oTp hat geschrieben: ↑Fr 17. Apr 2026, 18:31
Zuerst meine ich, dass Gott eine gewisse Balance geschaffen hat. Deshalb fühle ich mich auch keineswegs von Satan und Dämonen bedroht.
Das mit der Balance wird wohl stimmen, denn Gott hat gute, wie böse Geister in die Welt entlassen. Es gibt auch immer schon einen Streit zwischen diesen, das beweist Dan 10 und vor allem auch Off 12.
Und der Streit wird nicht nur im Himmel, also über den Köpfen der Menschheit ausgetragen, sondern auch in ihren Köpfen.
[Eph 2,1-3] Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, in welchen ihr vordem gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch wir alle vordem unseren Wandel gehabt haben in den Lüsten unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die anderen;
Mit dem Fürsten, der in der Luft herrscht, ist natürlich Satan gemeint, der mit seinen Dämonen am Werk ist, an den Kindern des Unglaubens.
Aber die Kinder des Glaubens also die Nachfolger Jesu freuen sich zu früh, wenn sie denken, Satan und seine Dämonen - die ja laut Off 12, 1-9 begleitet von den Weherufen Gottes, den Himmel verlassen haben - würde ihnen nun nichts mehr anhaben können. Denn alle Apostel warnen vor Satan Jak 4,7 und Paulus rät gar, eine geistliche Waffenrüstung anzuziehen.
[Eph 6,10-13] Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, dass ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf dass ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget.
Es lohnt sich auch, den Rest mal durchzulesen, damit man im Einzelnen erkennt, worum es geht.
otp
Ich vermute sehr, dass diese im Himnel auch nichts anstellen können.
Gefährlich sind Menschen für Menschen. Da kann man auch vermuten, dass dort Satan "undercover" unsichtbar agiert als Anstifter für Bösartigkeiten. Bis hin zu Kriegen. Aber das schafft allerdings der Mensch sowieso ganz alleine.
Im Himmel können die Mächtigen und Gewaltigen Satans auch Einiges anrichten, zur Zeit Daniels war schon ein Kampf gegen den Engelfürsten von Persien, der 21 Tage gedauert hat:
[Dan 10,10-13] Und siehe, eine Hand rührte mich an und half mir auf die Kniee und auf die Hände, und er sprach zu mir: Du, lieber Daniel, merke auf die Worte, die ich mit dir rede, und richte dich auf; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und da er solches mit mir redete, richtete ich mich auf und zitterte. Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, da du von Herzen begehrtest zu verstehen und dich kasteitest vor deinem Gott, sind deine Worte erhört; und ich bin gekommen um deinetwillen. Aber der Fürst des Königreichs im Perserland hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, der vornehmsten Fürsten einer, kam mir zu Hilfe; da behielt ich den Sieg bei den Königen in Persien.
Und der Widerstand gegen Gott und seine Mächte, ist laut Off 12 auf 1/3 der himmlischen Heerscharen angestiegen, die alle den Himmel verlassen haben, um ihren Krieg gegen Gott auf Erden weiterzuführen.
[Off 12,3-4] Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen; und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde.
Es ist also ein Fehler, wenn man denkt, daß auf Erden der Mensch allein für das Unrecht und Leid verantwortlich ist.
otp
Ich meine, Gott läßt der Bösartigkeit einen Freiraum, das gehört auch zum freuen Willen.
Aber das bewirkt eben auch eine Dynamik der Willkür, weil Gott Böses geschehen lässt.
Allerdings lassen manche Ereignisse vermuten, dass Gott hin und wieder helfend und rettend eingreift.
Gott selbst greift doch in den Kampf der Himmelsmächte überhaupt nicht ein. Er hat sie geschaffen und läßt sie gegeneinander antreten. Mehr kann man in der Bibel eigentlich gar nicht lesen.
Und wenn die Balance mehr zu Seiten Satans kippt, dann geschehen böse Dinge auf Erden. Denn Menschen lassen sich gerne zur Habgier verleiten und verlassen dabei auch schon mal die ihnen von Gott zugewiesenen Grenzen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.