Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Themen des Neuen Testaments
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Larson
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Re: Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Beitrag von Larson »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 20:26 Trotzdem hat man sich Bilder von Gott gemacht.
Ja, sicher stellt man sich etwas vor, aber da Gott „unendlich“ ist, so zerfällt jedes „Bild“ (deshalb steht ja, dass man sich kein Bildnis von Ihm machen soll). Und ja, dieses „Unendliche“ zeigt sich uns in unsere Sprache, wenn da von der Hand, arm, der Rechten Gottes gesprochen wird.
Und es ist schön, wenn von den Attributen dieses alleine Gottes die Rede ist, gnädig, langmütig, erbarmend usw, aber auch richtend, erziehend und strafend (was der Erziehung dient) usw…
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Larson
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Re: Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: So 5. Jul 2026, 12:15 Ich habe mich auch schon gefragt, was für Motivation Larson hat, mit Christen über den Glauben zu sprechen ?

Was nützt die ganze Diskussion, wenn hier nur jemand bestrebt ist, etwas abzuwehren und nicht etwas kennenzulernen ?
Warum soll man nicht über „Glauben“ reden?
Schau doch mal die Beiträge an, wo mir aufgezeigt wird (wohl liebgemeinte Versuche, mir etwas verständlich zu machen), was da das NT, oder das Christentum lehrt. Und ich habe „nur“ die Tenach entgegengehalten und aufgezeigt, was dort steht, und dies dann kommentarlos übergangen wird.

Entweder ist die Tenach (Mose, Propheten) die Basis auch für die Lehre Jesus du seine Lehre muss dahin verstanden werden, oder schon Jesus lehre entgegen der Tenach (was ich mir nicht vorstellen kann), oder dann die Nachfolger Jesus haben ein eneue Lehre (was aber auch gegen die Tenach ist) auf die Beine gestellt, eine alleinseligmachende Lehre (welche aber Jesus nicht so lehrte, sondern man gestaltete zB das JohEv auf solche Weise, dass Jesus auf (dem allgemeinen jüdischen Volke ungewohnte) philosophische schon die kirchliche Lehre hineinlegte.

So will man partout nicht wahrhaben, nicht wahrnehmen, dass so mache Zitate im NT aus der Tenach umgedeutet werden, zweckentfremdet werden, um eine neue Lehre, welche mit der Tenach nichts zu tun hat, zu untermauern.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Re: Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Beitrag von Larson »

Oleander hat geschrieben: So 5. Jul 2026, 13:25 Nun stellt sich die Frage: Wäre er auch umgekehrt zum Vater, wenn es ihm weiterhin gut gegangen wäre?
Denn die Hungersnot war eigentlich der Antrieb, nicht Liebe...
So ist es, Not und Elend können einen Menschen bewegen, umzukehren… oder auch nicht.
Weiter: Warum wird das im Gleichnis in dem Sinn als „Sünde“ dargestellt? Ist es nicht eher so, dass die Kinder doch selbstständig werden und ihr eigenes Leben führen sollten?

Da könnte man auch noch über das ausbezahlte „Erbe“ nachdenken, was damit gemeint sein könnte, welches dann „verspielt“ wurde. Usw.
Vielleicht will das Gleichnis ja nur die Liebe und Bereitschaft Gottes aufzeigen, dass jeder jederzeit bei Ihm willkommen ist und weniger etwas konkretes, wer diese Söhne sein sollten. Und jegliches hineindeuten in Personen, Gegenstände, ob nun Mann, Frau, Schad. Groschen, Sohn usw sind dabei gar nicht das Thema.


Nur: diese Not trifft nicht alle, so mancher lebt fern von Gott, es geht ihm gut, und am Schluss stirbt er auch ganz „friedlich“.
Das ist ja oft das Thema in der Bibel, warum geht es dem Gottlosen Gut, und der Fromme leidet?
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Re: Das verirrte Schaf und der verlorene Groschen

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: So 5. Jul 2026, 17:32 Im Grunde aber hast Du völlig recht, Haß ist (wie gesagt und begründet) etwas überzogen, Eifersucht trifft es besser, aber vielleichtr auch NEID, und das ist nicht mehr so leicht wie bloße Eifersucht. Aber OK, auch da steht nicht wirklich geschrieben, es erscheint im Text nur so, als wäre das gemeint.
Und vielleicht war es einfach „Unverständnis“, auf die Reaktion des Vaters, welcher der Daheimgebliebene nicht verstanden hatte (und da sind wir ja dann wieder bei den Schriftgelehrten, welche aber wohl beim Vater sind, dementsprechend auch aus dem Willen Gottes der Torah lebten, aber weniger verstehen, warum nun der Fremdgegangene einfach so zurückkehren darf.

Dabei sprechen ja schon die Propheten von solchen Situationen, von „Sündern“ die umkehren und der Ewige betrachtet sie deswegen als Gerechte (Hesekiel).
Aber „Hand aufs Herz“: genau dies macht auch die christliche Lehre, wie auch Paulus, dass die einfache Umkehr nicht genügt, sondern dem Vater muss zuerst Genugtuung gezeigt und dargebracht werden, auf dass Er vergibt, auf dass der Mensch Zugang zu Ihm findet..
Und selbst diese Situation wird in der Tenach beschrieben, und von Gott angeprangert..

Und so sprechen selbst die Gleichnisse Jesu gegen eine solche chr. Heils- und Opfertheologie.
Und so steht dann der Vater nicht mehr mit offenen Armen da, sondern nur mit einer Arm, einer Hand, und mit der anderen Hand fordert er „Eintrittsgeld“...
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