die Engel sind Menschen zu Diensten und nicht wir den Engeln. Nirgendwo hat ein Engel über Menschen Herrenstellung, also auch nicht über Jesus.

Jesus wurde erniedrigt unter das Herrschaftsystem dieser Welt, dem alle unterworfen sind. Diesen war er also in seinem ersten Kommen unterstellt. Diese sind jedoch keine Engel, sondern Menschen, die an Gottes statt regieren. Das ist eine Bedeutung von "Elohim", womit der hebräische Text aus Psalm 8:6 auch korrekt ist.

Jesus kam nicht als Herrscher auf die Welt, sondern als ein Kind aus dem einfachen Volk. Sein Aufstieg zum Herrscher beginnt erst nach seiner Auferstehung. Dann wurde er zum Herrn über alle Schöpfung gemacht:
Apg 2,36 hat geschrieben: Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 16:07 Der Sohn ist "in allem den Brüdern gleich geworden"-- und daraus will man Ihm einen Strick drehen und Ihm die Position, die Er vor seiner Menschwerdung inne hatte und seit der Auferstehung wieder inne hat, nämlich "zur Rechten Gottes, des Vaters"... absprechen?
Ich will es dem Sohn nicht absprechen, die Autorität zu haben, die mit dem Platz zur Rechten verbunden ist. Er wird in Psalm 110,1 als Herr Davids bezeichnet und ich glaube auch, daß er damals schon diesen Platz hatte.
Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße!
Der Platz zur Rechten von Königen, ist der Platz eines bevollmächtigten Vertreters. Im AT ist der Engel des HERRN die rechte Hand Gottes. Das war dieser Engel, der privilegiert war, mit Menschen wie Abraham und Mose zu sprechen.
Er war auf dem Berg Sinai zu sehen und gab Mose die Tafeln mit den Geboten.
Apg 7,38
Dieser ist es, der in der Versammlung in der Wüste mit dem Engel, der auf dem Berg Sinai zu ihm redete, und mit unseren Vätern gewesen ist; der lebendige Aussprüche empfing, um sie uns zu geben;
Siehe auch 2 Mo 24

Diese mächtige geistige Gestalt wurde von dem Volk Israel erwartet Mal 3,1 und als die Zeit reif war, hat sich dieser Engel des Bundes auf den Weg gemacht und kam in das Fleisch des Menschen Jesus.
[Phil 2,5-8] Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war, der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.
Wenn also in Israel ein Mensch erkannt wurde, der seine Jünger als Brüder bezeichnete, dann war in der unsichtbaren Welt eine andere Realität zu beobachten.

Und nach der Auferstehung war der Sohn Gottes wieder in die himmlische Herrlichkeit zurückgekehrt. Es heißt ja, daß er dort erhöht wurde. Phil 2,9
[Heb 1,1-3] Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; welcher, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er durch sich selbst die Reinigung von den Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe;
.....
[Heb 1,6-8] Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.“ Und in Bezug auf die Engel zwar spricht er: „Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme“; in Bezug auf den Sohn aber: „Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Zippo
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Beitrag von Zippo »

Fortsetzung
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 16:07 Ich nehme an, dass sich folgender Vers auf die Wiederkunft bezieht:
Hebr. 1, 6 (ELB): Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!« 
Jesus selbst bezeugte: Anbetung gebührt Gott allein.
Wer ist der Erstgeborene ? Ist das der Erstgeborene vor aller Schöpfung war, um dessentwillen alle Schöpfung geschaffen wurde, wieso will man das nur auf den Rang beziehen ?
[Kol 1,15-17] der das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen durch ihn.
Wann wurde dieser Erstgeborene wieder in den Erdkreis eingeführt ? War das zu Pfingsten ? Die Engel haben eigentlich wenig Anlaß, den Erstgeborenen zu rühmen. Ich habe gedacht, daß die Engel wohl angewiesen wurden, den Lobpreis im Herzen der Menschen zu fördern. Damit ihm Ehre und Dank zukommt, für das rettende Werk, das er vollbracht hat.

