Gerechtigkeit aus Glauben
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Hallo zusammen,
Jetzt könnte ja jemand sagen: Mir gefällt das nicht, daß jemand die Schuld für mich bezahlt. Und schon mal gar nicht auf diese Weise, wie sie am Kreuz geschehen ist. Ich will gar nicht, daß jemand für mich ein Lösegeld bezahlt.
Ist es nicht auch besser und gerechter, wenn jeder selber für seine Sünden bestraft wird ??
Was könnte die Antwort sein ?
Gruß Thomas
Jetzt könnte ja jemand sagen: Mir gefällt das nicht, daß jemand die Schuld für mich bezahlt. Und schon mal gar nicht auf diese Weise, wie sie am Kreuz geschehen ist. Ich will gar nicht, daß jemand für mich ein Lösegeld bezahlt.
Ist es nicht auch besser und gerechter, wenn jeder selber für seine Sünden bestraft wird ??
Was könnte die Antwort sein ?
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Das würde zum Glauben an die Reinkarnation führen
Christus erlöste uns aus der Erbsünde und gab uns seinen Geist, der uns mit Gott verbindet.
Deine persoenlichen Suenden musst du immer wieder bereuen und wenn du es nicht tust, wirst du ein Leben in Sünde führen, auch wenn du getauft bist.
Und dementsprechend ein Leben haben, dass nicht auf Gott ausgerichtet und von Seiner Kraft durchdrungen ist
Die segnende Seele wird fettgemacht / und wer tränkt wird selber getränkt (Sprüche 11,25)
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Das halte ich für ein typisches Argument Selbstgerechter, die Jesus ablehnen. Womit möchte der Mensch denn seine Sünden abbezahlen? Ich denke, wer das glaubt, der weiß gar nicht, was da redet.
Du willst es wirklich wissen. Dann sage ich, es wäre zwar gerecht, aber gnadenlos. Du weißt doch, dass der gerechte Lohn der Sünde der Tod ist, oder etwa nicht? Dieses Szenario bedeutet, jeder Mensch erhält nach der Auferstehung kein ewiges Leben, sondern eine Abgeltung seiner Taten, was für jeden die Qual des Sheols und anschließend den Tod bringt.
Was wäre daran besser? Erst so wird uns Jesu Sühnetod bewusst, dass er die Strafe auf sich genommen und damit für uns bezahlt hat. Dass wir daran glauben dürfen, erachte ich schon als Gnade. Dass es mich auch noch gerecht spricht, zeigt wie unermesslich Gottes Liebe sein muss.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Jemand baut Scheiße und muss nun dafür eine Geldstrafe oder Haftstrafe antreten (je nachdem), dann ist der Gerechtigkeit nicht genüge getan, wenn ein anderer die Haft stellvertretend antritt oder bezahlt.
Der Täter, insofern er "a grader Michl" ist, wird es nicht in Kauf nehmen , dass ein anderer für ihn die Strafe antritt oder begleicht.
Das hat mit Selbstgerechtigkeit nix zu tun, sondern mit Einsicht und Ehrlichkeit.
Er steht grade für sein Handeln und nimmt die Strafe in Kauf.
Und hat vielleicht sogar daraus gelernt.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Eben! Deswegen müssen wir auch alle sterben, egal ob Christ oder nicht.
Diesen Tod hat dir Jesus nicht abgenommen.
Ne andere Sache ist, wer nun wieder auferweckt wird zum "ewigen" Leben....
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Bei Geld- und Sachangelegenheiten sieht die Schrift das so vor. Aber das ist nur ein Teil aller Sünden, in denen Menschen leben. Andere sind weit schlimmer. Erkläre mir, wie man z.B. Mord selbst bezahlen könnte, oder bloß Totschlag. Oder eine gelähmte Hand aus Verschulden. Was bezahlst du dafür? Oder jemand schwängert eine andere Ehefrau. Was will er denn für den Ehebruch abgelten?
