Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

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ProfDrVonUndZu
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Zippo hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 13:33 Wenn du das aber wieder in Rö 10,4 einsetzt, bist du auf dem falschen Wege. Da bedeutet das Wort "telos" Ende.
Christus ist des Gesetzes Ende, denn er hat einen neuen Bund gebracht und dieser Bund hat natürlich seine ganz eigene Grundlage und Lehre.
Das "Ende" des Gesetzes ist bezogen auf den Einzelnen. Vom Gesetz befreit bedeutet nicht, dass das Gesetz selbst weg ist. Christus hat uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes (Galater 3,13), so dass dies keine Voraussetzung mehr ist, die Verheißung des Geistes zu empfangen. Vor bzw. außer Christus hat dies auch niemand durch das Gesetz erreicht.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Larson
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 14:17 Christus hat uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes (Galater 3,13)
Nur hat der Ewige Seine Regeln nicht nach Paulus gemacht, usw...... und seine (Paulus) Begündung ist ja schlichtweg an den Haaren herbeigezogen...

Paulus lehrt doch auch: Jesus annehmen bedeutet „Segen“ und Jesus ablehnen bedeutet „Fluch“. Nur verschiebt Paulus den Fokus auf sein eigene Vision, weg von der Lehre Gottes, und da kann ihn davon auch keiner loskaufen.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 14:38 Paulus lehrt doch auch: Jesus annehmen bedeutet „Segen“ und Jesus ablehnen bedeutet „Fluch“. Nur verschiebt Paulus den Fokus auf sein eigene Vision, weg von der Lehre Gottes, und da kann ihn davon auch keiner loskaufen.
Ganz so simpel ist das bei Paulus nicht. Jesus ablehnen heißt nicht einfach Ablehnung = Fluch, sondern Jesus ablehnen bedeutet bei ihm = Verbleiben oder Rückfall in die Gesetzlichkeit.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
Otto
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Beitrag von Otto »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 12:48
Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 12:06 Wenn ein Läufer (das Gesetz) die Ziellinie (Jesus) erreicht, wird ihm bewusst, dass der Lauf zu ENDE gekommen ist. Der Läufer fällt nicht gleich um und stirbt. Nein, er lebt weiter, aber der Lauf ist vorbei.
Für die anderen Teilnehmer geht er weiter, bis der Letzte ins Ziel gekommen ist. Und selbst dann ist es nicht die Abschaffung allen Laufens. Ende hat oft die Konnotation von Abbruch und Verwerfen, aber es meint eben oft auch Vollendung und Erfüllung.
Ich bezog mich auf Röm 10,4. Dort wird das Gesetz personifiziert dargestellt und es erreicht sein Ziel durch Jesus. Es gibt keine "anderen Teilnehmer"…
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Zippo
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Do 23. Jul 2026, 17:41
Zippo hat geschrieben: Do 23. Jul 2026, 13:36 Paulus schreibt, das der Christus, des Gesetzes Ende ist, warum willst du es denn immer wieder aufleben lassen ?
Wenn Jesus sagt, er sei nicht gekommen das Gesetz abzuschaffen, so lebt es nicht wieder auf, sondern ist schlicht weiter in Kraft. Du wiederholst stereotyp deine Sichtweise, ohne auf meine Entgegnungen einzugehen. Was hat eine solche Diskussion für einen Sinn?
Da schau doch mal lieber in den Spiegel. Es ist geradezu frech, wie du mir vorwirfst, ich würde nur stereotyp eine falsche Sichtweise wiederholen.
Ich würde es noch 100 mal wiederholen und beweise meine Aussagen mit den Aussagen des NT.

Und du willst deine falschen Ansichten nur mit einer schlechten Wortbetrachtung begründen ? Paulus würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er liest, was du schreibst.
Da schau mal lieber auf Ottos Beitrag, der hat es vom Sinn her richtig verstanden.
Helmuth

Wenn dich meine sprachliche Exegese zu Römer 10:4 nicht überzeugen kann, die ich hier spezifisch an dich gepostet habe, dass "telos" an der Stelle kein Ende im Sinne eines Aufhörens meint, dann sind meine Möglichkeiten erschöpft.

