oTp hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 09:02
Das ist also dein Umgang damit.

Das ist mein Umgang mit dir hier.
oTp hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 09:02Signalisiert du mir damit, dass du nicht gweillt bist, es gründlich zu prüfen ?
Es ist ja nicht so, als hätte ich mich gar nicht mit Koch beschäftigt. Ich habe seine Systematik verstanden und es ist für mich unnötig, sämtliche seiner Beispiele zu studieren. Das geht einfach in eine ganz andere Richtung. Ob die berichteten Erscheinungen real sind, ist für mich sekundär. Ich sehe das Problem in der Deutung der Phänomene.
oTp hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 09:02Deine Buchempfehlung ist irgendwo hier vergraben, gib mir der Einfachheit halber nochmal den Link.
Wenn du sie bisher keines Blickes gewürdigt hast, halte ich es eigentlich für vergebens, dich noch mal daraus hinzuweisen.
Aber da es mich keine große Mühe kostet:
1. Martin Hailer - Götzen, Mächte und Gewalten (Webseite mit Texten :
http://www.bgmh.de/auftritt.htm)
Beschreibungstext:
Bei genauerem Hinsehen ist in der Bibel viel von Göttern, Götzen, Mächten, Gewalten und Dämonen zu lesen. Oft wird gesagt, dass es sich dabei um mythologische Reste handele, die den heutigen Bibelleser eher irritieren als bereichern. Martin Hailer widerlegt diese Meinung und hilft der biblischen Theologie damit aus einer Verlegenheit. Sein Argument: Es gab und gibt Größen, die die Bibel z.B. Götzen oder Mächte nennt. Diese bestimmen das Leben der Menschen auch heute, manchmal bereichernd, zumeist aber bedrängend oder gar vernichtend. Der christliche Glaube aber bekennt, dass Gottes Macht diese Mächte überwunden hat und weist Wege, wie diese Überwindung im alltäglichen Leben erfahrbar ist. Hailer zeigt prinzipiell und durch Beispiele, wie die wirklichkeitserschließende Rede von der Macht in der Bibel funktioniert. Von der Macht der Mächte könne erst im Gegenüber zur Macht Gottes recht gesprochen werden, so der Autor. Dabei gehe es vor allem um die Denkfigur, dass Gott die Macht der Mächte gebrochen und besiegt hat und es in seinem Machtbereich Freiheit von ihnen gibt. Das Buch unterbreitet mit der Rede vom Machtwechsel einen Vorschlag, wie diese Denkfigur zu verstehen ist – und bietet Ideen für die Predigtvorbereitung und die Selbstreflexion interessierter Zeitgenossen.
Quelle:
https://www.amazon.de/G%C3%B6tzen-M%C3% ... 3525616112
2. Thomas Ruster - Von Menschen, Mächten und Gewalten
Beschreibungstext:
Gott, Herr aller Mächte und Gewalten«, so rufen Christen in jedem Gottesdienst, wenn sie das dreifache »heilig« sprechen. Doch wer sind diese Himmelswesen, die die Bibel Mächte und Gewalten nennt und deren Herr Gott ist? Mit Hilfe einer soziologischen Analyse können sie heute als autonom gewordene Funktionssysteme unserer Gesellschaft wie z.B. Wirtschaft und Verkehr entdeckt werden, d.h. als jene Mächte, die dabei sind, unseren Planeten unbewohnbar zu machen. Wenn aber Gott dieser ihr Herr ist - wie können Christen und Christinnen dann diesen Gewalten entgegentreten?
Der Autor weist einen konkreten Weg in intensiver Auseinandersetzung mit der klassischen theologischen Engellehre und der Tora-Praxis des rabbinischen Judentums. So gibt er in seiner Gegenwartsdeutung nicht nur pastorale und binnentheologische, sondern auch gesellschaftliche Handlungsoptionen.
Quelle:
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/vo ... 02570.html
3. Luzia Sutter Rehmann - Dämonen und unreine Geister - Die Evangelien, gelesen auf dem Hintergrund von Krieg, Vertreibung und Trauma
Beschreibungstext:
Die Bibel erzählt, dass Jesus Frauen, Männer und sogar Kinder von »unreinen Geistern« befreite. Es waren besonders diese »Dämonenaustreibungen«, die seinen Ruf als Heilsbringer begründeten. Was aber ist in diesen Geschichten genau gemeint? Zeigte Jesus eine besondere Empathie für psychisch Kranke?
Die Autorin stellt diese Geschichten in den Kontext des jüdisch-römischen Krieges und erschließt sie befreiungstheologisch. Die vielen „Besessenen“ sind von den Jahren der Gewalt gezeichnet. Sie sind verzweifelt und traumatisiert, dabei zugleich stark in ihrem Ringen mit Mächten und Gewalten, die sie spirituell und körperlich herausfordern. Sie befinden sich in einem Dazwischenraum, in einer Krise, die in der Botschaft Jesu eine Lösung erfährt.
So gelesen, verändern sich die bekannten Geschichten. Sie erzählen von etwas, das viele Menschen mit Flucht- und Kriegserfahrungen heute kennen, und sprechen so mitten hinein in die Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts.
Quelle:
https://www.penguin.de/buecher/luzia-su ... 3579054872
Ich sage nicht, dass diese Bücher keine Schwächen haben. Man muss alles kritisch lesen. Konkrete Kritik dazu habe ich auch bereits geäußert.
oTp hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 09:02Aber wenn es meiner Meinunug nur Unsinn erzählt, muss ich mir das nicht antun.
Auch in den Büchern geht es um Erlebnisse und Wahrnehmung, aber prinzipiell fokussieren sie sich auf Exegese. Dass dich das nicht im Geringsten interessiert, hast du hier durchweg bezeugt.
oTp hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 09:02Hingegen bringt Koch sehr viele Erlebnisse, die man gefälligst auch alle einzeln prüfen muss.
Deswegen sagte ich Guru. Du meinst ja gar nicht prüfen, du meinst glauben, kritiklos hinnehmen und abnicken.