Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Wir bitten darum, in diesem Forum keine Bibel- und Glaubenskritik zu üben.
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5017
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 06:47
Zippo hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 13:26 Menschen kämen nicht auf solch eine Idee, sie würden versuchen ihre Feinde zu besiegen.
Ich kann vieles nicht beantworten, aber das denke ich schon. Menschen haben nicht die Fähigkeit den Tod zu überwinden. Darum geht es um das Überleben nach dem Prinzip: Töten oder getötet werden oder Fressen oder gefressen werden. Gott hingegen, dr unsterblich ist, kann jedemden sein Leben auch zurückgeben und das tut er auch mit der Auferstehung.
Der Tod ist nötig, weil Gott über den im Garten Eden verführten Menschen die Todesstrafe verhängt hat.
[1. Mo 2,16-17] Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.
Damit war die ganze Menschheit dem Tode geweiht und brauchte einen Retter, der diese Strafe aufhebt.
Wir wissen, daß dieser Retter der Herr Jesus ist.
Rö 5,17
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Aber warum mußte dieser Tod eine entwürdigende Marter sein ?

Schuld an dieser Marter ist doch nach christlicher Auslegung, Satan, der aber dadurch auch die Macht über den Tod verliert. 1 Mo 3,15
[Heb 2,14-15] Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, die durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten.
Durch die Bestrafung Jesu am Kreuz verliert sich die Anklage Satans und der Mensch ist frei, darf sogar mit dem Herrn Jesus zu einem neuen Leben auferstehen. Off 12,9-12

Gott hat Satan an die Menschen herangelassen und von Anfang an hat er der Menschheit geschadet. Jetzt kommt der Herr Jesus mitten in das Leid und rettet Menschen damit. Was für ein Beweggrund ist das ? Ist das allein die Liebe zur Menschheit ?
Gott trägt seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken der Menschheit aus, aber er stellt sich auch schützend vor sie und will sie vor Gericht und Strafe retten.
Joh 5,24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
Wie kann man solch eine Haltung nennen ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Benutzeravatar
Helmuth
Beiträge: 18697
Registriert: So 5. Jun 2016, 12:51
Wohnort: Wien

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Do 26. Feb 2026, 12:50 Gott trägt seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken der Menschheit aus, aber er stellt sich auch schützend vor sie und will sie vor Gericht und Strafe retten.
Kannst du dazu Schriftstellen bringen, die uns zeigen, dass Gott seinen Kampf gegen Satan auf dem Rücken, also sozusagen aufkosten der Menschheit austrägt? Wir müssen leiden, weil Gott gegen Satan kämpft? So lese ich das, verstehe es aber nicht.

Ich bin immer noch der Meinung, du hast dir eine falsche Satanstheologie zueigen gemacht, die du hier im Forum kundtust, daher ersuche ich um eine biblische Grundlage für dein Denken. Wir sind auch im Bibelforum und es geht für mich gar nicht um dich, sondern was Gottes Wort sagt.

Aber diese Aussage wage ich mal anzusprechen: Vielleicht erhältst du aus dem Grund keine für dich zufriedenstellende Antwort, sodass du unentwegt weiter und weiter fragen musst.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
Beiträge: 12236
Registriert: Mo 24. Mai 2021, 10:33

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von oTp »

Ich auch, denn wir müssen immer davon ausgehen, dass Gott aus Liebe handelt, auch wenn wir es nicht völlig verstehen. Dass Gott auch ein Gott der Rache ist, ist auch Fakt, aber das wendet er nicht auf seinem Sohn an. Gott rächt sich nicht an seinem Sohn bzw. an keinem seiner Kinder für die Verbrechen der Menschen. Eine solche Denkart offenbart m.E. nur, dass derjenige gottlos denkt.
Mit dieser Formulierung komme ich klar, Helmuth. Und zu dagen, Gott ist hart, aber gerecht ist mir lieber als von seiner Rache zu reden.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Otto
Beiträge: 1284
Registriert: Do 15. Feb 2018, 22:24

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Otto »

Hallo Zippo,

du gibst dir doch selbst die Antwort:
Zippo hat geschrieben:Der Tod ist nötig, weil Gott über den im Garten Eden verführten Menschen die Todesstrafe verhängt hat.

