Gideon und die Macht Gottes

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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 13:05 Wo genau bist du noch im Alten Bund?
Das meine ich nicht, steht auch nicht als Frage. Ich fragte, wer genau nicht mehr unter dem Alten Bund lebt. Der Bund ist ja noch da, zwar überlebt, wird aber von vielen noch hochgehalten. Kann man also unter dem Alten Bund leben? Ist das überhaupt möglich? Ja oder nein?!

Wenn ich beschreibe, was in meinem Leben vergleichbar mit dem Fluch des Gesetzes und dem Segen des Gesetzes irgendwie zusammenpaßt, dann ist das nicht der Aufruf, schnell alles hinwegzureden. Es gibt viel zu viele schnelle Antworten, die aber nicht die Kraft haben, die Frage wirklich zu beantworten.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Lea
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Lea »

Abischai hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:51
Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:43 Willst du daraus "herausgholfen" werden - oder mit Christi Hilfe durchgehen?
Wir leben nicht mehr unter dem Alten Bund? Wer genau lebt nicht mehr unter dem Alten Bund? Gerade eben las ich 5.M.28. Und da habe ich mir (seit Jahren tue ich das) erlaubt dem Allmächtigen zu sagen, was das kleine Kind in "des Kaisers neue Kleider" ausrief: <er hat ja gar nichts an !>... so auch ich: was im Segen Gottes verheißen ist, kenne ich aus meinem Leben kaum, was aber im Fluch danach verheißen ist, kenne ich bis auf weniges omnipräsent aus meinem Leben.
Ich könnte jetzt - wie mir viele raten, dieses Erleben verleugnen, lügen: es wäre gar nicht so, aber das ist nicht der Stil der mir gegeben ist. Ich habe es dem HERRN einfach nur mal wieder so vorgelegt, ihm dieses alles bekannt. Dabei ist es mir wenig von Nutze zu erfahren, ob und was daran meine verursachende Schuld sein mag, denn ich habe ihn stets und oft um Vergebung gebeten und ihm dafür auch gedankt, davon lasse ich nicht ab. Dennoch sind die Dinge augenscheinlich so wie sie sind, und eben gar nicht gut.

Dann steht dem ggü. aber was in Gal. 3;13 steht, daß Chrustus uns losgekauft hat vom Fluch des Gesetzes.
Wie nun, stimmt die Bibel nicht, oder gehöre ich nicht zu den Adressaten jener Worte?

Es offenbart sich also ein Gesamtbild, welches nicht schönzureden oder hinwegzureden ist. Es helfen da auch keine schnellen Antworten.

Wer einen wirklich guten Rat hat, immer her damit! (das meine ich ernst)
Dazu möchte ich einfach mal von meinem Erleben erzählen, weil es mir einfiel, nachdem ich deinen Text gelesen habe. Ich habe gewisse Ähnlichkeiten darin gefunden. Möglich, dass du da nichts Ähnliches siehst. Aber falls es doch hilft ... erzähle ich einfach mal ...

Ich bin in meiner Kinder- und Jugendzeit auch so erzogen worden, dass bei allen Zusagen Gottes immer auch "der Fluch der Sünde" gegenüberstand. Inzwischen hatte sich in meinem Glaubensleben zwar so einiges stark verändert. Aber es schien, dass "der Fluch" immer auch ein Gegner zu meinem "Glaubensmuster" lauter wurde, wenn ich nach den biblischen Vorgaben "gesündigt habe".

Es geschah in meiner Lebensphase zwischen der Trennung von meinem Mann und der (von mir beantragten) amtlich bestätigten Scheidung.
Von dem Pastor meiner (freikirchlichen) Gemeinde (der mich in dieser Lebensphase unterstützt hat) kam einmal die Aussage: "... wir sind ja alle irgendwo einmal Sünder ... aber ein Herausführen aus einer Ehe von Gott wäre paradox. Da bist du wohl einfach nur von Seiner Gnade abhängig".
Ich hatte ihm zuvor gesagt, dass Gott mich schon etliche Male geführt hätte, auf dem Weg aus der Ehe.

