Was ist denn ein Geistkörper? …
Laut - nicht nur - Jürgen Ziewe gelingt das sogenannte Astralwandern aus der tiefen Entspannung heraus, oder auch aus der Traumphase. Das letztere braucht Übung oder eine Begabung, sich bewusst zu werden, dass man träumt. Dazu kommen die NT-Vorfälle, wenn man geradezu herauskatapultiert wird. Was ist jetzt unmöglich?
Johncom, ich sehe in deiner Aussage hier einigen Interpretations-Spielraum.
Warum fragst du sogar, was ein Geistkörper ist ?
Es ist der selbständig wahrnehmende geistige Körper, der nach dem Tod des materielken Körpers auf der "geistigen Ebene" weiterlebt. Folglich geht es bei Astralreisen darum, sich seines geistigen Körpers bewußt zu werden, ihn auf geistiger Ebene benutzen zu können.
Das wirft schon die ethische Frage auf, ob das ein natürliches Tun und Vermögen ist, oder nicht.
Rational logisches Denken macht es unmöglich, andere Seins Ebenen zu erleben. " Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn" .. da gibt es kein berechnen, einschätzen. Es ist alles möglich, jedem und jederzeit.
Nein, sehe ich nicht so. Das normale Gefüge unseres Geistes verhindert, dass wir "Körperwesen" unmittelbar mit unserem Geistkörper in bewußten Kontakt kommen.
Da stellt sich nun wirklich die Frage, ob das unsere natürlichen Wahrnehmungsgrenzen sind, die natürlicherweise erst mit dem Tod des Körpers beendet sind. Wo dann der Geist in Form seines Geistkörpers, der schon immer da war, an keine Grenze mehr gebunden ist.
Damit wäre deine Einschätzung:
Rational logisches Denken macht es unmöglich, andere Seins Ebenen zu erleben. " Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn" .. da gibt es kein berechnen, einschätzen. Es ist alles möglich, jedem und jederzeit.
schon fragwürdig genug.
Der bewußte Zustand des Geistkörpers hat nichts mit dem Aufgeben des rationalen Denkens zu tun. Das ist auf jeden Fall nötig, wenn das kurze Nahtoderlebnis, das kurze Erleuchtungserlebnis oder die kurze ausserkörperliche "Reise" zuende ist.
Das rationale Denken ist kein Hindernis. Es ist vielmehr der Zugang zum bewußten Erleben des eigenen Geistkörpers das Problem. Da dies natürlicher Weise nicht der Fall ist, sucht die Esoterik nach Mitteln und Wegen, mit seinem Geistkörper bewusst zu werden. Und damit automatisch die geistige Welt wahrzunehmen.
Ist es also ein normaler Vorgang, oder nicht ?
Wir wissen nur, dass es ganz unwillkürlich und spontan geschehen kann, und für eine kurze Zeit und meist nur einmal im Leben, wenn überhaupt.
Demnach ist es unnatürlich, das Bewußtwerden und den bewusten Gebrauch von den Möglichkeiten des eigenen Geistkörpers erlangen zu wollen. Das ist bei Lebenden weder nötig noch erwünscht.
Für die Erleuchtungslehren hingegen ist die Erleuchtung unbedingt erforderlich zur Erlösung.
Mir schon klar, dass das Erleben der himmlischen Wirklichkeiten, das Allverbundenheits-Erlebnis, dem Mensch eine völlig andere Daseinsebene erlebbar macht. Man begreift schlagartig, was von bleibendem Wert ist. Dieses Erleben der göttlichen Fülle des eigenen Lebens würde also den Mensch dazu bringen, von seinem Ich-Wahn loszukommen. Deshalb wäre es wünschenswert, dass jeder Mensch wenigstens einmal eine Entrückung wie Paulus hätte.
Und tatsächlich, die Esoterik sucht dieses Erlebnis und die Inder versuchten systematisch ihren Verstand so zu beeinflussen, dass sie für sie wahrnehmbar wurde. Woraus sich die Fülle transzendenter "Psychologie" entwickelte, die Erleuchtungslehren.
Jeder normale Christ kann sich aber gewiss sein, dass er in diesem Leben keine Erleuchtung dieser Art braucht, um nach dem Tod erlöst zu sein. Für aufrichtige Menschen bringt der Tod freudiges Erwachen, für die bösartigen ein Erwachen mit Schrecken.