Ich finde es in jeglicher Übersetzung, die ich habe z. Bsp. der ElbÜMagdalena61 hat geschrieben: ↑Mi 1. Apr 2026, 16:07Das hier:Zippo hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 13:51 Ich finde, es lohnt immer wieder ein neuer Blick auf die Bibelverse, da fallen immer wieder mehr Details auf.
Jetzt ist mir z. Bsp. das Wort " gesetzt " aufgefallen, das in Hebr 1,2 u d 2,7 verwendet wird. Der Sohn wird gesetzt über das Werk "deiner Hände" und da ist für mich auch offensichtlich, daß der Vater der eigentlich Schaffende gewesen ist und nicht der Sohn.- finde ich ausschließlich in der Schlachterbibel des Bibelservers.Hebr. 2,7 (SLT): Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; alles hast du seinen Füßen unterworfen.
Man bezieht sich zwar ganz richtig auf Ps. 8. Aber warum ist dieser Einschub "und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände" in den anderen verfügbaren Übersetzungen nicht zu finden?
[Heb 2,7-8] Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; du hast alles seinen Füßen unterworfen.“
Der Mensch wird zwar auch über das Werk Gottes gesetzt, aber insbesondere der Menschensohn, der in Psalm 8 hervorgehoben wird. Es erinnert auch an Dan 7,13-14, wo der Menschensohn vor Gott den Vater gebracht wird, um von ihm Herrschaft und Herrlichkeit zu bekommen.Magdalena
Ps. 8 meint eindeutig den Menschen.
Diese Machtübergabe des Vaters an den Sohn Gottes bzw. den Menschensohn, wie er in den Evangelien über 80 mal genannt wird, hat den Sohn Gottes insbesondere über das Werk der Hände Gottes gesetzt.[Dan 7,13-14] Ich schaute in Gesichten der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird.
Du sagst doch Psalm 8 handelt nur von Menschen. Ich beziehe den ganzen Hebräerbrief nur auf den Sohn Gottes bzw. den auferstandenen Menschensohn.Magdalena
Hebr. 2 bezieht sich zunächst auf den Knecht Gottes in Menschengestalt- Jesus Christus.Willst du DAS wirklich auf die Menschheit anwenden?: "Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre"?Hebr. 2, 7-8 (ELB): Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; du hast alles unter seine Füße gelegt.« Denn indem er ihm alles unterwarf, ließ er nichts übrig, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.
HERR über alles steht da nicht, aber es ist ihm die Herrschaft übergeben, dazu bekommt er von Gott Mächte und Gewalten und er soll auch das Gericht über die Menschen halten. Joh 5,27Magdalena
Der Schreiber sagt mehr oder weniger: "Jesus Christus ist HERR über alles und alle, aber wir sehen das jetzt noch nicht".
Wir; also die Christen unserer Zeit, sehen es auch noch nicht.
Überall regieren Gottlosigkeit, Ungerechtigkeit, Täuschung und Bosheit. Das sehen wir.
Das irritiert viele Menschen, daß offensichtlich nicht ein Gott der Gerechtigkeit und Liebe in der Welt herrscht, Gott hat ja auch ihm feindlich gesonnene Mächte in die Welt entlassen Off 12,7-12und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.
Und die Herrschaft Jesu wird nicht von allen Menschen in der Welt anerkannt. Aber dem Sohn Gottes ist alles anvertraut, er soll herrschen, bis alle Feinde Gottes besiegt sind.
[1. Kor 15,25-28] Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. Denn „alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.)
Was ist für dich der Unterschied zwischen dem "durch" und dem "von" 1 Kor 8,6 ?Magdalena
Und es geht ja noch weiter.Hier steht: Der Schöpfer selbst musste durch Gottes Gnade den Tod erleiden, für jeden-- damit Rettung möglich wird.Hebr. 2, 9-10(ELB): Wir sehen aber den, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, Jesus, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte. Denn es entsprach ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.
[1. Kor 8,5-6] Denn wenn es nämlich solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf der Erde (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt), so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
Wo steht, daß der Sohn Gottes, Gott in allem gleich gewesen ist ? Ich kenne beispielsweise nur solche Verse, wo der Sohn die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes hatte, der ja auch reichlich in ihm present war.Magdalena
Hier ist die Begründung, und es wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Sohn Gottes, (der in allem Gott gleich- gewesen- war), Mensch werden musste mit den Beschränkungen, die Menschen auferlegt sind:Gerade habe ich das Gefühl: Ziehe die Schuhe aus, du stehst auf heiligem Boden.Hebr. 2, 17-18 (ELB): Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoher Priester vor Gott werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen; denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht worden ist, kann er denen helfen, die versucht werden.
Diese Verse muss man einmal auf sich wirken lassen.
Der Sohn Gottes, dem Gott alles geschaffen hat, der sollte in der Schwachheit des menschlichen Fleisches allen Versuchungen und sündigen Begierden widerstehen.[Heb 1,1-3] Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; welcher, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend
Er sollte ein Hohepriester sein, der alle Schwachheiten des von Satan versuchten Menschen kennt, damit er sie besser verstehen und ihnen besser helfen kann. Hebr 2,18
Fortsetzung folgt[Heb 5,5-10] So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat: „ Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“ Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: „ Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.“ Der in den Tagen seines Fleisches, da er sowohl Bitten als Flehen dem, der ihn aus dem Tod zu erretten vermochte, mit starkem Schreien und Tränen dargebracht hat (und wegen seiner Frömmigkeit erhört worden ist), obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte; und, vollendet worden, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott begrüßt als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.