Und denke nicht, selbst wäre man besser, weil man sagt: "Ich bin kein Verbrecher, ich tue solche Sachen nicht." Dabei ist unsere Gesellschaft eine der Unzucht und Ehebruch am laufenden Band. Der Mensch, der so redet, dass er doch eh alles richtg macht, kennt bloß seine eigene Verkommmenheit nicht und redet wie dieser religiöse Heini:
Jesus wird diesen, wenn der Gerichtstag kommt, ausspucken und dem Höllenfeuer übergeben. Er wird eben nicht auferstehen zum Leben, sondern zum Gericht, das ihn verdammt. Nur weil man bestimmte Taten nicht ausführt, wird man noch lange nicht für das Reich Gottes tauglich, das ist die Lehre aus der Geschichte und kein anderer als Jesus lehrt sie. Im Reich Gottes leben die, die Jesus durch sein Blut für Gott erkauft hat.Lk 18,11-12 hat geschrieben: Der Pharisäer trat hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
Kein Mensch kann ohne Jesus gerecht werden, das ist einfach nicht möglich, und die sich bekehrt haben, die wissen das. Man bleibt sonst ein Ungerechter. Es genügt schon mangelnde Liebe zu anderen oder Hass, den man in sich trägt gegenüber seinen Mitmenschen. Der ist dem Mord gleichzusetzen, wie es das Wort auch so bestätigt:
Was also fehlt dem Menschen ohne Gott, oder auch mit Gott, was man sich dann wie dieser Pharisäer aber nur einredet, jedoch ohne Jesus? Zwei Dinge denke ich: Wahre Liebe und eben Jesus. Sie kennen wahre Liebe nicht, das heucheln sie nur.1. Joh 3,15 hat geschrieben: Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben in sich bleibend hat.
Der Pharisäer-Typus wird wohl auch nicht zugeben den Zöllner-Typus eigentlich zu hassen, aber in Gottes Augen kommt seine Haltung dem gleich. Und es ist auch bekannt wie die damaligen Pharisäer zu Jesus gestanden sind. Wer Jesu und sein Opfer ablehnt, der lehnt Gott ab. Da gibt es kein Schönreden.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Wieso Reinkarnation ?
Wenn es keine Gnade gibt, dann gibt es Gericht und Strafe und nachdem Gott abgestraft hat, kann er auch nicht manche Menschen wieder herstellen, um sie in einer neuen Schöpfung leben zu lassen. Denn durch die Sünde Adams sind auch alle Nachkommen dem Tode geweiht. 1 Mo 2,17
Aber was hat Gott zur Milde bewegt, sodaß er sogar bereit war, in einem Menschen, die recht furchtbar anmutende Strafe auf sich zu nehmen ? Jes 53,5
Ist der Grund vielleicht, weil Satan die Menschen verführt hat ? Satan hat die Menschen im Garten Eden verführt und er kann es auch bis zum heutigen Tage tun.
Man braucht sich die Welt nur anzusehen, dann sieht man, wie er fleißig am Werke ist.Eph 2,1-3
Wer nun Buße tut und umkehrt, entweicht seiner Macht. Er entweicht den Folgen seiner Sündhaftigkeit und darf sich sogar Hoffnungen machen, für ein ewiges Leben in einer neuen Schöpfung erwählt zu werden.
Satan hat nun mal Gewalt über die Menschen und sie merken es oft gar nicht. Und aus eigener Kraft können sie sich nicht befreien.[Apg. 26,16-18] Denn dazu bin ich dir erschienen, dass ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen; und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende, aufzutun ihre Augen, dass sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
Auch über den Tod hatte Satan Gewalt. Er verführt die Menschen nicht nur, er verklagt sie ja auch.
Wenn Gott die Anklage Satans nicht entkräftet, dann müßen die vom Satan Verführten abgestraft werden.[Off. 12,9-11] Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.
Gott entschließt sich aber, in einem Menschen, die Strafe Adams und seiner Nachkommen zu erdulden. So kann die Todesstrafe entkräftet werden und einem gläubigen Menschen, der bereit ist, auf seine Stimme zu hören, kann geholfen werden. Es bleibt dem Menschen eigentlich gar keine andere Wahl, als Gottes Stimme zu folgen, er selbst kann das Problem nicht lösen. Und Gott den Vorteil der Auswahl, denn er braucht ja nicht jeden Menschen zu erwählen.
[Heb. 2,14-15] Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, die durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten.
Die von Adam begangene Sünde kann kein Mensch wieder gut machen, da hat der Herr Jesus Christus die Erlösung gefunden.Hoger
Christus erlöste uns aus der Erbsünde und gab uns seinen Geist, der uns mit Gott verbindet.
Deine persoenlichen Suenden musst du immer wieder bereuen und wenn du es nicht tust, wirst du ein Leben in Sünde führen, auch wenn du getauft bist.