Obwohl dieser Ausspruch und der Begriff "Gnade" eigentlich befreiend sein sollte, hat er mich in eine innerliche Krise geführt. Ich habe wieder und wieder vor Gott meine Gründe bewegt und um Vergebung gebetet. Aber irgendwann überfiel mich danan wieder dieser Gegner, "der Fluch", welcher den "Segen", den Gott seinen Menschen versprochen hat, übertönen konnte. Das Wort "Gnade" wurde für mich zum unbeugsamen Gericht. Ich hatte es scheinbar mit Gott "verscherzt" für alle Zeiten.

So geschah es an einem Sonntag, auf dem (langen) Fußweg zur Gemeinde, dass ich wieder einmal vor Gott alles ausgebreitet habe, wovon ich dachte, dass Gott mir dieses als Anklage vorhalten würde. Nebenbei war in meinem Inneren eine Melodie - was zunächst für mich nicht ungewöhnlich ist. Mich begleiten eigentlich immer Melodien, die ich auch leise vor mich hin hauche. Aber manchmal - so wie auch dieses Mal - klickt auch mal einfach eine Frage in mir (ähnlich wie ein Pop-up) auf: was singe ich da eigentlich gerade?

Ich vesuchte, die Melodie zusammenzupuzzeln - um zum Inhalt des Liedes zu gelangen. Heraus kam da ein Lied, welches die Aussage aus dem Bibelvers Jesaja 1,18 im Text hatte. Wobei der Refrain den Text wiederholte:
.. so weiß wie der Schnee - Herr Jesus, dein Blut macht mich weiß wie den Schnee
Dieser Text löste in mir etwas aus, was ich schlecht beschreiben kann. Ich fühlte mich von Gott berührt, befreit, umarmt: "ER hat mir längst vergeben" ... ich bin frei - muß/soll nicht mehr in alten Sünden rumstochern. Sie sind getilgt - und ich darf leben ... mit Gott, auf dem Weg.

Danach hat sich in mir sehr viel verändert. Es gibt keinen Fluch mehr, der den Segen Gottes ungültig machen könnte. Ich darf mit Gott leben - immer und überall. Egal, was ich (falsch) mache oder eben nicht. Es schien mir, als wenn die Lasten des Lebens, welche mich immer auf dem Boden (Fluch) festhalten wollte, weg waren ... und ich könnte fliegen ... über dem ganzen Schlamassel, der mich knechten wollte, hinweg. Es hatte keine Macht mehr über mich. Also muss ich (und sollte es) nicht mehr drüber nachdenken, sondern vorwärts gehen - mit Gott. --

Ja - das war die Geschichte, die ich dir erzählen wollte. Beim schreiben hat die Botschaft mich noch einmal neu berührt, daran erinnert, dass ich frei bin. Und diese Botschaft wünsche ich dir auch ... bis ganz tief hinein in dein Herz. :Herz2:
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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Hoger
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: Wenn ich beschreibe, was in meinem Leben vergleichbar mit dem Fluch des Gesetzes und dem Segen des Gesetzes irgendwie zusammenpaßt, dann ist das nicht der Aufruf, schnell alles hinwegzureden.
Wir stehen nicht mehr unter dem Gesetz, weder seinem Fluch noch seinem Segen

Aber wir stehen im Kampf mit den Geistern der Finsternis und deren Flüchen und Ansprüchen - da du aber als Kind Gottes in dem geborgen bist der Satan überwunden hat, hat ER auch die Kraft dich daraus zu befreien

Sorry - aber für mich ist diese Auslieferung nicht nachvollziehbar.
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 15:13 hat ER auch die Kraft dich daraus zu befreien
Der Satz ist super! Darauf verlasse ich mich auch ganz fest.
Konkrete Dinge, an die ich mich halten/heften sollte, habe ich nicht, kein Wort, kein Hinweis von dem Herrn, ungefähr so wie der Zeitraum, in dem Hiob nur mit seinen Freunden diskutieren konnte, ohne Hoffnung auf irgendeine halbwegs sinnvolle Änderung. Dennoch rammt Hiob das entscheidende Bekenntnis in die Weltgeschichte: "Ich weiß, daß mein Erlöser lebt !!"
Das ist nicht sehr konkret, nicht für das hier und jetzt, aber es ist groß, und daran halte auch ich fest.

