Lea hat geschrieben: ↑Do 6. Nov 2025, 13:24
Zippo hat geschrieben: ↑Do 6. Nov 2025, 12:16
[Apg. 9,14-1] Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, dass er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern von Israel. Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muss um meines Namens willen.
Christen müßen in dieser Welt leiden, das ist ihnen so bestimmt........
Ich denke, diese Art zu leiden, wie es dem Paulus bestimmt war, gilt nicht als Ansage, die für alle Christen gilt. Paulus hatte zuvor dafür gesorgt, dass etliche Christen schwer leiden mussten, weil sie sich zu Jesus bekannt haben. Deshalb war es ihm so bestimmt, auf besondere Art "um des Namens (Jesus) willen" zu leiden. Vielleicht einfach darum, dass er selbst "beweisen" musste, auch im Leiden zu seinem Glauben zu stehen... besonders auch für die Christen damals, damit sie erkennen können, dass sie ihm vertrauen können.
So habe ich auch schon mal gedacht. Das Leid, das Paulus in der christlichen Gemeinde verursacht hat, das hat ihm das Gewissen belastet und selbst leidensbereit gemacht.
[1. Kor. 15,9-10] Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, darum dass ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen,...
Paulus hatte auch viel Segen verbreitet und große Wunder erlebt, das half ihm vielleicht auch, nicht aufzugeben.
Er wußte auch das dieser Zeit Leiden nichts sind, im Vergleich mit der Herrlichkeit, die den Gerechten Gottes offenbart werden soll.
[Röm. 8,18-19] Denn ich halte es dafür, dass dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden.
Aber nicht nur Paulus hat gelitten, zu allen Zeiten haben die Gerechten Gottes leiden müßen. Von Abel angefangen bis auf das Blut des Zacharias, das könnte, laut google KI, der Vater des Sacharja sein oder der Vater von Johannes dem Täufer, der ja von Herodes eingesperrt und anschließend getötet wurde. Mt 14,8...
[Mt. 23,34-35] Darum siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und deren werdet ihr etliche töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr geißeln in ihren Schulen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu der anderen; auf dass über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Berechja’s, welchen ihr getötet habt zwischen dem Tempel und dem Altar.
Den Aposteln ist es allesamt nicht gut gegangen, sie wurden eingesperrt, geschlagen, aus Synagogen vertrieben, getötet. Getötet wurden z. Bsp Stephanus Apg 7 oder Jakobus Apg 12,2
Lea
Leiden auf dieser Welt ist eigentlich allen Menschen bestimmt ... nicht nur den Christen. Manche erleben Leiden stärker als "Last" und manche können ganz gut damit umgehen.
Leiden "im Namen Jesus" erleben aber nicht alle Christen auf die Weise, wie zB Paulus - oder in Ländern, wo Christen offen verfolgt weerden.
Natürlich leiden alle Menschen unter Kriegen, Hunger, Krankheit, Tod, usw. , aber die Christen leiden auch um ihres Glaubens willen.
Vor einiger Zeit wurden viele Christen in Syrien umgebracht, vor kurzem im Sudan. Und auch hierzulande geht von manchen Bevölkerungsgruppen eine regelrechter Christenhass aus, Linksextreme und Islamisten. Die Angriffe kommen mitunter aus den eigenen Reihen, z. Bsp. der EKD
Der Herr Jesus sagte seinen Jüngern, daß er sie mitten unter die Wölfe schicken wollte, das sind m.E. nach satanisch verblendete Menschen. Das waren also keine rosigen Aussichten für seine Nachfolger. So sagt Paulus auch dem Timotheus, seinem Schüler und Mitarbeiter:
[2. Tim. 3,12-14] Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden. Mit den bösen Menschen aber und verführerischen wird’s je länger, je ärger: sie verführen und werden verführt. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast...
Lea
Grundsätzlich gilt aber: Menschen, die mit Gott/Jesus leben, bekommen von Gott die Kraft, um mit ihrem ganz
eigenen Leiden umgehen zu können.
Dazu gibt es mehrere Bibelverse.
Einer davon ist
1.Kor.10,13
Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt.
Welche nichtmenschliche Versuchung stellt Paulus hier in Aussicht ? Ich vermute, daß er weiß, daß jeder Christ auch mal von Satan versucht wird und das kann großes Leid bedeuten.
So hat er ja auch die Gerechten des AT von Satan versuchen lassen. Man liest es u. a. von Hiob und König David, Daniels Freunden usw.
Den Christen ist im Kampf für die Wahrheit des Evangeliums viel Leid entstanden, das kann man ja in der Kirchengeschichte nachlesen.
Da kommt mehr zum Ausdruck, daß Christen ihr Kreuz aufnehmen sollen, auch bis zum Tod.
[Off. 2,10-11] Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf dass ihr versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem anderen Tode.
Da wird nicht unbedingt gepredigt, daß der Herr Jesus will, daß es uns gut geht.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.