Das Lamm ist ein Bild für den Herrn Jesus, weil er sich für die von Satan verführte Menschheit aufgeopfert hat. Jetzt kann er sie aus seiner Gewalt befreien.
[Heb 2,14-15] Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran teilgenommen, damit er durch den Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und alle die befreite, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.
Und deshalb wird der Herr Jesus als würdig empfunden, gemeinsam mit Gott dem Vater, Lobpreis zu nehmen.
Magdalena
Das Lamm empfängt Anbetung:
Offb. 5,12-13 (ELB): Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu nehmen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis. Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit
Jeder kann zum Thron der Gnade kommen und fragen: Wer ist Jesus Christus?
Mir scheint, die Empfänger des Hebräerbriefes hatten das gleiche Problem. Und die hatten noch keinen Bibelserver und kannten möglicherweise nur einen Teil der Schriften. Deshalb erklärt der Schreiber so ausführlich, wer Jesus Christus ist. Das fängt ja gleich im ersten Kapitel an, mehr oder weniger ohne Einleitung.
Ich meine, der Schreiber des Hebräerbriefes wollte in besonderer Weise die Bezüge zum AT aufzeigen. Wer ist der Herr Jesus Christus, wer ist der Sohn Gottes ?
Magdalena

Wie kann man das nur verdeutlichen, wenn Gläubige nicht mit dem Herzen erkennen, was da steht?
Der Verstand macht nicht alles, er ist vielleicht sogar ein Hindernis.
[1. Kor 1,18-21] Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen will ich wegtun.“ Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Schulstreiter dieses Zeitlaufs? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, so gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten;
Gott hat den Zugang zu dem Reich Gottes mit einer Botschaft versehen, die zunächst einmal volle Ablehnung erzeugt, weil hier scheinbar etwas total Liebloses und Ungerechtes passiert.
Der Zugang und das Verständnis wird aber durch Glauben möglich, durch kindliche Annahme, sagt der Herr Jesus:
[Mk 10,14-15] Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird nicht dort hineinkommen.
Gruß Thomas
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Larson
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:10 Ich finde es in jeglicher Übersetzung, die ich habe z. Bsp. der ElbÜ
Auch wenn du in 1000 Übersetzungen vom NT den Vers (Hebr 2,7) so lesen kannst, im Psalm 8 wird von der Menschheit gesprochen, wie Gott den Menschen als „Ebenbild“ Seiner selbst schuf, (da steht auch nicht „Engel“ sondern Elohim).
Auch das kannst du in Übersetzungen so lesen, und mit Enosch und Ben-Adam wird es sehr deutlich, dass hier kein Jesus gemeint ist, wie es im Hebr irreführend dargestellt wird, sondern wie gesagt der Erdenmensch, von Gott erschaffen, wie ich es hier aufgezeigt habe:
viewtopic.php?p=625532#p625532
Zippo hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:10 aber insbesondere der Menschensohn, der in Psalm 8 hervorgehoben wird
Nein, der wird im Psalm nicht „hervorgehoben“, sondern Gott nimmt sich dem Enosch wie auch dem Ben-Adam an.

In Daniel 7,13.14 wird ein Vergleich hergestellt, dass die Vision, wie ein Ben Enosch כְּבַ֥ר אֱנָ֖שׁ (kᵉvar ʽĕnāsch) aussah, da steht nicht mal Ben Adam, also wie ein ganz normaler Mensch.
Zippo hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:10 Du sagst doch Psalm 8 handelt nur von Menschen. Ich beziehe den ganzen Hebräerbrief nur auf den Sohn Gottes bzw. den auferstandenen Menschensohn.
Nur ist die Herleitung im Hebräer total falsch und missglückt, mit Zitaten aus der Tenach, die nicht das Aussagen, was im Tenach steht. Wie man solches eigentlich bezeichnet, wüsste man, da hilft auch der „Glaube“ nicht darüber hinweg.

