Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

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Larson
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Larson »

Isai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 15:09
Es faziniert mich zu sehen, dass die jüdische mündliche Überlieferung mit Bezug auf 2.Mose 20,18 das schildert, was wir in der Apostelgeschichte vorfinden, dass also das Geschehen im Neuen Testament auf tiefem jüdischen Boden steht und darin eingebettet ist.
Nur unterscheitet sich „Pfingsten“ stark von 1.Mo 20. Denn am Sinai sprach Gott mit dem Volk, aber bei Pfingsten sprach ein Mensch!

„Pfingsten“ mit Sinai zu vergleichen, oder dann noch in Bezug auf Jer 31,31 ist total unterschiedlich. Die wesentlichen „Bestandteile“ bei Pfingsten fehlen total, das Volk Israel als ganzes, sowie das Reden Gottes… beides die wichtigsten Voraussetzungen für ein Bündnis Gottes mit dem Volke Israel. Fehlt dies, so nützen auch herbeigezogene „Parallelen“ nicht zur Begründung und Rechtfertigung, das dies eien Erfüllung aus der Tenach ist..
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Isai
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Isai »

Larson hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 17:32
Isai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 15:09
luett-matten hat geschrieben:Es faziniert mich zu sehen, dass die jüdische mündliche Überlieferung mit Bezug auf 2.Mose 20,18 das schildert, was wir in der Apostelgeschichte vorfinden, dass also das Geschehen im Neuen Testament auf tiefem jüdischen Boden steht und darin eingebettet ist.
Nur unterscheitet sich „Pfingsten“ stark von 1.Mo 20. Denn am Sinai sprach Gott mit dem Volk, aber bei Pfingsten sprach ein Mensch!

„Pfingsten“ mit Sinai zu vergleichen, oder dann noch in Bezug auf Jer 31,31 ist total unterschiedlich. Die wesentlichen „Bestandteile“ bei Pfingsten fehlen total, das Volk Israel als ganzes, sowie das Reden Gottes… beides die wichtigsten Voraussetzungen für ein Bündnis Gottes mit dem Volke Israel. Fehlt dies, so nützen auch herbeigezogene „Parallelen“ nicht zur Begründung und Rechtfertigung, das dies eien Erfüllung aus der Tenach ist..

Das von Dir Zitierte ist von luett-matten.

Am Sinai schrieb der Finger JHWHs die Gebote auf Steintafeln.

Zu Pfingsten kam der Heilige Geist (Finger Gottes) vom Vater JHWH (Johannes 14:26) durch Jesus Christus (Johannes 15:26) in die Gläubigen, der Neue Bund in Jesu Blut, die Gebote JHWHS auf die Herzen.

Durch die Wiedergeburt kommt der Gläubige in den Neuen Bund.
Zuletzt geändert von Isai am So 24. Mai 2026, 17:57, insgesamt 2-mal geändert.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
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Larson
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 00:42 was "Pfingsten" in der jüdischen Tradition wirklich bedeutet, wo das Fest seinen Ursprung hat und wie es heute verstanden wird.
Pfingsten… pentēkostē, der fünfzigste Tag
Jüdisch natürlich: Shawuot…שָׁבוּעוֹת (schāvuʽot: Wochen)

Nochmal etwas Kurzes dazu:

Die Ernte-Feste waren an den jüdischen Boden verknüpft, also an das Land Israel (wie auch andere Weisungen wie zB. das Erlassjahr, und natürlich die Opfer und Tempelvorschriften usw).
Es ist auch nicht ganz klar überliefert, wie in Israel jene dies feierten, welche keinen Grund, also Boden hatte, zB Leviten, welche für sich vielleicht keinen Acker hatten, da sie ja kein Erbteil besassen, sondern nur einen Acker pachten konnten usw…

Im Exil fokussierte man sich dann auf die Torah, auf die Gebung des Gesetzes (die Torah ist ja in einem längeren Zeitraum entstanden), und mit dem Studium derselben. Denn schlussendlich geht es bei allen Festen allein um den Ewigen, sich Ihm zu weihen, sich zu heiligen, welcher Wachstum gibt, auch im geistigen (geistlichen) Sinn, was dann ebenso auch den „Geist des Menschen“, den Charakter bildet.

In Verbindung mit Erntedank wird die Wohnung mit Grünzeug geschmückt, und man lässt es sich gut gehen…. Und wie gesagt, man liest das Buch Ruth.
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Larson
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Larson »

Isai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 17:53 Am Sinai schrieb der Finger JHWHs die Gebote auf Steintafeln.

