Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Aus diesem Grund war Swedenborg der Ansicht, dass der Mensch seine spirituelle Führung ausschließlich aus dem göttlichen Wort (der Bibel) beziehen sollte, anstatt sich auf subjektive Offenbarungen durch Geisterwesen zu verlassen
Oder sich auf Nahtoderfahrungen und auf Astralreisende zu verlassen
Du versuchst wieder, "Offenbarungen durch Geisterwesen" mit Nahtoderfahrungen und Astralreisen zu vermischen.
Also lieber über die Liebe Gottes im NT nachlesen. :) Und sich davon nähren.
Schön fromm gesagt, aber lesen macht nicht lebendig. "Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig"
Andererseits glaube ich, dass einem nichts Besseres passieren kann, als die Liebe Gottes in so überwältigenden Weise und Qualität zu erleben, wie das in Nahtoderlebnissen geschieht.
Das sehe ich auch so, aber es wird nur wenigen geschenkt. Gottes Segen und Inspiration kann erfahren werden in ausdauerndem tiefen Gebet, das kostet kein Geld, aber Zeit und Hingabe.
Meine persönliche Meinung: Die fernöstlichen Lehren sind geradezu ein Brimborium von endlosen Lehren dazu. Die sich besonders hervortuen durch die Lehre der Reinkarnation. Und der angeblichen Notwendigkeit deshalb, sich völlig zu entpersönlichen. Ich glaube, sie wissen auch nicht mehr als Nahtoderfahrende und christliche Mystiker.
Wer weiß redet nicht, sagt das Tao Te King. Und Jesus sagt, werft keine Perlen vor die Säue.
In der indischen Belehrung, die ich auch erfahren habe, werden keine Jenseits-Visionen gesucht, es wird eher gemahnt, an schönen "Paradiesen" vorbeizugehen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Die Lebensrückschau wie ein Foto-Album. Aber es war mehr: Jede Szene aus meinem Leben verstand ich sofort, sagt sie. Jemand anderes meint, diese Rückschau dauert nur Bruchteile ein Sekunde, es seien "Informationspakete", die geschickt wird. Uns kaum verständlich, wie man in fast keiner Zeit so viel auf einmal verarbeiten kann. Ich nehme an, der Geist, vom Körper losgelöst, hat enorme Fähigkeiten.
Diese Art von Scham, wenn man seine Fehler sieht, ist eine Art von Qual. So auch die Freude, über das eigene Gute .. dann könnte diese Rückschau seien als seien Hölle und Himmel gemeint. Beide Begriffe stehen ja als Gegensatz.
"Ich hatte das Gefühl, diese Scham war vor Gott".
Scham wird oft erwähnt von NT-Erlebenden, wenn sie einem großen liebenden Wesen gegenüberstehen.


oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

In der indischen Belehrung, die ich auch erfahren habe, werden keine Jenseits-Visionen gesucht, es wird eher gemahnt, an schönen "Paradiesen" vorbeizugehen.
Das besagt noch nichts. Die die vollständige Befreiung suchen, müssen es ja in einem irdischen Leben erreichen. Und die Realität für sie sind ja noch zahlreiche weitere Reinkarnationen. Das Leben, die Reinkarnationen sieht man als negativ.

Die Himmel zu erleben bringt dem Ziel der Entpersönlichung noch nicht viel näher. Vielleicht sieht der Adept das alles deshalb als Täuschung. Eigentlich ist es dort geradezu verlockend gefährlich. Weil der Himmel der Ort ist, wo man völlig erfüllt und deshalb wohl auch völlig zufrieden ist. Ihre Vorgabe ist ja ein völlig gottgleiches Bewußtsein.

Und wenn dieses Ziel auch eine Illusion ist ?
Es hört sich so erhaben an, andererseits auch nach Größenwahn.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

"Ich hatte das Gefühl, diese Scham war vor Gott".
Scham wird oft erwähnt von NT-Erlebenden, wenn sie einem großen liebenden Wesen gegenüberstehen.
Hast du hier nicht weiter gedacht, Johncom ?
Was sagt denn Sundar Singh ? Jeder im Himmel sieht die Verfehlungen eines schlechten Menschen. Da möchte man sich doch lieber verbergen. Das macht sicher schon Qualen. Und dazu kommt, dass er das Licht und die Gegenwart Gottes sowieso nicht ertragen kann.

Mit einer Lebensrückschau ist es nicht getan. Da ist eine Diskrepanz zwischen solchen Nahtoderlebnissen und der Wirklichkeit nach dem Tod. Was den Traumtänzer unter den Esoterikern ausmacht, ist seine blinde Naivität, das völlig zu ignorieren. Oder anders gesagt: Diese Nahtoderlebnisse beinhalten gravierende Täuschungen.

Das ist ja der Grund, warum ich oft darauf rumhämmere, dass es sehr ersichtlich ist, dass es Dämonen gibt. Wer das nicht ignoriert, kann es sich auch nicht erlauben, naiv zu denken, an der Höllenwelt sei nicht viel dran. Und Täuschungen und negative Folgen durch Esoterik sei nur dummes Gerede. Man selber wisse schon, was in einem vorgeht, das Böse könne einem nichts anhaben.
Das hat dann mit meiner Realität gar nichts mehr zu tun. Natürlich auch nichts mit den Erklärungen des NT, wie die Realität mit Gut und Böse aussieht.

In der fernöstlichen Religion muß man nicht viel darüber nachdenken. Im Gegenteil, man kann sich damit brüsten, alle Macht zu haben, man ist ja in Wirklichkeit gottgleich und kann alles beherrschen.

In meinem Link Fakten Geistwesen wird der Guru Sri Chimnoy dargestellt. Ich kenne ihn, weil er der Guru von John McLaughlin war, einem Gittaristen, den ich mag. Und dessen Musik ich mag.
In "Fakten Geistwesen" wird er näher beschrieben. War wirklich sehr außergewöhnlich. Und sehr anerkannt. Zu denken gibt, dass er automatisch malte. Das erinnert gut informierte Menschen an das spiritistische automatische Schreiben. Wo Botschaften von Geistern ohne eigene Mitwirkung geschrieben werden. Automatisches Malen ist also auch durch einen Geist bewirkt. Und da gibt es sogar noch automatisches Komponieren im Stil alter Meister. ( Niccolò Paganini wurde wegen seiner übermenschlichen Virtuosität, seines geheimnisvollen Aussehens und der wilden Gerüchte über einen Pakt mit dem Teufel als „Teufelsgeiger“ bezeichnet. )
Für dich bedenkenlos ?
Beim automatischen Schreibern kann es passieren, dass Derjenige völlig die Kontrolle über seinen Arm verliert und der sich bewegt, wann er will und wie er will, was schon irre aussehen muss. Wie ein Spastiker.

Erstaunliche und "höhere Fähigkeiten, für den Esoteiker Spielwiese und Experimentierfeld, kann also geistbewirkt sein und kein Ausdruck der eigenen Göttlichkeit. Diese Schrift halte ich aber bisweilen für zu übertreiben, zählt sie die meisten Nahtoderlebnisse ja auch zu den Täuschungen und Verführungen. Womit wir wieder beim Thema sind. Natürlich ist grundsätzlich alles gefährlich, was verwirrt oder irreführen kann.

Aber da wird es schon zu kompliziert für viele Menschen. Für Esoteriker bin dazu auch noch eine Spaßbremse
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