Jesus, unsere Hoffnung

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Lea
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Lea »

Zippo hat geschrieben: Do 6. Nov 2025, 12:16
[Apg. 9,14-1] Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, dass er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern von Israel. Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muss um meines Namens willen.
Christen müßen in dieser Welt leiden, das ist ihnen so bestimmt........
Ich denke, diese Art zu leiden, wie es dem Paulus bestimmt war, gilt nicht als Ansage, die für alle Christen gilt. Paulus hatte zuvor dafür gesorgt, dass etliche Christen schwer leiden mussten, weil sie sich zu Jesus bekannt haben. Deshalb war es ihm so bestimmt, auf besondere Art "um des Namens (Jesus) willen" zu leiden. Vielleicht einfach darum, dass er selbst "beweisen" musste, auch im Leiden zu seinem Glauben zu stehen... besonders auch für die Christen damals, damit sie erkennen können, dass sie ihm vertrauen können.

Leiden auf dieser Welt ist eigentlich allen Menschen bestimmt ... nicht nur den Christen. Manche erleben Leiden stärker als "Last" und manche können ganz gut damit umgehen.
Leiden "im Namen Jesus" erleben aber nicht alle Christen auf die Weise, wie zB Paulus - oder in Ländern, wo Christen offen verfolgt weerden.

Grundsätzlich gilt aber: Menschen, die mit Gott/Jesus leben, bekommen von Gott die Kraft, um mit ihrem ganz eigenen Leiden umgehen zu können.
Dazu gibt es mehrere Bibelverse.
Einer davon ist 1.Kor.10,13
Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt. 
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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Lena
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Lena »

Zippo hat geschrieben: Do 6. Nov 2025, 12:16 Christen müßen in dieser Welt leiden, das ist ihnen so bestimmt.
1.Petr. 4,12.13 hat geschrieben:Ihr Lieben, lasst euch durch das Feuer nicht befremden, das euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Fremdes, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch durch die Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.
Wenn Gott dich gebrauchen will, führt er dich durch verschiedene Erlebnisse, die gar nicht für dich persönlich bestimmt sind. Sie dienen dazu, dass du für ihn brauchbar wirst und verstehen lernst, was andere Menschen erleben. Nach diesem Prozess wird dich nichts mehr überraschen können, was dir begegnet. Du sagst:"Ach Herr, ich komme mit diesem Menschen nicht zurecht." Warum nicht? Gott hat dir genug Gelegenheit gegeben, von ihm zu lernen, was man da tun kann. Aber du hast nicht darauf geachtet und dich anderen Dingen zugewandt, denn es kam dir unsinnig vor, Zeit dafür aufzuwenden.

Die Leiden Christi sind nicht die von normalen Menschen. Er hat "nach Gottes Willen" gelitten (1.Petr. 4,19) und er sieht Leiden anders als wir. Nur durch unsere Beziehung zu Jesus Christus können wir verstehen, was Gott im Umgang mit uns erreichen will. Wenn wir leiden müssen, gehört es schon zu unserer christlichen Kultur, dass wir Gottes Absicht im Voraus wissen wollen. In der Kirchengeschichte haben Christen es möglichst vermieden, an den Leiden Christi teilzuhaben. Sie haben immer versucht, Gottes Befehle auf einem einfacheren Weg auszuführen. Gottes Weg führt immer durch Leiden - es ist "der lange Weg nach Hause".

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Zippo
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Zippo »