(Was Du mit nicht nachvollziehbarer Auslieferung meinst, habe ich nicht verstanden.)
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

stereotyp hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:59 Aber die Offenbarung des Johannes ist die letzte und einzige (?) noch ausstehende Prophezeiung, die Gott noch erfüllen wird.
Erst kürzlich lernte ich eine wichtige Nuance:
Das ist nicht die Offenbarung des Johannes, auch nicht die Offenbarung des Bösen, "apokalyptischen" Antichristen, sondern es ist die...
Offenbarung des Jesus Christus, d.h. ER offenbart sich. Das betrifft nicht nur Dinge, die in der Zukunft liegen, sondern ALLES. Das geht ganz vorn los und reicht bis weit hinter das Ende.
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Lea hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 14:39 Aber falls es doch hilft ... erzähle ich einfach mal ...
Wunderbar (finde ich)
Es ist noch gar nicht so lange her, daß der HERR mich eine gewichtige Sache erkennen ließ, natürlich wieder mal was, was wir alle schon tausendmal gelesen und für gut befunden haben...
1. Joh. 1;9: "wenn wir unsere Sünden bekennen ist er treu und gerecht, daß er uns vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit".
Wir bitten ihn um Vergebung (d.h. bekennen ihm unsere Sünden, selbstverständlichmit dem Ersuchen, daß er uns vergibt) und er ist seinem Wesen gemäß treu und auch gerecht, nämlich daß er uns vergibt und uns viel mehr noch: von aller (d.h. 100%) Ungerechtigkeit reinigt. David betet (Psalmen) an einer Stelle: "reinige mich von meinen Sünden, auch von denen, die mir nicht bewußt sind" (sinngemäß).

Es wäre nett von uns Menschen, wenn wir Gott das nun auch glauben würden, daß er uns vergibt, daß er uns vergeben hat. Glauben wir IHM das NICHT, sind wir sprichwörtlich ungläubig, davon rät die Bibel konsequent ab.

Wenn ich um Vergebung bitte dann stets so: "Vergib mir; danke daß du mir vergeben hast!"
Früher meinte ich emotional, zwischen der Bitte um Vergebung und dem Dank dafür einige würdige Zeit vergehen lassen zu müssen, so 3-4 Tage oder so. Das ist sträflicher Unfug !!
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Hoger
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 14:36 Das meine ich nicht, steht auch nicht als Frage. Ich fragte, wer genau nicht mehr unter dem Alten Bund lebt. Der Bund ist ja noch da, zwar überlebt, wird aber von vielen noch hochgehalten. Kann man also unter dem Alten Bund leben? Ist das überhaupt möglich? Ja oder nein?!
Der alte Bund war ein Volk in zwölf stämmen, miteinander in Abstammung verbunden und durch den Opferkult (von der Stiftshütte bis zum Tempel) in der Lage sich immer wieder von ihren sünden zu befreien.

Beides hat nicht überlebt.
Die rabbinische Religion entstand im 2. Jahrhundert nach Christus, immer in Auseinandersetzung mit dem Christentum und versteht sich offiziell nicht als Volk.
Die Palästinenser dürften da auch genetisch näher dran sein und dem Tempelkult wurde im ersten jahrhundert die Grundlage entzogen

Unter dem alten Bund lebt seit zweitausend Jahren niemand mehr
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:43
Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:04
Ja, aber irgendwann hat sich Gott erbarmt und einen Richter bestellt, in dem Fall war es Gideon, und hat Israel herausgeholfen.
Können wir das heutzutage nicht mehr erwarten ?
Wir leben nicht mehr im Alten Testament, wir sind nicht das Volk Gottes, dem ein Land zugewiesen ist, dass es erobern und verteidigen soll.
Das stimmt schon, aber beten tut Gottes Volk auch heute noch. Damals schrien sie zu HERRN und Gideon war enttäuscht, daß der Gott ihrer Väter nicht half. Heutzutage ist das sicherlich ähnlich.

