Johncom hat geschrieben: ↑Mo 1. Dez 2025, 02:48
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Mo 24. Nov 2025, 17:21
Den Weg, den die Kirchen seit geraumer Zeit einschlagen, sehe ich mit Bestürzung.
Warum nicht mal laut und damit hörbar werden!?
Boykott ist wirkungsvoller. Rebellen sind im Zustand der Auflehnung nicht ansprechbar.
Es war nur eine kleine Herde, die sich von Isebel und Baal distanzierte; 7000 Mann.
1. Kön. 19
Eine Gemeinde, die demonstrativ "queer" in den Vordergrund stellt und zum dominierenden Thema ihrer Verkündigung macht, würde ich meiden. Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen. Vielleicht als Resulatat der übertriebenen Ablehnung und Ächtung von HS durch Christen- ?
aber Extreme sind nie gut und eher von unten motiviert.
Das Netzwerk
https://demofueralle.de/ zB verbindet Christen aller Richtungen, die sich auch trauen, öffentlich wirken. Viele junge Familien darunter.
Überzeugungen kann man nicht durch Demos ändern; man kann höchsten kundgeben, dass man dies oder das nicht gut findet und man kann vielleicht, wenn man die Möglichkeit dazu hat, Druck ausüben, um Veränderungen zu erreichen.
Aber was jemand denkt und glaubt... dafür hat er sich ja entschieden und wird seine Meinung nicht unbedingt ändern, nur, weil ich anderer Ansicht bin.
Eine Sinnesänderung muss von innen kommen. Wer sich lediglich äußerem Druck beugt, der wird zum Heuchler. Eine solche Vorgehensweise kann nicht im Sinne Gottes sein.
Es gehen so viele Leute auf die Straße, "gegen rechts" und "gegen das Stadtbild", für "das Klima" und gegen Israel und gegen Punkt und Komma... diese Demos erreichen doch die Verantwortlichen gar nicht mehr. Die sehen diese Volksaufläufe vielleicht mehr als "Beschäftigung" und Ventil für den Volkszorn; und wenn man sie gewähren lässt, dann ist "der Demokratie" Genüge getan... und so lange es Gegenkundgebungen gibt und die Bürger zerstritten sind, werden diese Demos den Mächtigen nicht wirklich gefährlich.
Johncom hat geschrieben: ↑Mo 1. Dez 2025, 02:48Jürgen Fliege, den ich als sanft wie ein Schaaf empfinde, der auch jedes queeres Geschöpf in den Arm nimmt … sagte mal, er kennt noch Kollegen aus den Führungsebenen seiner Kirche, und: da gehe die ANGST um. Die Kirchen stehen unter großem Druck, sich der Zeitgeist Agenda anzupassen.
Gott prüft den Glauben seiner Leute; ihre Treue.
Sie werden sich entscheiden müssen. Sie können kämpfen... vielleicht erreichen sie etwas... vielleicht auch nicht. Es ist sowieso nicht in Ordnung, dass sich Kleriker vom Staat bezahlen lassen und dann auch noch so üppig. Niemand kann Gott UND dem Mammon dienen.
Johncom hat geschrieben: ↑Mo 1. Dez 2025, 02:48Das Ignorieren im Gottesdienst finde ich aber auch wie ein Augen/Ohren verschließen.
Angenommen, du hast einen Stand auf dem Marktplatz, weil du Menschen für Christus gewinnen willst. Du verkaufst Kalender und einige andere Dinge - Kalender gehen vor Weihnachten immer gut- und du versuchst, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Würdest du sie allen Ernstes nach ihrer sexuellen Orientierung fragen? Und HS aussortieren: "Nee, mit dir will ich keine Gemeinschaft, so lange du so bist, wie du bist"--?
DAS meine ich.
Und
warum fragst du sie nicht? - Weil du das Evangelium an den Mann oder an die Frau bringen möchtest-- und das Evangelium hat Vorrang.
Wenn man zulässt, dass sich in der Gemeinde das Thema "Gender" einnistet im Gottesdienst, wird es Unruhe und wahrscheinlich auf Dauer eine Spaltung geben. Es gibt Christen, die wollen nichts davon wissen und im Gottesdienst nicht damit belästigt werden. Und es gibt Christen, die das völlig anders sehen.
Wenn man sich im Gottesdienst gegen HS positioniert, werden die Betroffenen sich eine andere Gemeinde suchen, eine, die "mit der Zeit geht". Die Frage ist nur: Wie viel Vollmacht ist in solchen Gemeinden?
Deshalb: Nebenkriegsschauplätze aus dem GD verbannen. Damit Jesus Christus eine Chance bekommt, zu wirken.