Damit war die ganze Menschheit dem Tode geweiht und brauchte einen Retter, der diese Strafe aufhebt.
Wir wissen, daß dieser Retter der Herr Jesus ist.
Und sterben kann unter Umständen sehr leidvoll sein. Wo liegt dein Problem?
LGrüße von Otto
renato23
Beiträge: 1688
Registriert: Mo 18. Feb 2019, 13:05

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von renato23 »

Zippo hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 13:26 Mich beschäftigt nach wie vor die Rahmengeschichte des Evangeliums und die große Frage, die wohl jedem Betrachter irgendwann kommt: Wieso macht Gott so etwas, warum er seinem geliebten Sohn so etwas zu ?
Mich beschäftigt immer mehr die Frage, warum man sich immer mehr von Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, durch Abkehr der Sünder vom Sündigen entfernt hat, und stattdessen die Kreuzigung als Evangelium Jesu angefangen hat unter die Leute zu bringen.

Petrus hatte offenbar vorausgesehen, dass man z.B seitens frühe RKK in ihren Konzilen mittels teils schwer verständlichen Ausdrücke/Sätze von Paulus Irrlehren "basteln" würde, die der Überprüfung mit den Lehren des einzigen fleischgewordenen Wort Gottes nicht standhalten und der Schaffung Reich Gottes bisher ja keinen Gefallen taten.
Mt 7.24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. 
Von Erbsünde, Trinität, Zweinaturenlehre, Jesus Kreuzigung als einzigen Weg zur Vergebung von Sünden gottseits und Befreiung aus der Macht der Sünde etc. sind doch keineswegs Lehren Jesus Christus, auch nicht seiner Jünger die für die Verbreitung Jesus Gotteslehre etc. auch ihr Leben, ihre Freiheit opferten.
2 Petrus 3.14 Darum, ihr Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden gefunden werdet, 15 und erachtet die Geduld unseres Herrn für eure Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen werden, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute mitgerissen werdet und euren festen Halt verliert. 
Jesus hat doch Gott den himmlischen Vater während seiner gesamten 3-jährigen Aufopferung für die Wahrheit z.B. unter welchen Voraussetzungen Gott wem Sünden vergibt niemals seinen Vater als Sühneopferforderer offenbart.

Jesus Christus erkannte ja früh, dass die AT-Gesetzeslehrer für längst fällig gewesene Glaubensreform im Sinne Gottes dem Himmlischen Vater in Israel nicht zu überzeugen waren, Im Gegensatz zum Volk.

Die Kreuzigung geschah aus Neid und Angst vor Machtverlust. Jesus Version von künftiger Gesetzeserfüllung Mt 7.12 war für sie Missachtung vieler Gesetze Mose. Sie sahen in Jesus deshalb einen zu tötenden Volksverderber, Sünder und gewiss nicht als Sühneopfer.
Joh 11,48 Lassen wir ihn gewähren, dann werden sie alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Tempel und Volk.
[quote="Teil Glaubensbasis EEA]Jesus Christus, der Mensch gewordene Sohn Gottes, ist stellvertretend für alle Menschen gestorben. Sein Opfertod allein ist die Grundlage für die Vergebung von Schuld, für die Befreiung von der Macht der Sünde und für den Freispruch in Gottes Gericht.[/quote]

Richtig müsste es doch heissen, seine 3-jährige Aufopferung für wahren Gottesglauben und dessen Sünden-Vergebung bei Reue und Umkehr, eigener Vergebungsbereitschaft, respektive Befreiung von der Macht der Sünde durch getreuliche Nachfolge,
Joh 8,12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Ich vermisse zunehmend lieber Thomas die Erkenntnis, dass das Christentum einst als Religion der gelebten Liebe, wertschätzenden Umgang mit allen Menschen gedacht war und sich immer mehr von Jesus Christus Lehren entfernt hat.

Mögen immer mehr Christen sich wieder auf all das besinnen, was Jesus und auch Paulus zur Schaffung Reiches Gottes lehrten, wo Liebe das höchste -Gebotsumfassende- Gesetz ist.
Lk 6,31 Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!


Wie schon Paulus klarstellte 2 Tim 3,16, alle Schrift von Gott eingegeben erkennt man daran, dass sie zur Besserung (des Charakters) Erziehung in Gerechtigkeit dient. 17 Aufdass ein Mensch Gottes vollkommen (frei von fleischlicher Gesinnung und so in Christus eine neue gottgefällige Kreatur) sei zu allem guten Werk geschickt.

