Die Lehre des Paulus

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Kingdom
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Kingdom »

Larson hat geschrieben: ↑Fr 11. Sep 2026, 09:34
Schon hier behauptet Pauls etwas: „…bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;“
Nirgends in der Tenach wird solches erwähnt.
Er nimmt Bezug auf Jesaia wo geschrieben steht:
Jes. 53.10 Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er liess ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen.
11 An der Arbeit seiner Seele wird er sich satt sehen; durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Schulden wird er auf sich nehmen.
Der Gerechte wird viele Gerecht machen und er wird Ihre Schulden auf sich nehmen, die aller Ungerechten seien es eben Heiden, Juden oder Griechen. Alle Gerechten die ihn annehmen und erkennen.

Zudem wissen wir das erst am Ende 1/3 in Israel die Ereknntnis bekommen und geläutert werden, das steht auch so im AT.

Wenn sie also erst am Ende geläutert werden, so ist es nicht eine freie Erfindung von Paulus, sondern er nimmt klar Bezug auf die Propheten und für Paulus ist Jesus auch ein Prophet, wie Jesus für uns auch ein Prophet ist.
Mt 21:43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen Früchte bringt.
Da nimmt Jesus Bezug auf Daniel:
Daniel 9.26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, so da keiner mehr sein wird; die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk eines zukünftigen Fürsten verderben, und sie geht unter in der Ueberschwemmung, und der Krieg, der bestimmt ist zu ihrer Zerstörung, dauert bis ans Ende.
Also bis zum Ende wird Zerstörung sein. Wenn Israel und Juda in den Geboten wandeln würden so dürfte gemässe der Verheissung von Segen und Fluch keine Zerstörung sein in Israel. Wir sehen zwar die Hand Gottes das er seine Verheissung war machte und das Volk zurückkehren durfte aber wir sehen eben auch die Zerstörung dauert an bis ans Ende, wie auch von Sacharia voraus gesagt. Es wird also ein letztes Drittel geben welche am Ende die Läuterung bekommt, wenn sie ja bereits geläutert wären, hätten sie keine Läuterung nötig. Das sie nach einem Tempel schreien bestätigt ja förmlich das sie die Läuterung nicht haben und Glauben ohne Tempel könne der Heilige Geist keine wahre Läuterung bringen oder eben das steinerne Herz ersetzt werden.

Gemäss Jesus und auch den Propheten muss der falsche Hirte kommen und den werden sie annehmen, dies wird zum Scheinfrieden führen und dann das Totale Chaos und der Totale Krieg, erst dann werden sie erkennen, das Jesus die Wahrheit sagte.

LG Kingdom
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Helmuth
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Helmuth »

:clap: ö
Kingdom hat geschrieben: ↑Mo 14. Sep 2026, 11:59 Wenn sie also erst am Ende geläutert werden, so ist es nicht eine freie Erfindung von Paulus, sondern er nimmt klar Bezug auf die Propheten und für Paulus ist Jesus auch ein Prophet, wie Jesus für uns auch ein Prophet ist.
Paulus lehrt nichts falsch, er versteht schlicht den Plan Gottes besser als ein Nichtchrist. Wir wieder lernen von seinen Erkenntnissen. Gott wird aus beiden, Juden wie Heiden, nur einen Rest (bzw. Überrest) für das Reich gewinnen, weil ja letzten Endes jeder auch aus freien Stücken zustimmen muss. Man zeigt anhand Buße und Umkehr von seinen Sünden, dass man willens ist.

Es gibt auch keine Zwangsrekrutierung für das Reich Gottes, so wie man das z.B. für ein Militär macht, oder dass rein die Erwählung zählt, das wäre ja ein völliger Missgriff. Den Begriff Vollzahl wendet Paulus an, um auch den Rest, also den Anteil der Nationen zu beschreiben. Das geht auch auf Jesaja zurück, wo es zunächst für Israel gesagt wird:
Jesaja 10:22 hat geschrieben: Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist fest beschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.
Dass Gott mit Israel nur den Anfang macht, wissen wir, weil der Neue Bund allen Menschen in Jesus Christus zugänglich ist. Auch er wurde zuerst mit dem Haus Juda und Israel begonnen, wie Jeremia sagt. Er beschränkt sich aber nicht darauf, denn das wurde nie gesagt, da die Segenszusagen schon seit Abraham gelten, dass aus seinem Samen das Heil kommen werde. Dies ist damit erfüllt.