Und dementsprechend ein Leben haben, dass nicht auf Gott ausgerichtet und von Seiner Kraft durchdrungen ist
Wir können auch Sünden bereuen und vor Gott bringen. Wenn wir auch unseren Mitmenschen verzeihen, dann will er uns auch verzeihen. Mt 6,9-13
Trotz alledem sollte jeder Mensch bemüht sein, etwas wieder gut zu machen. Frieden schließen bedeutet auch, versöhnliche Worte zu haben, freundliche Gesten und wenn es möglich ist Entschädigung zu leisten.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Das sind meistens ganz gute Menschen. Sie wollen dadurch Sühnung tun und sich mit Gott versöhnen, indem sie sich bestrafen lassen. Aber Gott kann da ganz schön hart sein, sagt der Herr Jesus. Mt 5,28-30, Mt 10,28 Er möchte sicher nicht, daß sich jemand die Hände abhackt oder die Augen rausreißt, aber er möchte einen ordentlichen Respekt vor dem strafenden Gott erzeugen. Die Menschen sollen sich vor Gottes Strafe fürchten.
Und ewiges Leben kann sich auch keiner selber erarbeiten. Es ist zwar nicht verkehrt sich um ein vernünftiges und gutes Leben zu bemühen, aber da muß schon noch Gottes Gnade greifen, wenn ein solcher Mensch nach dem Tode weiterleben darf.
Gottes Liebe spielt auch eine Rolle, weil er manche Menschen für seine neue Schöpfung erhalten will. Denn eigentlich betreibt Gott ja Auslese, wobei der Glaube ein wichtiges Kriterium ist. Wichtig ist sicher auch noch die Art, wie Menschen in der Welt in Erscheinung treten Mt 5,1-11 Und sicherlich ist auch wichtig, wie wir unser Leben führen.Helmuth
Du willst es wirklich wissen. Dann sage ich, es wäre zwar gerecht, aber gnadenlos. Du weißt doch, dass der gerechte Lohn der Sünde der Tod ist, oder etwa nicht? Dieses Szenario bedeutet, jeder Mensch erhält nach der Auferstehung kein ewiges Leben, sondern eine Abgeltung seiner Taten, was für jeden die Qual des Sheols und anschließend den Tod bringt.
Was wäre daran besser? Erst so wird uns Jesu Sühnetod bewusst, dass er die Strafe auf sich genommen und damit für uns bezahlt hat. Dass wir daran glauben dürfen, erachte ich schon als Gnade. Dass es mich auch noch gerecht spricht, zeigt wie unermesslich Gottes Liebe sein muss.
Aber, es ist eben auch wichtig, Gottes Stimme zu hören und ihr zu folgen.
Glaube ist ist mehr als Verstehen, es geht mehr ins Vertrauen, auch wenn man nicht direkt alles versteht.
Gruß ThomasUnd der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Ich fände es ungerecht, wenn für mich andere Bedingungen gelten als für Adam & Eva. Ich denke daher, Gott erteilt jedem ein und dieselbe Chance. Wenn Adam & Eva ihr Leben sündlos beginnen konnten und ich nicht, dann wären sie schwer im Vorteil gewesen. Sie mussten nicht sündigen, ich etwa schon?
Und was bitte kann ich für Evas Übertretung? Das war nicht meine Sünde, sondern ihre. Man kann mich nicht für ihre richten, oder für die meiner Eltern. Es wird jeder für seine Sünde gerichtet. So wird Eva ebenfalls nicht dafür gerichtet, dass auch ihre Nachkommen sündigen. Es wäre das m.E. keine Gerechtigkeit Gottes.
Gott sei Dank steht man in Christus unter der Gnade Gottes, aber dem ersten Tod entkommt man damit auch nicht. Es stirbt jeder, mancher mit einem Bergwerk voller Untaten, andere mit weniger, mit oder ohne Vergebung, aber keiner ohne Sünde.
Und das wäre auch nicht gerecht, daher hat Gott eine Auferstehung vorgesehen. Diese dient auch dazu der Gerechtigkeit volle Genügsamkeit zu tun. Jesus erzählt eine Geschichte in Lukas 16 über einen gesunden und lebensfrohen Reichen und einen gewissen Lazarus, der arm und schwerkrank war. Du kennst wie ich die Ausgangslage, aber das war nicht die Endsituation.
Wäre der irdische Tod bereits die Abrechnung über alle Sünden, wäre das daher keinesfalls gerecht. So ist der erste (irdische) Tod mal nur eine Vorabrechnung, aber nicht die Endabrechnung. Soweit meine Gedankengänge.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Re: Gerechtigkeit aus Glauben
Über einen getauften Christen hat Satan keine Gewalt und aus "eigener Kraft" handelst du nur als Nicht-Christ.
Auch der Tod ist überwunden
Dir scheint die Lebensfreude, das Gottvertrauen und die Heiligung durch Heiligen Geist irgendwie sehr fern zu sein.
Die segnende Seele wird fettgemacht / und wer tränkt wird selber getränkt (Sprüche 11,25)