Lea hat geschrieben: Do 6. Nov 2025, 13:24
Zippo hat geschrieben: Do 6. Nov 2025, 12:16
[Apg. 9,14-1] Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, dass er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern von Israel. Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muss um meines Namens willen.
Christen müßen in dieser Welt leiden, das ist ihnen so bestimmt........
Ich denke, diese Art zu leiden, wie es dem Paulus bestimmt war, gilt nicht als Ansage, die für alle Christen gilt. Paulus hatte zuvor dafür gesorgt, dass etliche Christen schwer leiden mussten, weil sie sich zu Jesus bekannt haben. Deshalb war es ihm so bestimmt, auf besondere Art "um des Namens (Jesus) willen" zu leiden. Vielleicht einfach darum, dass er selbst "beweisen" musste, auch im Leiden zu seinem Glauben zu stehen... besonders auch für die Christen damals, damit sie erkennen können, dass sie ihm vertrauen können.
So habe ich auch schon mal gedacht. Das Leid, das Paulus in der christlichen Gemeinde verursacht hat, das hat ihm das Gewissen belastet und selbst leidensbereit gemacht.
[1. Kor. 15,9-10] Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, darum dass ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen,...
Paulus hatte auch viel Segen verbreitet und große Wunder erlebt, das half ihm vielleicht auch, nicht aufzugeben.
Er wußte auch das dieser Zeit Leiden nichts sind, im Vergleich mit der Herrlichkeit, die den Gerechten Gottes offenbart werden soll.
[Röm. 8,18-19] Denn ich halte es dafür, dass dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden.
Aber nicht nur Paulus hat gelitten, zu allen Zeiten haben die Gerechten Gottes leiden müßen. Von Abel angefangen bis auf das Blut des Zacharias, das könnte, laut google KI, der Vater des Sacharja sein oder der Vater von Johannes dem Täufer, der ja von Herodes eingesperrt und anschließend getötet wurde. Mt 14,8...
[Mt. 23,34-35] Darum siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und deren werdet ihr etliche töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr geißeln in ihren Schulen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu der anderen; auf dass über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Berechja’s, welchen ihr getötet habt zwischen dem Tempel und dem Altar.
Den Aposteln ist es allesamt nicht gut gegangen, sie wurden eingesperrt, geschlagen, aus Synagogen vertrieben, getötet. Getötet wurden z. Bsp Stephanus Apg 7 oder Jakobus Apg 12,2
Lea

Leiden auf dieser Welt ist eigentlich allen Menschen bestimmt ... nicht nur den Christen. Manche erleben Leiden stärker als "Last" und manche können ganz gut damit umgehen.
Leiden "im Namen Jesus" erleben aber nicht alle Christen auf die Weise, wie zB Paulus - oder in Ländern, wo Christen offen verfolgt weerden.
Natürlich leiden alle Menschen unter Kriegen, Hunger, Krankheit, Tod, usw. , aber die Christen leiden auch um ihres Glaubens willen.
Vor einiger Zeit wurden viele Christen in Syrien umgebracht, vor kurzem im Sudan. Und auch hierzulande geht von manchen Bevölkerungsgruppen eine regelrechter Christenhass aus, Linksextreme und Islamisten. Die Angriffe kommen mitunter aus den eigenen Reihen, z. Bsp. der EKD

Der Herr Jesus sagte seinen Jüngern, daß er sie mitten unter die Wölfe schicken wollte, das sind m.E. nach satanisch verblendete Menschen. Das waren also keine rosigen Aussichten für seine Nachfolger. So sagt Paulus auch dem Timotheus, seinem Schüler und Mitarbeiter:
[2. Tim. 3,12-14] Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden. Mit den bösen Menschen aber und verführerischen wird’s je länger, je ärger: sie verführen und werden verführt. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast...
Lea

Grundsätzlich gilt aber: Menschen, die mit Gott/Jesus leben, bekommen von Gott die Kraft, um mit ihrem ganz eigenen Leiden umgehen zu können.
Dazu gibt es mehrere Bibelverse.
Einer davon ist 1.Kor.10,13
Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt. 
Welche nichtmenschliche Versuchung stellt Paulus hier in Aussicht ? Ich vermute, daß er weiß, daß jeder Christ auch mal von Satan versucht wird und das kann großes Leid bedeuten.
So hat er ja auch die Gerechten des AT von Satan versuchen lassen. Man liest es u. a. von Hiob und König David, Daniels Freunden usw.

Den Christen ist im Kampf für die Wahrheit des Evangeliums viel Leid entstanden, das kann man ja in der Kirchengeschichte nachlesen.
Da kommt mehr zum Ausdruck, daß Christen ihr Kreuz aufnehmen sollen, auch bis zum Tod.
[Off. 2,10-11] Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf dass ihr versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem anderen Tode.
Da wird nicht unbedingt gepredigt, daß der Herr Jesus will, daß es uns gut geht.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Lena
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Lena »

Zippo hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 13:54 Da wird nicht unbedingt gepredigt, daß der Herr Jesus will, daß es uns gut geht.
Nehmen wir teil an den Leiden Christi? Sind wir darauf vorbereitet, dass Gott unsere persönlichen Pläne durchkreuzt? Lassen wir zu, dass Gott unsere eigenen Entscheidungen zerstört, indem er sie durch seine Macht verwandelt? Das bedeutet, dass wir nicht wissen, warum Gott uns so führt, denn Wissen würde uns geistlich hochmütig machen. Wir erkennen nie, was Gott gerade an uns tut - das erleben wir mehr oder weniger verständnislos. Erst danach gewinnen wir klare Sicht und erkennen: "Gott hat mich stark gemacht, ohne dass ich es merkte!"
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Zippo
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Zippo »

Lena hat geschrieben: Mo 27. Okt 2025, 10:45 Für alle die nicht glauben können, dass der Herr Jesus Christus Gott, Schöpfer und unser Vater ist.