Nur mit bruchstückhaften Zitaten aus der Tenach, geschickt aneinandergereiht, wird dann eine Theologie entwickelt (welche Jesus nicht lehrte und eigentlich gegen die Tenach spricht, und solches soll ein Glaubensfundament sein?), welche weg vom Realen, vom Wirklichen ist.
Zippo hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 13:10 als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
Und kein Mensch weiss, was die „Ordnung Melkisedek“ ist, der ja „nur“ ein Priester des höchsten Gottes war (also des Höchsten Gottes unter anderen Göttern), aber nicht ein Priester JHWH’s. Aber das wäre ein anderes Kapitel….
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Zippo »

Larson hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 20:46
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 11:29 Was da vor Urzeiten aus Gott hervorgegangen ist, das ist der erste Sohn Gottes, als Geistwesen,
Soso, woher willst du das wissen? Auch Israel und Ephraim werden als Erstgeborne bezeichnet. Was ist denn ein „Geistwesen“? Da werden Begriffe formuliert….
Das sagt mir der Vers des Propheten Micha Mi 5,1 und das sagt mir das NT. Es gibt natürlich viele Erstgeborene, Israel als Volk wurde bildlich als Sohn Gottes bezeichnet und war unter den Völkern das Erste, dem sich Gott anvertraut und mit dem er einen Bund geschlossen hat. 2 Mo 4,22-23
[Mich 5,1] Und du, Bethlehem-Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.
Der kommende Fürst in Israel hat seine Ursprünge von der Urzeit her, das kann nicht für das menschliche Geschlecht Davids gelten, aber für die Persönlichkeit des Geistes, der in das Fleisch des Menschen Jesus gekommen war.
Daß der kommende Messias der Erstgeborene ist, sowohl im Himmel als auch auf Erden, das geben verschiedene Psalmworte her, aber auch das NT.
[Ps 89,27-28] Er wird mir zurufen: Mein Vater bist du, mein Gott, und der Fels meiner Rettung!
So will auch ich ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten der Könige der Erde.
[Kol 1,15-17] der das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen durch ihn.
Larson
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 11:29 Durch sein Wort und Willen sind weitere geistige Söhne Gottes entstanden und später auch die irdische Schöpfung.
Durch wesen Willen ‚ Jesus?
Warum schmälert das NT die Wirkungsweise und Handlungen, die Güte und Erhabenheit des alleinen Gottes?
Durch den Willen des Erstgeborenen vor aller Schöpfung sind alle Dinge geworden, sagt das NT und Gott hat seine Wünsche umgesetzt.
Gott bringt einen Sohn in der Himmelswelt hervor und dieser wünscht sich weitere Söhne des Himmels, die zu Beginn der Schöpfung auch teilweise da waren. Dann wünschte sich der Erstgeborene im Beisein dieser Söhne die irdische Schöpfung.
[Hiob 38,4-7] Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tu es kund, wenn du Einsicht besitzt! Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Mess-Schnur gezogen? In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?
[1. Mo 1,26-27] Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie.
Larson
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 11:29 Gott kann jeder sein, den Gott dazu bestimmt.
