Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 10:25 Ich glaube, es war das Missionarehepaar Lilo und Ron Penny in Bangalore ( in deren Haus wir schlafen durften ), die mich informierten, dass manche Christen zumindest kurz sogar im Arrest landen können.
Inder erzählen viel. Sai Baba schien unter den Europäern auch problematische Menschen anzuziehen. Manchen wurde dann verboten, den Ashram zu betreten. Es gibt in Indien eine Redewendung: Wo das Heilige ist, da ist auch der Teufel nicht fern.
Die Polizei interessiert sich nicht, ob sich jemand Christ nennt. Nur ob man als Störer auffält.
Sie waren übrigens so nett, mir ab und zu zu schreiben, aber ich schrieb leider nicht zurück.
Kenne ich auch. Jemand hat mir lange geholfen, ich versprach ihm zu schreiben, aber ? ...
Aber die Anschrift von Ron Penny bekommst du von United Bible Societies.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ich denke, die Pennys sind Geschichte. Ich finde kaum was nach Seibels Bericht von 2010.

Wir sind eigentlich beim Thema Nahtoderfahrungen. Da sind Ähnlichkeiten zu Erleuchtungserlebnissen und zb auch zu Astralreisen und ausserkörperlicher Anwesenheit des Geistes an anderen Orten. Was ja von Pater Pio behauptet wird bis hin zur Bilokation ( Wobei bei Bilokation Derjenige auch an einem fernen Ort auch körperlich gesehen werden kann). Es gibt Hinweise auf Himmel und Hölle. Und die Frage, was durch Meditation, bewusstseinsverändernde Übungen, erlangt werden kann. Dazu die Möglichkeit, dass solche Bemühungen Menschen ins geistige Chaos bringen können. Auch so ernsthafte Menschen wie diesen Mönch von Athos. Dann könnte man ja auch noch Geister fragen, wie die geistige Welt ist, was auch für die Psyche nicht weniger Menschen sehr gefährlich werden kann.

Ich habe über gute Nahtoderfahrungen wie die von Ian McCormack nachgesonnen, habe es also nachvollzogen, und das war so belebend wie Meditation für mich. Und mehrt meine Begeisterung für Gott, vermittelt mir seine Liebe. Berührt und bereichert mich innerlich.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 07:05 Wir sind eigentlich beim Thema Nahtoderfahrungen. Da sind Ähnlichkeiten zu Erleuchtungserlebnissen und zb auch zu Astralreisen und ausserkörperlicher Anwesenheit des Geistes an anderen Orten
Sehe ich ähnlich. Erleuchtung wäre meine Meinung nach eine bleibende "Transformation", jemand bleibt geistig in dieser Allverbundenheit obwohl er isst, wenn der Körper hungrig ist, zur Toilette geht usw … vielleicht sogar noch seinen Beruf weiterlebt. Aber ohne jede Sorge, Ehrgeiz. Das NT-Erleben ist eine überraschende Vision. Der Betroffene kann, wie oft gehört, sich manchmal nicht austauschen mit anderen und passt sich dem normalen Leben wieder an. Der Erleuchtete ist von Grund auf bleibend verändert. Sollte es zu einem Lehrauftrag kommen, was nicht immer der Fall ist, wird er sich auch einer Verantwortung bewusst: womit ist den Menschen geholfen und womit weniger. Allgemein geht man davon aus, dass Lehrer ihren Schülern dienen, und wenn sie "berühmt" werden, dann habe das sich so ergeben, aber es war kein persönlicher Wunsch. Es gibt also diese 2 Begriffe, NT-erfahren und/oder erleuchtet.
Es gibt Hinweise auf Himmel und Hölle. Und die Frage, was durch Meditation, bewusstseinsverändernde Übungen, erlangt werden kann.
Vieles oder auch gar nichts. Man muss irgendwie das Leben als Paradox zulassen. Die brav disziplinierten Zen-Übenden wissen, dass jede Vorstellung von Befreiung Unsinn ist, nur eine Vorstellung im Kopf. Trotzdem rezitieren sie dann im Sprechgesang die Sutren, die sich wie Motivations-Brainwashing anhören: Mach weiter, du schaffst es … aber wenn eine erleuchtende Erfahrung passiert, dann wird man es wie Gnade beschreiben. Oder auch gar nicht beschreiben, denn so etwas ist nicht beschreibbar. Oder vielleicht in einem Gedicht. Die mystische Literatur ist voller Gedichte, auch im Westen.
.. was auch für die Psyche nicht weniger Menschen sehr gefährlich werden kann.
Jeder, der entdecken will, wird mit Gefahren konfrontiert.. Columbus hätte sonst nie Amerika entdeckt … Jesus wurde vom Teufel aufgesucht.

Die Psyche des Menschen ist "das Sündige", sie hat kein Bestehen vor Gott. Die gesunde neue Psyche ist das was gegeben wird, aus reiner Gnade. Wenn unsere Augen, Ohren geöffnet wurde, wenn wir innerlich erlöst sind von der Ich-Sucht.
Kann jeder anders sehen, kein Problem.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Wie ein bekannter "Erleuchteter" seine Nahtoderlebnisse berichtet:
Das war das erste Mal, dass ich die Verbindung zwischen meinem Wesen und dem Körper spürte. Sie besteht knapp unterhalb des Nabels – etwa fünf Zentimeter darunter – durch etwas wie eine silberne Schnur, ein silbernes Seil. Es ist nicht materiell, aber es glänzt silbern. Jedes Mal, wenn ich das andere Ufer erreichte, kehrte mein Wesen in den Körper zurück. Beim ersten Mal war es beängstigend; dann wurde es zu einem wunderbaren Erlebnis. Ich genoss es so sehr … die Freiheit, die fehlende Schwerkraft und die Tatsache, dass mein eigener Körper völlig verschwunden war.

Dann zog ich zur Universität, und dort geschah es einmal ..
https://www.oshonews.com/2012/06/25/out-of-the-body/
Eines der eindrücklichsten Beispiele für eine Sterbeerfahrung in der Meditation ist Swami Muktanandas Besuch in Indraloka. Während einer seiner Meditationen in seiner einfachen Hütte im ländlichen Indien erschien ihm aus der Dunkelheit ein Streitwagen. Muktananda wurde von einem strahlenden, in Licht gehüllten Wesen begrüßt, das er als Indra, den König der vedischen Götter, erkannte. Gemeinsam bestiegen sie den Wagen und flogen in ein Paradiesreich, in dem Muktananda das in den Schriften beschriebene Jenseits erlebte ...
https://www.embodiedphilosophy.com/deat ... ic-saints/
Kann sein, dass Jenseits-Besuche eher im Hintergrund bleiben, weil die Menschen ja hier in diesem Leben ihre Probleme überwinden müssen? Ist ja auch bei einigen Christen so, manche glauben fest, die Erde ist ein Jammertal, da kann ich nichts ändern und schon gar nicht mich selbst. Aber weil ich fest "glaube", werde ich dann entrückt wenn der Messias kommt.

Ich vermute, das Jenseits ist genau hier. Der Messias ist auch hier in jedem Moment. Nur dass wir ihn nocht nicht annehmen wollen. Noch ein bisschen Spass, noch ein bisschen Probleme (auch die will das Ego), aber irgendwann "später" werde ich dann gerettet. ;) So predigt Volksreligion, nicht nur die christliche.
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