Nunmehr vollzieht sich diese Sammlung parallel, in den Nationen und ebenfalls innerhalb der Nachkommen Israels. Man nennt die spezifisch aus Israel Heimgekehrten heute messianisch. Das war also schon ein Paulus. Als Lehrer greift er Jesaja auf:
Römer 9:27-29 hat geschrieben: Jesaja aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden. Denn indem er die Sache vollendet und abkürzt, wird der Herr auf der Erde handeln.“ Und wie Jesaja zuvor gesagt hat: „Wenn nicht der Herr Zebaoth uns Nachkommen übrig gelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und wären Gomorra gleich geworden.“
Paulus zeigt uns, dass dies nicht für Israel allein gilt, sondern nunmehr in Christus für alle Menschheit. So wird es am Ende eine Vollzahl aus den Nationen geben und eine Vollzahl aus Israel. Die aus Israel nennt er auch "ganz Israel". Und dann wird das Ende kommen.

Und warum sollte Gott die Menschheit weiter bestehen lassen, wenn er keine weiteren mehr zum Reich Gottes hinzufügen will? Es wäre ja unmenschlich die Menschheit weiter bestehen zu lassen, die nur mehr noch Anwärter für die Hölle produziert. Es liegt also auch eine Logik in der Weisheit Gottes.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Larson
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Larson »

Kingdom hat geschrieben: ↑Mo 14. Sep 2026, 11:59 Der Gerechte wird viele Gerecht machen und er wird Ihre Schulden auf sich nehmen,
Zu Jes 53: Da wird vom Überrest Israel gesprochen, nicht von Jesus.


Und das Läuterung sein wird, ist ja keine Frage…

Kingdom hat geschrieben: ↑Mo 14. Sep 2026, 11:59 Das sie nach einem Tempel schreien bestätigt ja förmlich das sie die Läuterung nicht haben und Glauben ohne Tempel könne der Heilige Geist keine wahre Läuterung bringen oder eben das steinerne Herz ersetzt werden.
Jetzt setzt du dich selbst in die Nesseln.
Juden wissen, dass der neue Tempel erst sein wird, wenn der Messias kommt oder da sein wird Sach 6,12-15. Also lassen doch solchen Unsinn
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Larson
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Larson »

OK, es ist nun nicht Paulus, sondern Johannes. Aber da das JoEv eine späte Schrift war, sickert darin schon die Lehre des Paulus ein…

Und die Nationen, mitunter Christen, werden sich gegen Israel stellen (das Rom, Edom, somit das Christentum), gegen Jerusalem:
Sach 12,3 Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle die ihn aufladen wollen, werden sich gewisslich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen dasselbe versammeln.
Jerusalem, nicht der Laststein für das jüdische Volk, sondern für die Nationen…. Und auch da Christentum hat sich an Jerusalem, an Zion vergangen, denn es will ihre Lehre auf das jüdische, auf die Tenach zwängen, baut Altäre und setzt ihre Symbole auf die Häuser. Aber der Überrest Israel blieb dem Ewigen treu.

Und dann wird der Ewige selber eingreifen:
Sach 12,4 An jenem Tag, spricht der HERR, werde ich alle Pferde mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten und alle Pferde der Völker mit Blindheit schlagen.
Der Ewige wird diese, die Gegen Zion sind, mit Blindheit schlagen, so wie Gott den Pharao verstockt hatte. Ihre Uneinsichtigkeit, ihr Nichtwollen verhärtete sie, auf dass sie wirklich erkennen können, dass es nur einen einzigen wahren Gott gibt.

Aber Israel wird auf JHWH Zebaot schauen, Er wird sie retten und stärken:
Sach 12,8 An jenem Tag wird der HERR die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Stolpernde unter ihnen wird an jenem Tag wie David sein und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her.
Der Schwächste unter ihnen wird sein wie Gott כֵּֽאלֹהִ֔ים (keʽlohijm) , wie der Engel des Herrn כְּמַלְאַ֥ךְ יְהוָ֖ה (kᵉmalʽak JHWH) , mächtig und kraftvoll.