Nein, es gibt nur einen alleinen Gott und Vater, dies bezeugt selbst Jesus, alles andere sind möchtegerne Götter“
Sicher wird auch der Mensch als „Elohim“ bezeichnet, aber nicht im Sinne einer Gottheit wie JHWH.
Der Herr Jesus meint auch, daß es nur einen wahren Gott gibt Joh 17,3, aber er kann doch bestimmen, daß jemand in der Vollmacht Gottes erscheinen darf. In der untersten menschlichen Stufe, war es Mose für Aaron 2 Mo 4,16
Der Engel des HERRN trat auch mit göttlicher Vollmacht auf. 2 Mo 3,1.., Ri 13
Und nach seiner Auferstehung wurde von Gott bestimmt, daß der Sohn Gottes in der Schöpfung, die er sich von Gott erbeten hatte, herrschen sollte und auch als Gott angerufen und dass man ihm für sein Werk Lobpreis entgegen bringen darf, das er vollbracht hat.
[Off 5,11-13] Und ich sah und hörte eine Stimme vieler Engel um den Stuhl und um die Tiere und um die Ältesten her; und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; und sie sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer, und alles, was darinnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Stuhl sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Larson
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 11:29 Prophetien müßen sich nicht alle auf einmal erfüllen.
Tja, und eine Prophetie ist erst dann wirklich erfüllt, wenn alles davon zutrifft, und nicht schon bei dem, was man dann alles hineindenkt.
Ich finde, man muß schon mit Blindheit geschlagen sein, wenn man die Prophetien des AT nicht auf den Herrn Jesus Christus deuten kann. Der Glaube macht's eben !
Larson
Zippo hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 11:29 Der Herr Jesus ist doch in der Kraft JHWHs aufgetreten, aber er hat ihn Vater genannt. In den Evangelien steht, welche Wunder er getan hat. Es wird auch nicht behauptet, daß der Herr Jesus Gott ist, als er in menschlicher Erscheinung in Israel erschienen ist. Aber Gott der Vater war in ihm bzw. mit ihm.
Das Problem von Wundern ist, sie bestätigen nichts, sondern in der Torah steht, dass man die Lehre prüfen muss. Und wenn die christliche Lehre die angebliche Lehre Jesu ist, was ja behauptet wird, so steht sie gegen die Torah und ist somit nicht von Gott.
In deinem Tanach steht aber geschrieben, daß der kommende Messias sich mit Wundern und Zeichen auszeichnen wird und der Herr Jesus Christus kam und tat diese Wunder. Warum sollte ich das in Zweifel ziehen ?
[Jes 35,5-6] Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren werden geöffnet werden; alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.
[Lk 4,17-19] Da ward ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und da er das Buch auftat, fand er den Ort, da geschrieben steht: „Der Geist des Herrn ist bei mir, darum, dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.“
Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Zippo am Sa 4. Apr 2026, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 Das sagt mir der Vers des Propheten Micha Mi 5,1
Indem zu den Kontext zersplitterst, aus dem Kontext reisst usw…. nein, so ist Wahrheit nicht.

Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 Der kommende Fürst in Israel hat seine Ursprünge von der Urzeit her, das kann nicht für das menschliche Geschlecht Davids gelten
Und genau aufgrund solcher Gedanken, Schlussfolgerungen scheitert die christliche These, denn sei widerspricht vollends der Verheissung Gottes, dass aus dem Samen Davids ein König, der kommende Fürst erstehen soll.

Ps 89,27-28 aha, da steht „zum erstgeborenen machen“, also jener, der da zu Gott ruft, wird dazu bestimmt, meint als keine physische Abstammung.
Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 der das Bild des unsichtbaren Gottes ist
Nun, das ist der Mensch im Prinzip, jeder hier.

Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 Durch den Willen des Erstgeborenen vor aller Schöpfung sind alle Dinge geworden, sagt das NT und Gott hat seine Wünsche umgesetzt.
Ganz sicher hat Gott nicht die Wünsche eines anderen umgesetzt. Und sicher ist auch nicht durch den Willen eines Erstgebotenen alles geworden. Solches ist einfach schlichtweg falsch, und schmälert die Ehre Gottes, denn Er allein hat Himmel und Erde ausgebreitet, da war niemand Ihm beiseite.

Hiob 38 unterstützt deine These mitnichten. Und zu 1.Mo 1: Gott schuf alles aus Seinem eigenen Willen. Lass dich nicht durch das „uns“ in ein hypothetisches spekulatives Denken verleiten.
Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 Der Herr Jesus meint auch, daß es nur einen wahren Gott gibt Joh 17,3, aber er kann doch bestimmen, daß jemand in der Vollmacht Gottes erscheinen darf.
Da sagte Jesus nichts neues. Gott gibt Macht, und er entzieht auch macht.
Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 Ich finde, man muß schon mit Blindheit geschlagen sein, wenn man die Prophetien des AT nicht auf den Herrn Jesus Christus deuten kann. Der Glaube macht's eben !
Blind ist, der nicht prüft, was wirklich geschrieben steht, und einfach einer Theologie vertraut, sie übernimmt, obwohl diese Theologie in so manchem der Lehre der Tenach widerspricht.

Also bitte, lass doch solche Bemerkungen, welche nur einen Bumerang sind.
Und nein, der Glaube macht es nicht eben, was man sich zusammenreimt.
Zippo hat geschrieben: Sa 4. Apr 2026, 16:43 In deinem Tanach steht aber geschrieben, daß der kommende Messias sich mit Wundern und Zeichen auszeichnen wird und der Herr Jesus Christus kam und tat diese Wunder. Warum sollte ich das in Zweifel ziehen ?
Und dabei steht auch, dass man die Lehre derselben Person prüfen soll, ob sie mit den Weisungen Gottes in der Torah im Einklang sind. Soweit es den historischen Jesus betrifft, seine Aussagen, welche in das jüdische, tenachische Kontext passen, ist dazu kein Problem, Kritisch wird es dort, wo durch die Theologie seine jüdische Lehre verunstaltet wird, was bis in die Evangelien reicht.

J
es 35,5 Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden;
Ja, dann hoffe ich, dass so machen, welche mit der Blindheit der Theologie befallen sind, die Augen aufgehen, woran sie ihren Glauben gehängt haben.
Jes 35,2 Sie wird in voller Blüte stehen und frohlocken, ja, frohlockend und jubelnd. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht des Karmel und Sarons: Sehen werden sie die Herrlichkeit JHWH, die Pracht unseres Gottes.
Deshalb vertraut, stärkt die Hände (V3) befestigt das wankende Knie. Seid stark (V4) und fürchtet euch nicht, denn Gott ist da und die Rache und Vergeltung kommt: „.. Seid fest, fürchtet nichts! Siehe Euer Gott (ist da), die Vergeltung wird kommen … er Gott wird Rettung bringen.“ לֵ֔ב Lev, Herz, Sinn, Verstand נִמְהֲרֵי (nim‘harej), eilen, schnell, Menschen deren Herz zur Übereilung treibt, denen der Kopf mit dem Herzen durchgeht. Fürchtet auch die Unzulänglichkeit des Tuns nicht. Dann Blinde und Taube werden verstehen (V5), Gottes Anforderung wird nicht mehr auf taube Ohren stossen.
4.Mose 23,19 Nicht ein Mensch (Mann, אִישׁ) ist Gott, daß er lüge, noch der Sohn eines Menschen, / noch ein Menschensohn וּבֶן־אָדָ֖ם (uVën‾ ʽādām) daß er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrechthalten?
Aber der Mensch macht dann aus dem "Menschensohn" einen Gott,
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Larson
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Re: Der Sohn Gottes

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 16:07 Ich möchte mal wissen, was diejenigen, die streng darauf bestehen, Jesus Christus sei so eine Art himmlischer Butler und keinesfalls Gott, dann machen werden, wenn Er in Herrlichkeit wiederkommt und alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden Joh. 5- die Lebenden hören sie dann ja auch... es wird eine mächtige Stimme sein... die Menschen werden Angst haben und zittern...
Naja, und ich möchte sehen, was die Trinitarier mal machen, sehen, wenn sie merken, dass Jesus eben NICHT Gott ist, wenn sie Geschaffenes zu einem Gott machen, Thesen erfinden, welche wider die Lehre JHWH’s ist, da JHWH der alleine und Einzige Gott ist.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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