Thomas, wir leben im 21. Jahrhundert. Jesus Christus Lehren über den wahrhaftigen Gott sind ewiggültig Er, der Sohn des allein wahren Gottes lädt alle mühselig beladenen ein, um durch Kenntnis seiner Gebote und getreulichem Umsetzen den Rest des irdischen Leben mit ihm und Gott eins zu sein. Dies gibt Kraft und Zuversicht mit Gottes Hilfe die alltäglichen Herausvorderungen unter Führung durch den Heiligen Geist meistern zu können.
Zuletzt geändert von renato23 am Fr 27. Feb 2026, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Isai
Beiträge: 2411
Registriert: So 5. Mär 2017, 15:48

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Isai »

Zippo hat geschrieben:Der Tod ist nötig, weil Gott über den im Garten Eden verführten Menschen die Todesstrafe verhängt hat.

Damit war die ganze Menschheit dem Tode geweiht und brauchte einen Retter, der diese Strafe aufhebt.
Wir wissen, daß dieser Retter der Herr Jesus ist.

Im Grunde ist es doch keine (Ankündigung einer) Todesstrafe,
sondern die (Aussage über eine) natürliche Folge / Konsequenz,
weil man sich vom Leben (Gott) losgesagt hat.

Der Sünde (Lossagung von Gott <-- Sünde mit all ihrer Hässlichkeit in Folge)
wurde am Holz (verflucht ist, wer..., 5. Mose 21:23) der Prozess gemacht
(Schlange am Holz = Sünde am Holz = Jesus zur Sünde gemacht).
(Römer 8:3, 2. Korinther 5:21)


Und im Herrn Jesus Christus (=Leben) hat man Leben.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
Benutzeravatar
Lena
Beiträge: 6741
Registriert: So 1. Sep 2013, 18:33

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Lena »

renato23 hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 10:43 Mich beschäftigt immer mehr die Frage, warum man sich immer mehr von Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, durch Abkehr der Sünder vom Sündigen entfernt hat, und stattdessen die Kreuzigung als Evangelium Jesu angefangen hat unter die Leute zu bringen.
Ohne das Opfer des Lammes Gottes zur Vergebung unserer Sünden wäre ein Evangelium predigen umsonst.
Wir wären für immer verloren. Kreuzigung und Evangelium gehören zusammen. So lese ich es aus der Bibel.
Benutzeravatar
Abischai
Beiträge: 10002
Registriert: Sa 27. Apr 2013, 14:25

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Abischai »

Zippo hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 13:26 Menschen kämen nicht auf solch eine Idee, sie würden versuchen ihre Feinde zu besiegen. Warum macht es Gott anders und siegt über eine scheinbare Niederlage ?
Gott sucht sich nicht von drei Varianten die raus, die ab wenisten Streß bereitet und am schnellsten geht.

Gott hat den einzigen Weg gewählt der funktioniert, es geht nur so, nicht anders.
Wir Menschen würden alles probieren, was uns richtig scheint, um am Ende dann zu merken, daß es nicht ganz so funktioniert hat, wie wir uns das dachten, genaugenommen gar nicht.

Neulich stand ich im Freien am späten Abend und habe den Halbmond gesehen, viele Sterne und Planeten, den gigantischen Orion uvm. Da quoll aus mir die Begeisterung heraus, daß der Herr Jesus, der Schöpfer aller dieser Dinge, das alles so unfaßbar gigantisch installiert hat. "Und du, Allmächtiger, dem der Vater alles übergeben hat, hast dich von unsereinem hauen lassen..."

Nur so geht's.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
renato23
Beiträge: 1688
Registriert: Mo 18. Feb 2019, 13:05

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von renato23 »

Lena hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 11:10
renato23 hat geschrieben: Fr 27. Feb 2026, 10:43 Mich beschäftigt immer mehr die Frage, warum man sich immer mehr von Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, durch Abkehr der Sünder vom Sündigen entfernt hat, und stattdessen die Kreuzigung als Evangelium Jesu angefangen hat unter die Leute zu bringen.
Ohne das Opfer des Lammes Gottes zur Vergebung unserer Sünden wäre ein Evangelium predigen umsonst.
Wir wären für immer verloren. Kreuzigung und Evangelium gehören zusammen. So lese ich es aus der Bibel.
Jesus opferte 3 Jahre seines Lebens, vergoss sein kostbares Blut, um seinen jüdischen Glaubensgeschwistern die wahre Vergebung von Sünden seitens Gott dem himmlischen Vater bekannt zu machen und dessen Version von künftiger Erfüllung der Gesetze für Erlösung vom Bösen. hin zu bleibender inniger Gottverbundenheit.