Damals war Abgötterei der Grund für den Überfall Midians:
[Ri. 6,7-10] Als sie aber zu dem HERRN schrieen um der Midianiter willen, sandte der HERR einen Propheten zu ihnen, der sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten geführt und aus dem Diensthause gebracht und habe euch errettet von der Ägypter Hand und von der Hand aller, die euch drängten, und habe sie vor euch her ausgestoßen und ihr Land euch gegeben und sprach zu euch: Ich bin der HERR, euer Gott; fürchtet nicht der Amoriter Götter, in deren Lande ihr wohnet. Und ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht.
Was könnte es denn heute sein ?
Hoger

Wir leben im Neuen Bund, erwarten das Endgericht und die Wiederkunft Christi
Willst du daraus "herausgholfen" werden - oder mit Christi Hilfe hindurch gehen?
Meinst du, daß der Herr Jesus nur Einzelschicksale begleitet ?
Was würdest du tun, wenn bei dir plötzlich der Strom ausfällt ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 11:43 Gideon hat sich doch auch gefürchtet.
Das stimmt wohl, ich frage mich nur, ob das mit dem Linksextremismus etwas zutun hat. Terroraktionen wird es immer geben, aber um eine politische Kraft auch zu fürchten, muss sie auch regieren. Und wer wählt solche Terroristen? Dazu müsste es einen Linksruck gegeben wie es vor 100 Jahren einen Rechtsruck gegeben hat.
Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 11:43 Warum ist dem Volk Israel das damals widerfahren ? Und laßen sich da vielleicht sogar Parallelen zu der heutigen Zeit finden ?
Nicht politisch, meine ich, aber im Sinne des Glaubens dienen uns alle biblischen Zeugnisse.


Abischai hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:40 Passiert sowas wie in Deutschland auch in Österreich? Kennst Du selbst sowas wie Stromausfall, und das auch noch mit ungewöhnlicher Ursache, also unklarem Ende der ganzen Aktion?
Wir hatten im Jahr 2025 zwei Ausfälle, wo ganze Stadtteile stromlos waren, von denen auch mein Haus betroffen war. Welche Ursache die hatten, weiß die Bevölkerung nicht. Ich finde die Ursache auch unerheblich, die Tatsache völlig vom Netz zu sein macht jeden unruhig.

Aus den Nachrichten habe ich entnommen, dass eine österr. Firma daran gearbeitet hatte, dass ihr wieder Strom kriegt. Den Supergau kann sich sicher keiner vorstellen, wenn man mal, sagen wir ein ganzes Monat um 200 Jahre zurückgeworfen wird.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 16:41 Der alte Bund war ein Volk in zwölf stämmen, miteinander in Abstammung verbunden und durch den Opferkult...
Ja, das verstehe ich. Aber das mal beiseite: ich lese in 5. Mose 28 wie in meinem eigenen Tagebuch, also Dinge, die Gott dort niederzuschreiben befohlen hat und die nicht vollzählig, abver detailliert haargenau dem entsprechen, wie mein Leben disfunktioniert.
Das ist also entweder ein seltsam treffender Zufall (mehrere derer) oder es hat etwas mit dem zu tun, was dort steht. Ich "glaube" das nicht, in der Form daß ioch darauf vertrauen und in der Weise Gott treu sein wolle, aber ich sehe es und kann nicht so tun, als wäre das nur eine Illusion, es ist keine Illusion, ich erlebe das echt.

OK, vielleicht ist das meiner Dummheit geschuldet, oder meiner eigenen Sünde (das aber eher nicht, denn die hat der HERR mir ja vergeben und mich gereinigt...)
Andererseits ist die Zurredestellung König Davids durch den Propheten Nathan ein Lehrbeispiel dafür, daß Gott Sünden vergibt, aber nicht alles folgenlos bleibt. Auch das habe ich heute extra noch mal zur Erinnerung gelesen.

Was also ist denn das nun? Spuk ist es nicht. Ich bilde mir das auch nicht nur ein.
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