Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 16. Feb 2026, 06:00
Wenn man verkündigt, dann ruft man zur Umkehr auf, zur Abkehr von einer gottlosen Lebensweise und zur Annahme des Herrn Jesus Christus als Erlöser.
Ich fragte nach dem Ziel. Die Umkehr ist ja zunächst einmal Abkehr von dem falschen Ziel. Dann geht es zu dem (neuen) Ziel - der Hinkehr.
Du beschreibst nur den Weg dahin. Worauf ich hinaus wollte ist das, was auch Jesus gepredigt hat: das Ziel ist die Hinkehr zu Gott, dem Vater.
Eigentlich ist es ganz schlicht: Umkehr, so wie Jesus sie verkündigt, ist Abwenden von dem Leben
ohne Gott - zum neuen Ziel: dem Leben
mit Gott.
Jesus
ist der Erlöser, ja. Das ist aber unabhängig von dem wörtlichen Bekenntnis. Er ist
der Weg ... nicht die Beschreibung der Straßenkarte. Und die Gemeinschaft mit Gott ist das Ziel.
Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 16. Feb 2026, 06:00
....ist es
in Gottes Augen oft alles andere als gut, daher muss ihnen Gott das Gesetz
ins Herz schreiben. Und dazu leitet ihn seine Güte zur Umkehr:
Genau darum geht es (mir).
Deine Einwände von einer (angeblich) falschen Verkündigung klingen (für mich) so, als wenn Gott eine falsche Botschaft eines menschlichen Predigers dann einfach auf den Menschen abwälzt und denjenigen, der bei der "richtigen Predigt" (wasimmermandarunterversteht) sich für ein Leben mit Gott entschieden hätte, dann auch ins Verderben laufen lässt. So als würde Gott sagen: hast eben Pech gehabt, beim falschen Prediger zu landen - der ist Schuld an deinem Irrweg. So als wenn Gott das Evangelium von dem Verkündiger abhängig macht. Wenn der Fehler macht, dann ist der eben Schuld daran, dass Viele nicht zu Gott finden.
Du meinst, wenn man das Gericht nicht predigt, wird "der Sünder" fehlgeleitet - und kommt nicht zum Ziel.
Ich meine, die Aufgabe der menschlichen Verkündiger ist die Hinführung zu Gott. Das bedeutet nur, dass man einen Menschen dazu bewegt, mit Gott den Kontakt zu suchen (zb durch Gebet) und Gott wird sich finden lassen.
Alles, was noch nötig ist für denjenigen Menschen, der sich Gott zuwendet, wird Gott diesem Menschen dann schon vermitteln - und zwar genau dort, wo dieser Mensch steht, was er versteht und was zu seiner Lebenssituation passt.
Ja, auch dazu benutzt Gott Menschen. Aber nicht Menschen, welche nur fest geschriebene "Gebrauchsanweisungen" weitergeben können. Gott benutzt dazu Botschafter, denen der Mensch wirklich wichtig ist und diesem Gottes Liebe vermitteln kann. Und nicht nur, damit er "seine Pflicht" erfüllt damit er selbst gut dasteht.
Gottes Liebe zu vermitteln kann tausendmal stärker sein, als Gericht zu verkündigen. Denn genau diese Liebe ist so vollkommen, dass keine Angstmache erforderlich ist, um einen Menschen zur Umkehr zu bewegen

Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.