"Ich hatte das Gefühl, diese Scham war vor Gott".
Scham wird oft erwähnt von NT-Erlebenden, wenn sie einem großen liebenden Wesen gegenüberstehen.
Hast du hier nicht weiter gedacht, Johncom ?
Was sagt denn Sundar Singh ? Jeder im Himmel sieht die Verfehlungen eines schlechten Menschen. Da möchte man sich doch lieber verbergen. Das macht sicher schon Qualen. Und dazu kommt, dass er das Licht und die Gegenwart Gottes sowieso nicht ertragen kann.
Mit einer Lebensrückschau ist es nicht getan. Da ist eine Diskrepanz zwischen solchen Nahtoderlebnissen und der Wirklichkeit nach dem Tod. Was den Traumtänzer unter den Esoterikern ausmacht, ist seine blinde Naivität, das völlig zu ignorieren. Oder anders gesagt: Diese Nahtoderlebnisse beinhalten gravierende Täuschungen.
Das ist ja der Grund, warum ich oft darauf rumhämmere, dass es sehr ersichtlich ist, dass es Dämonen gibt. Wer das nicht ignoriert, kann es sich auch nicht erlauben, naiv zu denken, an der Höllenwelt sei nicht viel dran. Und Täuschungen und negative Folgen durch Esoterik sei nur dummes Gerede. Man selber wisse schon, was in einem vorgeht, das Böse könne einem nichts anhaben.
Das hat dann mit meiner Realität gar nichts mehr zu tun. Natürlich auch nichts mit den Erklärungen des NT, wie die Realität mit Gut und Böse aussieht.
In der fernöstlichen Religion muß man nicht viel darüber nachdenken. Im Gegenteil, man kann sich damit brüsten, alle Macht zu haben, man ist ja in Wirklichkeit gottgleich und kann alles beherrschen.
In meinem Link Fakten Geistwesen wird der Guru Sri Chimnoy dargestellt. Ich kenne ihn, weil er der Guru von John McLaughlin war, einem Gittaristen, den ich mag. Und dessen Musik ich mag.
In "Fakten Geistwesen" wird er näher beschrieben. War wirklich sehr außergewöhnlich. Und sehr anerkannt. Zu denken gibt, dass er automatisch malte. Das erinnert gut informierte Menschen an das spiritistische automatische Schreiben. Wo Botschaften von Geistern ohne eigene Mitwirkung geschrieben werden. Automatisches Malen ist also auch durch einen Geist bewirkt. Und da gibt es sogar noch automatisches Komponieren im Stil alter Meister. ( Niccolò Paganini wurde wegen seiner übermenschlichen Virtuosität, seines geheimnisvollen Aussehens und der wilden Gerüchte über einen Pakt mit dem Teufel als „Teufelsgeiger“ bezeichnet. )
Für dich bedenkenlos ?
Beim automatischen Schreibern kann es passieren, dass Derjenige völlig die Kontrolle über seinen Arm verliert und der sich bewegt, wann er will und wie er will, was schon irre aussehen muss. Wie ein Spastiker.
Erstaunliche und "höhere Fähigkeiten, für den Esoteiker Spielwiese und Experimentierfeld, kann also geistbewirkt sein und kein Ausdruck der eigenen Göttlichkeit. Diese Schrift halte ich aber bisweilen für zu übertreiben, zählt sie die meisten Nahtoderlebnisse ja auch zu den Täuschungen und Verführungen. Womit wir wieder beim Thema sind. Natürlich ist grundsätzlich alles gefährlich, was verwirrt oder irreführen kann.
Aber da wird es schon zu kompliziert für viele Menschen. Für Esoteriker bin dazu auch noch eine Spaßbremse