Man kann aber auch im Wörterbuch nachlesen. Ich habe es auch von dort, da ich kein Alt-Griechisch Experte bin. Aber ich kann Kontexte eruieren und im NT nachsehen, wie "telos" entsprechend interpretiert werden sollte und danach lege ich aus.

In der mittlerweile wieder revidierten ELB 2006 wurde dieser ÜS-Fehler behoben und man schreibt "Endziel": https://www.bibleserver.com/ELB/R%C3%B6mer10%2C4

Es ist also auch schon anderen aufgefallen, dass "Ende" zu einer theologisch falschen Deutung führen kann oder sogar muss. Paulus war gebildet genug, dass er wusste, was er schreibt, was man nicht von jedem anderen Theologen behaupten kann.
Mich überzeugt überhaupt nicht, was du schreibst. Nimm "Endziel" für telos, dann ist Christus nach wie vor das Endziel des Gesetzes, das heißt er hat es erfüllt, damit Menschen vor dem Zorn Gottes und dem Gericht bewahrt werden.

Und Glaube und Liebe sind Endziel bzw. Hauptsumme LÜ dessen, was Timotheus die Gemeinde lehren soll. In dem einen Fall ist das Ziel erreicht, im anderen Fall soll das Ziel noch erreicht werden.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 15:37
Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 14:38 Paulus lehrt doch auch: Jesus annehmen bedeutet „Segen“ und Jesus ablehnen bedeutet „Fluch“. Nur verschiebt Paulus den Fokus auf sein eigene Vision, weg von der Lehre Gottes, und da kann ihn davon auch keiner loskaufen.
Ganz so simpel ist das bei Paulus nicht. Jesus ablehnen heißt nicht einfach Ablehnung = Fluch, sondern Jesus ablehnen bedeutet bei ihm = Verbleiben oder Rückfall in die Gesetzlichkeit.
Also doch Fluch... da ja das Gesetz nicht "rettet"
Und ohne das Gesetz ist auch Paulus unter dem Fluch, wenn er es verwirft, und da kauft ihn niemand frei…
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
Otto
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von Otto »

Zippo hat geschrieben: Mich überzeugt überhaupt nicht, was du schreibst. Nimm "Endziel" für telos, dann ist Christus nach wie vor das Endziel des Gesetzes, das heißt er hat es erfüllt, damit Menschen vor dem Zorn Gottes und dem Gericht bewahrt werden.
Habe ich auch vorgeschlagen...
Otto hat geschrieben:Ob du "Endziel" als korrekte Übersetzung nimmst oder "Ende", ist dem Sinn nach gleich. ;) Das Endziel war die Erfüllung des Gesetzes (siehe Mat 5,17) durch Jesus. Jesus kam, erfüllte das Gesetz, starb und ist auferstanden. Das ZIEL des Gesetzes ist erreicht.
....will aber anscheinend nicht haben ;)
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ProfDrVonUndZu
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Otto hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 15:39 Ich bezog mich auf Röm 10,4. Dort wird das Gesetz personifiziert dargestellt und es erreicht sein Ziel durch Jesus. Es gibt keine "anderen Teilnehmer"…
Für Jesus ist aber der Lauf nicht vorbei. Er darf weiterhin nicht gegen das Gesetz verstoßen.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 15:58 Und ohne das Gesetz ist auch Paulus unter dem Fluch, wenn er es verwirft, und da kauft ihn niemand frei…
Wieso das ? Weil er Jude ist ?
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Larson
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Re: Sprach- und ÜS-Schwierigkeiten - Römer 10:4

Beitrag von Larson »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 16:23
Larson hat geschrieben: So 26. Jul 2026, 15:58 Und ohne das Gesetz ist auch Paulus unter dem Fluch, wenn er es verwirft, und da kauft ihn niemand frei…
Wieso das ? Weil er Jude ist ?
Paulus war Jude, und diesem Bund verpflichtet.

Und dass alles andere ausser seiner, des Paulus Lehre ist, sei verflucht:
Gal 1,8 Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht!
Ebenso V9

Nur hat der Ewige was anders verkündigt…
Also er macht genau das, was er am / vom Gesetz an den Pranger stellt, und dies gegen die Lehre Gottes (welche ja von Gott selbst kommt, und nicht einfach aus einer Vision des Paulus), ja selbst gegen die Lehre Jesu, nichts vom Gesetz anders zu lehren.
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