Zu Pfingsten kam der Heilige Geist (Finger Gottes) vom Vater JHWH durch Jesus Christus zu den Gläubigen und in diesem Neuen Bund wurden die Gebote JHWHS in die Herzen der Gläubigen geschrieben
Das war aber kein Bündnis Gottes, wo Gott mit dem Volk sprach und das Volk in den Bund einwilligte.
Die Sachlage ist total anders… weiter wird das chr. Pfingsten nicht als Bund verstanden. Den machte doch Jesus mit seinen Jüngern.
Isai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 17:53 Durch die Wiedergeburt kommt der Gläubige in den Neuen Bund.
„Neu geboren“, eine neue Gesinnung, das Herz ändern, also Umkehr zu dem, was der Ewige sagte… das ist der "alte" bewährte Bund Gottes.
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Abischai »

Larson hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 17:54 Und wie gesagt, man liest das Buch Ruth.
Lieber Larson, zunächst erstmal vielen Dank für Deine Darlegungen, ich hatte davon bisher nur nebenbei vom Hörensagen vernommen.
Das Buch Ruth ist ja besonders zentral auf die Ernte bezogen, einer meiner liebsten Texte in der Schrift.
Wenn auch der Text zunächst, oberflächlich betrachtet, wie eine schöne, einfache Romanze klingt, hat er doch einen enormen geistlichen Tiefgang.
_______________
Auch allen anderen danke ich für Eure Darlegungen.
Ich habe mich - obwohl gebürtiger Pfingstler - bisher mit allem möglichen in der Schrift befaßt, aber am wenigsten mit Pfingsten.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Zippo
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Zippo »

Isai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 09:23
Abischai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 00:42 Ich möchte zu gern wissen, was "Pfingsten" in der jüdischen Tradition wirklich bedeutet, wo das Fest seinen Ursprung hat und wie es heute verstanden wird.
Gesegneten Morgen :)

Ist es nicht die Begebenheit, als JHWH am Sinai die zehn Worte auf Stein gab? (Finger Gottes = Heiliger Geist, Lukas 11:20)

Nun sind im Neuen Bund die Gebote Gottes durch den Heiligen Geist auf das Herz geschrieben - ein besserer Bund:
Jeremia 31:31-34 hat geschrieben:Siehe, Tage kommen, spricht JHWH, da ich mit dem Hause Israel und mit
dem Hause Juda einen neuen Bund machen werde:
nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da
ich sie bei der Hand faßte, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen,
welchen meinen Bund sie gebrochen haben; und doch hatte ich mich mit
ihnen vermählt, spricht JHWH.
Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen werde nach
jenen Tagen, spricht JHWH: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und
werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden
mein Volk sein.

Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Nächsten und ein jeder seinen
Bruder lehren und sprechen: Erkennet JHWH! Denn sie alle werden mich
erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht JHWH. Denn
ich werde ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken.
Das ist ein interessanter Hinweis. Die Bundesschließung am Sinai würdest du also heilsgeschichtlich so einordnen ?
War dieses Ereignis denn tatsächlich 50 Tage nach dem Schlachten des Passahlammes ?
Die Durchquerung des Meeres bezeichnet Paulus als die Taufe auf Mose, der geistliche Felsen aus dem sie tranken, war der Christus.
[1. Kor 10,1-4] Denn ich will nicht, dass ihr unkundig seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind, und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und in dem Meer und alle dieselbe geistliche Speise aßen, und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. (Der Fels aber war der Christus.)
Jetzt wäre es nur folgerichtig, die Bundschließung am Sinai, die ja auch mit Blut besiegelt wurde 2 Mo 24 und das Trinken aus dem Felsen mit dem Ereignis zu vergleichen, das zur Zeit des Wochenfestes geschah.
Zu dieser Zeit kamen viele Menschen nach Jerusalem und sie hörten die Predigt des Petrus, des Felsens, auf dem Gott seine Gemeinde bauen wollte. Mt 16,18
Der Heilige Geist kam herab und zündete sein Feuer an, in den Herzen der Gläubigen und die könnte man doch eigentlich als die Erstlinge bezeichnen ?
Der neue Bund war gegründet und der Heilige Geist nahm seine Tätigkeit auf, die Nachfolger Jesu in alle Wahrheit zu leiten. Hat er damit nicht auch damit einen neuen, tieferen Sinn der Festlichkeiten Isrsels offenbart, den Paulus als den Schatten des Zukünftigen bezeichnet hat ?
Das Gesetz war sicher ein Teil von der Wahrheit, eingebettet, in die anderen Geschichten des AT, welche die Christen als Heilsgeschichte begreifen.
Es ging ja auch im Weiteren darum, Gaben zu verteilen und den gläubigen Christen ihren Platz im Gemeindewerk zu zeigen. 1 Kor 12
Christen sollten nunmehr nicht nur einer steinernen Tafel im Herzen folgen, sondern der Heilige Geist wollte die Führung übernehmen und ein fleischernes Herz schaffen. Das heißt ja in dem Fall, eine wirklich lebendige Beziehung zu Gott zu schaffen.
[2. Kor 3,1-3] Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen von allen Menschen; die ihr offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.
Es ist wohl ein grundlegender Unterschied des alten Bundes, zum neuen Bund, das irdische Geschehen und Handeln Gottes mit den Menschen auf den Christus hin zu deuten und auf eine geistig, seelische Ebene zu transferieren.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Helmuth »

