Jesus laut Lukas 17:20-21: "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden; man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch." Ob wir in einer verfinsterten Welt leiden oder in einer seligen göttlichen Sphäre weilen, das liegt an unserem eigenen inneren Zustand. An unserer Reinheit. An anderer Stelle sagt Jesus, "werdet wie die Kinder, denn ihrer ist das Himmelreich". Kinder sind blind, unschuldig und optimistisch voller Vertrauen. Nichts ist verfehlt, außer man kompliziert das Leben, erfindet 1000 Gefahren und 1000 Regeln und Gesetze aus welchen Gründen auch immer.oTp hat geschrieben: ↑Mo 12. Jan 2026, 18:48 Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass die dämonischen Welten existieren. Und ist das liebevoll erlebte Nahtoderlebnis eine Gewähr dafür, auf jeden Fall im Himmel zu landen ? Wenn das zum blinden, sorgenfreien Optimismus führt, ist diese Denkweise verfehlt.
Wenn du Höllenwelten "verdeutlichen" willst, musst du erstmal die seelische Innenwelt "verdeutlichen", denn nur in dieser lässt sich der hohe Himmel wir auch der niedere Himmel wahrnehmen. Und die jenseitige Welt beruht (wahrscheinlich) auf der Glaubensüberzeugung vieler Generationen der Menschheitskollektive. So erklären sich vermutlich die teilweise sehr ähnlichen jenseitigen Wahrnehmungen der Religionen und Völker. Beispiel: die teilweise ähnlichen Landschaften und Engelbegegnungen bei Christen und Muslimen. Während indigene Völker eher das Reich ihrer Ahnen beschreiben. Unvoreingenommene Forschung bewertet nicht in falsch und richtig, sondern sammelt Erzählungen, Berichte und wertet aus, was ist gemeinsam, was ist spezifisch.Deshalb reagiere ich mit dem Verdeutlichen der Höllenwelten plus dem Nachweis der tatsächlichen Existenz von Dämonen/bösartigen Verstorbenen. Und es gibt mir zu denken, dass du auch tatsächlich von Dämonen verursachte psychische Probleme psychologisch psychopathisch erklären möchtest.
Es ist überhaupt nichts falsches daran, sich Dämonen als Wesen von außerhalb vorzustellen, die okkulten Lehren nähren dies Bilder seit Menschengedenken. Dann fehlt aber völlig das Gegengewicht der lichten Seite, der Gott-dienenden Engel, die jedem hilfreich entgegenkommen, der sich von Zwängen befreien will. Nur das Böse zu "beschwören", damit macht man sich krank und andere auch.
In der heutigen Nahtod-Forschung stehst du sehr einsam rum mit Spuk/Besessenheitserzählungen, denn das Verifizieren, das Schlussfolgern verläuft über das weltweite Vergleichen realer Erlebnisse, in denen Schatten-Erlebnisse zwar vorkommen, aber fast immer überwunden wurden.Wenn man schon bei westlichen Nahtoderlebnissen kaum etwas erfährt von der Existenz dieser "lebendigen" Höllenwelten, ist es nötig, sie mit Spuk und Besessenheit zu "verifizieren", bzw mit Nachdruck auf sie hin zu weisen.
In tiefkatholischen Gebieten (Polen, Italien), auch in Afrika. In vielen Schwellenländern (islamisch, buddhistisch, hinduistisch) werden junge Leute mit seelischen Besetzungen zu Priestern bzw Schamanen geschickt, die dort schnell und erfolgreich arbeiten. Habe ich nur gelesen …Wenn du die üblichen Vorgänge dabei möglichst aktuell erklärt haben möchtest, versuch es im Umfeld der katholischen Exorzisten, die ja aktiv sind.
Nochmal: in der heutigen Nahtoderforschung sind diese Besessenheitsgeschichten kein Thema. Wenn du das was beitragen willst, dann wende dich doch an die Kieler Akademie für Thanatologie e.V., die wollen ja alle Aspekte einbeziehen und nehmen jeden Input entgegen.