Die Bibel verkündet das alles was geschaffen ist von Jesus geschaffen ist. Wer alles geschaffen hat,
der ist der Schöpfer und der Schöpfer ist Gott und Gott ist unser Vater.
Wie immer sehr undifferenziert, diese Aussage. Dabei haben wir uns schon so oft darüber unterhalten. Die Unterschiede willst du da nicht sehen ?
Lena

Ja, Jesus ist unsere Hoffnung:
Du bist ein Gott der seine Kinder liebt, der als Vater ihr Verlangen stillt.
Niemand und nichts kommt Dir jemals gleich
...
So singen sie es im Lied.
Die geliebten Kinder wurden in der Welt nur immer sehr schlecht behandelt. Die Hoffnung der Christen ist eigentlich auf die Zeit nach dem Tod beschränkt.
[Röm. 8,18-20] Denn ich halte es dafür, dass dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung
Paulus spricht von dieser Zeit Leiden und haben er und andere Christen ja auch reichlich gehabt. Die Liebe des Herrn Jesus wird nicht trennen, aber das Leid hat sicherlich schon manchen Menschen an den Rand der Aufgabe gebracht.

Umsomehr ist folgende Aussage mutmachend, denn Gott gibt es nicht so schnell auf mit uns.
[Röm. 8,35-39] Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.“ Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.
Gruß Thomas
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Zippo
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Re: Jesus, unsere Hoffnung

Beitrag von Zippo »

Lena hat geschrieben: Mo 10. Nov 2025, 10:34
Zippo hat geschrieben: So 9. Nov 2025, 13:54 Da wird nicht unbedingt gepredigt, daß der Herr Jesus will, daß es uns gut geht.
Nehmen wir teil an den Leiden Christi? Sind wir darauf vorbereitet, dass Gott unsere persönlichen Pläne durchkreuzt? Lassen wir zu, dass Gott unsere eigenen Entscheidungen zerstört, indem er sie durch seine Macht verwandelt? Das bedeutet, dass wir nicht wissen, warum Gott uns so führt, denn Wissen würde uns geistlich hochmütig machen. Wir erkennen nie, was Gott gerade an uns tut - das erleben wir mehr oder weniger verständnislos. Erst danach gewinnen wir klare Sicht und erkennen: "Gott hat mich stark gemacht, ohne dass ich es merkte!"
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Leiden tue ich, seit ich mich auf den Herrn Jesus eingelassen habe, weil ich ausersehen war, für einen äußerst schwierigen Menschen in der Gemeinde da zu sein. Aber noch viel schlimmer ist diese dämonische Welt, wenn man dann mal auf der Liste Satans gelandet ist. Ich bin mittlerweile überzeugt, daß es sowas gibt.

Es gibt also besonders Probleme für Christen, die sich in besonderer Weise auf das Werk Jesu einlassen. Da legt Satan besonders drauf an.
Dabei habe ich trotzdem jede Möglichkeit genutzt, um mit dem Einverständnis Gottes, das ich immer gesucht habe, auch Spass im Leben zu haben.
Aber ich habe auch immer gern in der Bibel studiert und mich in den Internetforen betätigt, auch das ist nicht immer einfach.
Auf der Suche nach Wahrheit gibt es viele Opfer, da genügt ein Blick in die Apostel- und Kirchengeschichte.
Man kann ja nicht glauben, wie viele Menschen sich auf diesem Wege den Tod eingehandelt haben.

Dümmer hat es mich jedenfalls nicht gemacht, ich habe viel gelernt und dabei Wurzeln geschlagen, die man so schnell nicht ausreißen kann. Dazu ist das Wort Gottes da:
[Ps. 1,1-3] Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen, sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.
Für das weltliche Leben gilt das nicht immer, da sind auch viele Wünsche auf der Strecke geblieben und es gab manches Leid.
Aber ich will gerne zugeben, daß ich in gewisser Weise auch unmerklich stärker geworden bin, das macht die Beschäftigung mit dem Wort Gottes.

Gruß Thomas
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