Auf die Gnade Gottes können nur die hoffen, die auch in seinem Glauben stehen. Dieses Kriterium hat Noah erfüllt. Ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, kann niemals gerecht werden, da nur Gott die Maßstäbe für Gerechtigkeit und auch Liebe setzt. Genau daran muss man glauben. Und das nennt die Schrift, dass uns Gottes Wort bzw. Gesetz ins Herz geschrieben ist.
Dennoch ist Glaube an Gnade kein Erlösungskriterium, und ich habe das erklärt. Wird es nicht verstanden, dann ist es halt so. Die Schrift selbst bezeugt, dass es der Glaube ist, der rechtfertigt und das gilt heute gleichermaßen für Christen.
Gott hatte sich zuletzt durch Christus geoffenbart wie seinerzeit unter Mose durch Mose. Zu Moses Zeiten war der rechte Glaube an Gott der, dass man an Mose glaubte. Heute ist der rechte Glaube, dass wir an Jesus glauben, wie also Gott seine Knechte zu seiner Zeit sendet:
Blau zitiert sind Gottes eigene Worte. Bei Noah war es so, dass er das glaubte, wie er sich ihm geoffenbart hatte, dass er eine Arche bauen sollte. Indem er das getan hatte, zeigte er, dass er glaubte. Heute ist uns geoffenbart, dass wir Gottes Gnade durch Jesus Christus erlangen, und zwar ganz konkret aufgrund seines Sühnetodes am Kreuz, wenn wir daran auch glauben. Der Glaube bleibt damit das elementare Kriterium.2. Mo 19,9 hat geschrieben: Und JHWH sprach zu Mose: "Siehe, ich werde zu dir kommen im Dunkel des Gewölks, damit das Volk höre, wenn ich mit dir rede, und dir auch glaube auf ewig." Und Mose tat JHWH die Worte des Volkes kund.
Und an sich ist es zu allen Zeiten das Werk des Heiligen Geistes, indem er uns erneuert, wenn wir glauben. Das gilt für alle Menschen, ob sie das wissen oder nicht ist weniger von Bedeutung, aber das bewirkt der Glaube an den einen Gott JHWH.Joh 3,14-15 hat geschrieben: Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Kein anderer als ein vollkommene Gerechter hätte das Opfer bringen können. Es sind schon Menschen um Gottes Willen gestorben und sie verdienen es heilig gesprochen zu werden, aber da sie nicht frei von Sünde waren, können sie nicht Erlösung bringen. Sie können aber Vorbilder des Glaubens sein, wie uns Hebräer 11 solche vorstellt.
Ich habe erklärt, dass man vor Christus noch gar nicht wissen konnte, dass Jesus ein Erlösungswerk vollbringen wird. Daher deutest du das nicht korrekt, dass sich die Dinge grundlegend geändert haben. Es hat sich nichts geändert, sondern die Erlösung wurde schrittweise geoffenbart, von Noah beginnend hin zu Abraham, dann zu Mose und zu David bis hin zu Jesus. Heue haben wir ein vollständiges BIld.
Aber auch nicht dieses Wissen ist der springende Punkte, sondern Immer schon war der Glaube das entscheidende Merkmal, was Menschen vor Gott gerecht spricht. Das war zu keiner Zeit anders. Und die Menschen, denen sich Gott nicht offenbarte, werden auf der Basis ihres Gewissens gerichtet. Auch das lehrt Paulus, für meine Begriffe sehr klar. Das Erlösungswerk wurde früher nur angedeutet, wie zum ersten Mal hier:
Und so wie man einst auf Mose hören sollte, so sollen wir heute auf Jesus Christus hören. Wenn wir an ihn glauben, können wir gerecht werden, wie es vor Gott standhält. Andere Versuche scheitern an deiner Selbstgerechtigkeit, d.h. darin ist man sich selbst der Maßstab und darin wirkt nicht die Kraft des Heiligen Geistes. Dagegen predigte Jesus scharf, wenn er gegen den Glauben der Schriftgelehrten und Phariäser geredet hatte.5. Mo 18,15 hat geschrieben: Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, gleich mir, wird JHWH, dein Gott, dir erwecken; auf ihn sollt ihr hören;