Und Israel wird dann um all diese Gefallenden trauern


In Johannes kommen die Soldaten, brechen den Gekreuzigten die Beine, damit der Tod schneller eintritt und bei Jesus stellen sie fest, dass er schon gestorben ist, als schon tot ist. Der Lanzenstich, ausgeführt von den römischen Soldaten, erfolgt also nicht als Todesstoss, sondern wurde Post-Morten gemacht, also in den Toten Körper. Es ist keine „Schrifterfüllung“ wie es Johannes darlegen will, denn Sacharia spricht von anderem.
Sach 12,10 (Hirsch) Da werde ich ausgiessen auf das Haus Davids und die Bewohner Jeruschalaijms den Geist der Huld und des Flehens und sie, die man durchbohrte (3. P plural), werden zu mir aufschauen und werden darüber [über den beschlossenen Untergang] klagen, gleich eine Klage um eine einzelnes Kind, und werden darüber bitteren Schmerz empfinden, gleich der Bitternis um den erstgeborenen Sohn.
Gott wird nicht einen Geist der Erkenntnis ausgiessen, damit sie etwas Jesu erkennen sollten (Christen argumentieren hier, dass das Christentum demnach die richtige Religion wäre, da sie nun Jesus erkennen würde, demgegenüber steht aber, dass 10 aus den Nationen ein en Juden am Rock packen würden, da sie sehen, da Gott mit ihnen ist…. da die Juden ja dem alleinen Gott und seiner Lehre treu blieben)
In V10 geht es nicht um einen „gekreuzigten“, auf den sie schauen werden, wie es irrig im JoEv 19,37 falsch übersetzt und dargestellt wird:
„…Sie werden auf mich blicken wegen des Getöteten und Durchbohrten“,
„…Sie werden auf mich blicken wegen dem der Getötet oder Durchbohrt wurde.“
Sondern einen Geist der Gnade / Güte und des Flehens. Und man wird um all die Gefallenen trauern, weil dem Volk es so zu Herzen geht.

Damit das Zitat im JoEv richtig wäre, müsste die Grammatik in Sach 12,10 anders sein.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Kingdom
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Kingdom »

Larson hat geschrieben: ↑Do 17. Sep 2026, 08:42
Zu Jes 53: Da wird vom Überrest Israel gesprochen, nicht von Jesus.
Kann nicht sein, weil auch der Überrest muss noch geläutert werden, wer geläutert werden muss ist nicht der Gerechte. Gerecht ist derjenige der keine Läuterung braucht. Steht so eindeutig im AT. Jesaia spricht aber von einem Gerechten und es gibt eben nun einen Gerechten und das ist Gott und wie der erscheint das überlassen wir Ihm und bestimmen weder wir Christen, noch die Juden noch die Heiden.

Jetzt setzt du dich selbst in die Nesseln.
Juden wissen, dass der neue Tempel erst sein wird, wenn der Messias kommt oder da sein wird Sach 6,12-15. Also lassen doch solchen Unsinn
Wenn sie das wüssten würden sie Gott eben überlassen wie er den mit dem Messias bauen will.

LG Kingdom
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Larson
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Larson »

Kingdom hat geschrieben: ↑Do 17. Sep 2026, 10:02 Kann nicht sein, weil auch der Überrest muss noch geläutert werden,
Der Überreust ist geläutert…. damit die Gerechten, die Frommen, die sich nicht von der Chr. Lehre sich einwickeln liessen…
….

Kingdom hat geschrieben: ↑Do 17. Sep 2026, 10:02 und es gibt eben nun einen Gerechten
Es gibt viele Gerechte
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Larson
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Re: Die Lehre des Paulus

Beitrag von Larson »

Nun mal ein paar Aussagen, was Paulus von über Gott sagt / schreibt:
Es ist ja nicht mal „Bibelkritik“, sondern könnte ebenso gut im Bereich NT stehen“
1.Tim 1,17 Dem König der Zeitalter aber, dem unverweslichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Also er bezeichnet Gott, im Gegensatz zur Person Jesu, als den alleinigen Gott, wie es auch in Markus betont wird:
Mk 12,32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist ein einiger Gott, und da ist kein anderer außer ihm;
Ganz im Sinne der Torah.

Wie es daselbst auch steht:
Mk 13,32 Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.
Also dieser alleine einzige Gott, der in der Tenach mit JHWH genannt ist, ist der Vater.

So trennt Paulus Gott und Jesus immer voneinander, Gott steht immer höher als Jesus, denn Gott bezeichnet er als das Haupt von Jesus (1.Kor 11,3ff) (wie auch Jesus dann das Haupt vom Manne sei…), also zwei komplet verschiede Wesen und Charaktere, was auch im Gleichnis vom Weinstock hervortritt, wo der Weingärtner (also Gott) einen total anderes Wesen ist als der Weinstock, also Jesus, pflanzlich, der in der Erde verwurzelt ist.