Meiner Meinung nach fantasiert ihr alle und wähnt euch dabei noch wissend. Naja, jeder denkt halt es muss immer alles genauestens theologisch seziert werden. Das geht für mich alles aus Moses Anordnung nicht hervor. Mose (bzw. JHWH) erklärt auch den Sinn der Feste. Für den gibt es aber keinen sonderlichen, außer den des Erntedankes. Wie auch immer, Gott will, dass sich das Volk dreimal im Jahr vor ihm versammelt:
2. Mose 23:14 hat geschrieben: Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern.
Dazu gehört dieses Wochenfest der Erstlinge. Wenn ich meine Familie versammle, dann gibt es dazu diverse Anlässe, aber an sich bräuchte ich keinen gesonderten Grund. Ich will sie einfach um mich haben, weil sie meine Familie ist. Das ist Grund genug. Und da das nicht täglich der Fall sein kann, so schafft man sich Anlässe. Das wäre meine Fantasievorstellung. :mrgreen:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Isai
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Isai »

Zippo hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 10:48 War dieses Ereignis denn tatsächlich 50 Tage nach dem Schlachten des Passahlammes ?
Ja, sieben Wochen nach dem Passah in Ägypten.
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
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Zippo
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 11:33
Abischai hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 00:42 Ich möchte zu gern wissen, was "Pfingsten" in der jüdischen Tradition wirklich bedeutet, wo das Fest seinen Ursprung hat und wie es heute verstanden wird.
Pfingsten selbst hat keine Bedeutung dem reinen Namen nach, der von Koine abgeleitet ist. Es bedeutet schlicht 50 und erklärt sich aus der Zahlenangabe, dass sieben Wochen und einem Tag nach Passah, also 7x7 + 1 (= 50) Tagen nach Passah ein weiteres Fest stattfinden soll. Hier der biblische Beleg:
3. Mose 23:15-17 hat geschrieben: Und ihr sollt euch zählen vom nächsten Tag nach dem Sabbat, von dem Tag an, da ihr die Webe-Garbe gebracht habt: Es sollen sieben volle Wochen sein. Bis zum nächsten Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr fünfzig Tage zählen; und ihr sollt JHWH ein neues Speisopfer darbringen. Aus euren Wohnungen sollt ihr Webe-Brote bringen, zwei von zwei Zehnteln Feinmehl sollen es sein, gesäuert sollen sie gebacken werden, als Erstlinge dem JHWH.
Am dem Tag findet das Fest der Wochen statt, an dem die Erstlinge und weitere Opfer (Verse 18-19) dargebracht werden sollen. Eher sollte man nach dem Sinn des Festes an sich fragen. Den sehe ich darin, was wir als Ernetdankfest bezeichnen und auch Heiden feiern, wenn auch anders. Man bringt neben den Broten auch Erstlinge des Feldes oder sonstige Gaben vor Gott und dankt ihm für seine gnädige Versorgung.
Mehr fällt dir dazu nicht ein ? Dann ist es also Zufall, wenn der Herr Jesus sich als Weizenkorn bezeichnet, daß er von einer Ernte spricht und die Felder weiß zur Ernte sind ?
Er spricht zwar von 4 Monaten, aber beim Wochenfest geht es eben um die Erstlinge und die wurden vor allem vom Weizen eingebracht.
[Joh 4,35-36] Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, und die Ernte kommt? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an, denn sie sind schon weiß zur Ernte. Der erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit beide, der sät und der erntet, zugleich sich freuen.
Das Säen und Ernten ist ein Bild, das in übertragender Weise von der Verkündigung des Evangeliums spricht. Wer es zu der Zeit annahm, der galt als Erstlingsfrucht.
Jak 1,18
Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Pfingsten-Wochenfest-Fest der Erstlinge

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 10:48 Es ist wohl ein grundlegender Unterschied des alten Bundes, zum neuen Bund, das irdische Geschehen und Handeln Gottes mit den Menschen auf den Christus hin zu deuten und auf eine geistig, seelische Ebene zu transferieren.
Gemäss chr. Heilstheologie mit der Versöhnung von Mensch und Gott ist Pesach das ungeeignetste Datum, denn wennschon müsste es Jom Kippur sein, der Versöhnungstag.

Und auch im bis jetzt immer noch bestehenden Bund Gottes mit Israel geht es genauso um geistiges, geistliches Handeln, von Mensch zu Mensch und Gott.

Und nochmals: dieses Handeln Gottes mit Israel inklusive Jer 31 ist mit Israel, und nicht mit den Nationen, und es ist beschämend, wenn man das Judentum sozusagen in ihrem von Gott bestimmten und geführten Wegen (und Abwegen) und auch das Reden Gottes mit seinen Bünden, und verheissenen Bünden berauben will, das ganze umdeutet und so für eine Theologie umgestaltet, welche die Tenach nicht hergibt und Gott nirgends davon gesprochen hatte.
Jede „Doktorarbeit“ in diesem Stil würde durchfallen, wenn so oberflächlich und Zitate umgedeutet werden und es macht das Christentum höchst fragwürdig, wie sie es mit der „Wahrheit“ nehmen.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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