Ich finde Denkmäler erstmal nur schön. Komischerweise haben die Religionen alle ihre Heiligtümer gepflanzt, das ist uralte Geschichte. Die Christen, die Moslems bauten ihre Denkmäler auf Plätze, die wahrscheinlich von früheren Religionen geehrt wurden. Dann wurden sie Wallfahrts-Ziele. Für den Verstandesmenschen sieht es komisch aus, für die einfach Frommen ist es ein Erlebnis, zu solchen Orten zu pilgern. Ohne Streitereien geschieht Spiritualität wie von selbst. Da fällt mir ein, ich war dort mal ganz in der Nähe:Lea hat geschrieben: ↑Do 27. Mär 2025, 11:34
Ich denke, das ist das Hauptproblem der Christen ... dass sie haufenweise "Denkmäler bauen", und diese dann wie ein Banner vor sich hertragen. Jede Dominikation hat dann noch einige ganz eigene Denkmäler (Schwerpunkte) auf die sie sich (ihre Lehre des Glaubens) stützen. Und dann auch noch die einzelnen "Kämpfer", die etwas wichtiges erkannt haben und diese Erkenntnis zu ihrem persönlichen Banner festlegen.
Spiritualität ist das Erleben der göttlichen Gegenwart. Die früheren Generationen waren vielleicht unbelesener, aber wohl gläubiger in der einfachen Art. Das kann missbraucht werden, es entsteht ein geschäftlicher Rummel um Heiligenbilder und Reliquien, dann kam ein Luther zu Recht und wirft das alles fort. Als nächstes wird wieder übertrieben und die Protestanten schmeißen alles weg, was den Menschen über das Gefühl zum Heiligen führt. Nur das Buch wird noch geehrt obwohl Jesus streng warnte: Hütet euch vor den Schriftgelehrten! Und er selber hat nie auf ein neues Buch hingewiesen, dem zu folgen sei.Adam’s Peak
Der Berg ist eine Pilgerstätte für Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen.
Auf dem Gipfel steht ein bewohntes Kloster, in dem sich ein 1,8 Meter langer Fußabdruck („Sri Pada“) befindet, der von Buddhisten als Buddhas Fußabdruck verehrt wird. Hindus sehen den Fußabdruck als den von Shiva an. Muslime sehen darin den Fußabdruck von Adam, Christen den des Apostels Thomas.
https://de.wikipedia.org/wiki/Adam%E2%80%99s_Peak
Geistliches Erleben geht über das Buchstabenwissen hinaus. Ich bin sicher, wer selber eine Gott-Vertrautheit in sich selbst zulässt, wird auch bestens geführt und wenn er oder sie die Schrift öffnet, wird das Richtige gefunden und auch verstanden. Nicht einfach wie es der Kopf versteht sondern im ganzen Wesen.