Oder auch:
1.Kor 8, 5 Denn wenn es auch sogenannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden – wie es ja viele Götter(Theos) und viele Herren (Kyrios) gibt –,6 so ist doch für uns ein Gott (Theos), der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr (Kyrios), Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
Also Paulus bezeugt hier den einen Gott, welcher der Vater ist, im Gegensatz zum Herr, dem Messias, (Christos) also eine klare Differenzierung von Gott und Jesus.
(Wobei Paulus hier der Tenach widerspricht, da die Dinge nicht durch Jesu gemacht wurden, sondern Gott schuf aus sich selbst:
Neh 9,6 Du bist, der da ist, HERR, du allein; du hast die Himmel gemacht, der Himmel Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Und du machst dies alles lebendig, und das Heer des Himmels betet dich an.
Und
Jes 44,24 So spricht der HERR, dein Erlöser und der von Mutterleib an dich gebildet hat: Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein, die Erde ausbreitete durch mich selbst;
Wörtlich: מִי אִתִּי (mij ʽitij) – „Wer war mit mir?“ / „Wer half mir?“ (eine rhetorisch Frage, die Antwort wäre: „keiner“)

Wie Gott das Haupt ist, so ist Jesus dem alleinen einzigen Gott untergeordnet:
1.Kor 15,27 „ Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.)
Eph 1,17 daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe <den> Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.
Kol 1,15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.
Im Gegensatz sagt Gott selbst:
2.Mose 4,22 Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der HERR: Mein erstgeborener Sohn ist Israel, –
Auch der „vergeistigte“ Jesus ist bei Paulus ein mensch:
1.Tim 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,
Klar und deutlich sprach Paulus von dem alleinen einzigen Gott, und Jesus als Mensch, wenn auch zeitweise überschwänglich und verglorifizierend, um aber im wieder zu betonen, dass Gott einer ist und Jesus der „Herr“, Christus, Mittler. usw


Ebenso auch Jakobus:
Jak 2,19 Du glaubst, daß einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.
Nicht 3 sind Gott als eine philosophisch gedachte Einheit, sondern allein Einer!
Die Aussagen sind eigentlich sehr deutlich und wenn man nun mit „diffusen“ Sätzen etwas anderes herleiten will, wo die Aussage nicht genau deutlich ist, wird versucht, entgegen all den klaren Äusserungen einen Gott-Jesus hinein zu interpretieren.


Interessanterweise warnt Paulus vor der Abweichung seiner Lehre, der Lehre eines strickten Monotheismus. Paulus lehrte strikten Monotheismus und warnte deutlich vor anderer Lehre.
2.Kor 11,3 Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden. 4 Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.
Also wer Jesus zu einem Gott macht, lehrt einen anderen Jesus.

Auch wenn ich in etlichem die Lehre des Paulus nicht gutheisse, so blieb Paulus diesbezüglich eindeutig im jüdischen „Gottesbild“, dass Gott nur Einer ist, nicht zwei oder der, sondern er allein und einzig, so wie es so oft in der Tenach erwähnt wird:
1.Sam 2,2 Keiner ist so heilig wie JHWH, denn außer dir ist keiner. Und kein Fels ist wie unser Gott.
Neh 9,6 Du bist, der da ist, HERR, du allein; du hast die Himmel gemacht, der Himmel Himmel und all ihr Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Und du machst dies alles lebendig, und das Heer des Himmels betet dich an.
Ps 89,7 Denn wer in den Wolken ist mit JHWH zu vergleichen? Wer ist JHWH gleich unter den Gottessöhnen (Bnei Elohim)?
Auch ein „Gottessohn“ kann nicht mit Gott verglichen werden, es sind zwei total verschiedene Welten.

Und dass Gott der Vater Israels ist:
Jes 63,16 Denn du bist unser Vater. Denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel kennt uns nicht. Du, JHWH, bist unser Vater, unser Erlöser (go´el) von alters her ist das dein Name.
Und zum Schluss:
Sach 14,9 Und JHWH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JHWH einzig sein und sein Name einzig.
Deshalb will Gott nicht, dass man das Knie vor einem anderen gemachten Gott beugt und denselben anbetet. Ebenso auch nicht das Lamm (Off 5,14)
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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