Larson hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 14:25
Zippo hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 13:36
Paulus schreibt, das der Christus, des Gesetzes Ende ist, warum willst du es denn immer wieder aufleben lassen ?
Nur ist „der Christus“ ganz offensichtlich nicht des Gesetzes Ende, wie man auch nicht durch den Glauben an Jesus gerecht wird Röm 10,4. Da lehrt Paulus seine eigene Ideologie, und zwar entgegen der Lehre des Ewigen.
Das ist nur eine Behauptung deinerseits, die auf fehlendem Glauben ruht und der daraus resultierenden Unkenntnis.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 13:36
Für Christen ist die Grundlage eine andere und es ist auch ein Fehler das Gesetz des Mose noch als gültige Verpflichtung für Christen anzusehen und nur in der Opfertheologie die Tieropfer durch das Opfer Jesu abzulösen, wie du in einem vergangenen Beitrag geschrieben hast.
Für die Nationen waren „Opfer“ nie Verpflichtung, wie diese auch keine „Opfertheologie“ waren, und Tieropfer durch Jesus abzulösen, ist einfach nur irrig. Lechzt denn dein Gott nach Menschenblut? Wenn du das meinst, dann hast du nicht den Gott Israels.
Also zunächst sind das Zitate aus einer Antwort an Helmuth.
Es ist richtig, daß das Gesetz des Mose für das Volk Israel gegeben war. Hier gab es eine sogenannte Substitutionstheologie, wo ein Opfertier für die Sünde des Menschen bzw. des ganzen Volkes sterben mußte. Die Sünde wurde über dem Tier ausgesprochen und dann wurde es getötet, damit das Gewissen des Israeliten entlastet wurde. So z. Bsp.
[3. Mo 5,5-6] Und es soll geschehen, wenn er sich in einem von diesen verschuldet, so bekenne er, worin er gesündigt hat; und er bringe dem HERRN sein Schuldopfer für seine Sünde, die er begangen hat: ein Weibchen vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege zum Sündopfer. Und der Priester soll Sühnung für ihn tun wegen seiner Sünde.
[3. Mo 16,21-22] Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Bockes und bekenne auf ihn alle Ungerechtigkeiten der Kinder Israel und alle ihre Übertretungen nach allen ihren Sünden; und er lege sie auf den Kopf des Bockes und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste, damit der Bock alle ihre Ungerechtigkeiten auf sich trage in ein ödes Land; und er schicke den Bock fort in die Wüste.
Wie willst du diese Anordnungen Gottes widerlegen ?
Gott lechzt nicht nach Menschenblut, aber er lechzt nach Gerechtigkeit. Und wenn ein Mensch seine Gebote übertreten hat, dann muß Gott strafen.
Und diese Strafe sollten letztlich nicht Tiere auf sich nehmen, sondern ein Mensch, der seine Liebe darin zum Ausdruck bringt, und Gott war mit ihm. Und das war der Herr Jesus Christus der als Messias kam, um für die Sünde seines Volkes zu sterben.
[Jes 53,4-5] Doch er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt; doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Ungerechtigkeiten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
...
8 Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
Larson
Zippo hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 13:36
Der neue Bund hat das Fundament und die Lehre der Apostel und ist eine Erfüllung dessen, was die Propheten gesagt haben. Nationen haben den Zugang durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus:
Nur ist dieser Bund nicht von Gott, und mitnichten „Erfüllung dessen, das die Propheten gesagt haben“. Den Zugang zum Ewigen haben Nationen alleweil, auch ohne „Jesus“. Deine These basiert weder auf der Lehre Gottes, noch auf den Propheten, im Gegenteil!
Eph: wie Jesus auch nicht der Eckstein ist (wie schon mal erklärt, was der Eckstein war).
So wird wohl die Tenach, die Lehre Gottes, welche Er durch Mose und der Propheten gegeben hatte, der Eckstein, der Stolperstein sein für diese neue Lehre, um das „Gesetz“ zu umgehen.
Das ist nur deine Behauptung. Da können die Christen ihren Glauben besser beweisen, wie du deinen Unglauben. Die Nationen haben ihren Zugang zu Gott durch den Herrn Jesus Christus.
[Eph 2,13-20] Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung, nachdem er in seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, weggetan hatte, damit er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe und die beiden in einem Leib mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dieses die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater. Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, indem Christus Jesus selbst Eckstein ist,
Und das, weil der Herr Jesus Christus bereit war, für Menschen, die ihm nachfolgen wollen, die Strafe zu tragen. Und er kam gerechter Weise nicht nur für das Volk Israel, sein Volk sollte aus allen Nationen gesammelt werden.
[Jes 49,5-6] Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen – und Israel ist nicht gesammelt worden; aber ich bin geehrt in den Augen des HERRN, und mein Gott ist meine Stärke geworden –, ja, er spricht: Es ist zu gering, dass du mein Knecht seist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen. Ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um meine Rettung zu sein bis an das Ende der Erde.
Der Stolperstein ist dein Unglaube. Für Christen ist das Gesetz des Mose nicht geschrieben, aber sie verstehen es besser, als so mancher Jude und leugnen nicht, was darin angeordnet war.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.