Luther übersetzte Johannes 1,29 eh falsch. Jesus kam um die Sünde (zu Sündern werden lassenden Gesetze) der damaligen Welt WEGZUTRAGEN, ENTFERNEN.

Paulus hat es kapiert und die in der Gemeinde Gottes geltende gelebte Liebe als künftige Erfüllung der Gesetze Gal 5,14 und Römer 13, 8-10 gelehrt.

Ach, steht bei Dir das Gleichnis vom Verlorenen Sohn nicht in der Bibel? Für das Evangelium Jesus = Schaffung Reiches Gottes wie im Himmel so auf Erden ist ja auch später gemäss Paulus eine willentliche Abkehr vom bisherigen Sündigen angesagt.

Während dem Sündigen gilt jemand bei Jesus als VERLOREN und bei Umkehr als wieder LEBENDIG geworden.
Lk 15,24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.
Benutzeravatar
Zippo
Beiträge: 5017
Registriert: Mo 23. Jan 2017, 00:17

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Beitrag von Zippo »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 25. Feb 2026, 11:47
Zippo hat geschrieben: Di 24. Feb 2026, 13:26 Jetzt entsteht aber erst mal eine Behandlung dieses Menschen Jesus, die von allen Betrachtern mit Abscheu zur Kenntnis genommen wird.
Wie kam es zu dieser Entscheidung Gottes, sich so grausam behandeln zu lassen, um daraus ein Evangelium abzuleiten,
Die Menschen sollen sich bewusst werden und vor Augen gezeigt bekommen, wohin ihre Vorstellung von Gerechtigkeit führt. Diese Vorstellung von Gerechtigkeit verlangt immer nach blutrünstigen Opfern und Sündenböcken aus der eigenen Art.
Geht es den Verklägern bei der Kreuzigung Jesu wirklich um Gerechtigkeit ?

Die religiösen Führer Israels wollen doch nur einen unliebsamen Konkurrenten loswerden:
[Joh 11,47-48] Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen. Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.
Die Kreuzigung haben sich die Römer einfallen lassen, um durch eine möglichst abschreckende Bestrafung die Bevölkerung der besetzten Länder davon abzuhalten, sich gegen die römische Besatzungsmacht aufzulehnen.

Jetzt wird durch geschickte Hetzrede ein Unschuldiger bestraft und es geschieht eine kontrolliert genau 6 stündige Kreuzigung Jesu, mit der entsprechenden Vorbehandlung. Die Demütigung und Verspottung durch die römischen Soldaten und das Auspeitschen und das Holzkreuz mußte er selbst auf den Berg schleppen, wo er gekreuzigt wurde.
[Mt 27,27-31] Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesus zu sich in das Richthaus und sammelten über ihn die ganze Schar und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König! und spieen ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm seine Kleider an und führten ihn hin, dass sie ihn kreuzigten.
Das ist komprimiert das Leid, das andere Menschen auch erleben, nur daß es sich hier um einen unschuldigen Menschen handelt, der durch seine heilsame Reden und guten Taten aufgefallen ist.
[Joh 7,45-46] Die Knechte kamen zu den Hohenpriestern und Pharisäern; und sie sprachen zu ihnen: Warum habt ihr ihn nicht gebracht? Die Knechte antworteten: Es hat nie ein Mensch also geredet wie dieser Mensch.
Von den Wundern, die der Herr Jesus in der Kraft seines Vaters getan hat, ist das NT voll, da braucht es keine besondere Schrifstelle.

Es ist doch klar, daß bei dieser Behandlung, das Gerechtigkeitsempfinden jedes normalen Menschen aufschreit. Wenn nicht die begleitenden Wunder geschehen würden und die Tatsache der Auferstehung, dann hätten alle Beteiligten nur an einen greulichen Justizirrtum geglaubt.

Aber die Kreuzigung hat einen Vorteil, denn sie führt zu dem Zeichen, dem widersprochen wird. Lk 2,34-35 Im AT wird von einem Feldzeichen gesprochen, zu dem alle Nationen hinzulaufen werden.
Jes 11,10
Und es wird geschehen zu der Zeit, dass die Wurzel Isai, die da steht zum Panier den Völkern, nach der werden die Heiden fragen; und seine Ruhe wird Ehre sein.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Antworten