Ich habe soeben das von
Lea verlinkte Video zur Manipulation angesehen und vieles darin wiedergefunden und bestätigen können, was mir selbst widerfährt und auch mein Stil ist, soviel vorweg.
Mir widerfährt oft, daß ich zu einer Aussage, Haltung oder Festlegung ein seltsam unwohles Gefühl habe, viele nennen das "Bauchgefühl". Das klingt unter Gläubigen etwas dürftig, der Begriff ist jedoch allgemein bekannt.
Aber im Grunde habe ich kein leichtes Unwohlsein, sondern wenn ich ehrlich bin, ein ganz klares NEIN.
Sobald ich das äußere, werde ich sofort beschossen mit dem Befehl, eindeutig zu sagen, warum genau ich hier einfach NEIN sage, gefolgt von weiteren Bekräftigungen der Forderung und Eile und Drängen; jetzt sofort und gleich und festgelegt.
Dazu kann ich aber garnicht antworten, weil ich ein sog. "Langsamdenker" bin. Für spontane Verhandlungen bin ich absolut nicht der richtige, das kann ich nicht, aber wenn ich irgendwann (das kann nach Tagen und Wochen sein) zu einem Entschluß gelangt bin, ist der fest und fast unumstößlich und oft auch von hoher Qualität, detailiert und ohne drohende Kolateralschäden. Das schätze ich sebstkritisch so ein, manchmal beurteilen auch andere das so.
Was genau und wie der Heilige Geist dazu beiträgt oder gar völlig leitet, weiß ich nicht und erkläre mich dazu auch nicht. Ich äußere mich einfach zu den Dingen, die mir auffallen. Das kann übertrieben von mir sein, es kann auch fahrlässig zaghaft sein, egal, ich äußere mitunter genau das Quantum, was ich für angemessen halte. Eigentlich müßte das im Glauben vom Heiligen Geist geleitet sein, so die biblische Theorie, denn ich bin Kind Gottes und haben den Geist Gottes empfangen und lebe im Gebet zu Gott und dem Verlangen ständig auf ihn zu hören. Das ist noch kein Garant für "Erfolg", aber das ist zumindestens mein eigenes "Wollen" hierin.
Das sagt also wenig darüber aus, was oder wie der Heilige Geist mich lehrt, ich gehe da anders heran.:
Wenn ich etwas wissen will, denn bitte ich Gott um Erkenntnis. Und ich lese viel in der Bibel, weil ich Weisung und Antwort von Gott haben möchte, das erbitte ich von ihm, wenn ich die Schrift zur Hand nehme. Mein Glaube ist hierin nun, daß Gott auch wirklich durch die Lektüre seines Wortes zu mir redet, live, 3D und in Farbe.
Ich frage dann nach, denn ich möchte mich um Himmels Willen nicht verirren, davor habe ich Horror. Und dann geschieht es, daß der Herr Jesus mir einen seltsamen Frieden und eine seltsame Sicherheit gibt, daß ich das nicht falsch verstanden habe und daß er mich wirklich hier und jetzt damit auch gemeint und angesprochen hat.
Mir ist dann sofort klar, was ich in Beziehung zu seinem Wort verfehlt habe, und welche Aussicht mir steht. Ich bitte ihn dann kurz und heftig: vergib mir das!! und erflehe, daß ich genau das haben möchte, was dort geschrieben steht: die Rettung, das Heil. Und wenn dort von Israel unter David geschrieben steht, das ist weit weg und lange her; nein, hier und jetzt spricht der Herr, daß es mir gilt! Dann jubiliere ich und habe eine Freude, schwach aber so tief in mir, daß ich gar nicht fassen kann, wie tief das hineinreicht.
Die Frage, wie der Heilge Geist mich nun lehrt - ist die damit beantwortet? Der Herr Jesus lehrt mich, ihn habe ich gebeten, und er hat mir geantwortet, er hat mich unterwiesen, gelehrt.
Die Bibel sagt hierzu sinngemäß, daß dies vermittels des Heiligen Geistes erfolgt. Mehr weiß ich dazu auch nicht zu sagen, ist mir ehrlich gesagt auch egal, denn Gott ist Gott, und Jesus ist mein Gott, und der Vater ist mein Gott und der Heilige Geist ist der Geist meines Herrn und Gottes.
Ich weiß das, aber ich kann da an sonsten nur unbeholfen drumherumreden, das lasse ich lieber.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, was die Bibel über das "wie" überhaupt aussagt. Ich lese dort immer nur "daß", und das genügt mir.
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Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 10. Mär 2025, 14:38
ich brauche auch einen Führerschein, der mich befähigt es zu lenken.
Njaeinichsoganz...
Auto ja, sonst nix autofahren, das ist klar. Aber der Führerschein ist der vorzeigbare Beleg dafür, daß ich die offizielle Erlaubnis habe, autozufahren. Man nimmt gemeinhin an, daß ich das also auch könne. Das braucht man aber nicht zu Fahren.
Man muß es wirklich können, das ist alleinige Voraussetzungm sofern man im Auto sitzt.
Als Vergleich funktioniert das mit dem Auto also vielleicht nicht so gut...