Der Herr dein Arzt

Rund um Bibel und Glaube
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Helmuth
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: ↑Mi 21. Okt 2026, 21:40 Auch wenn man "versuchen" und "prüfen" als gleich verstehen kann, würde ich des besseren Verständnisses wegen dennoch trennen.
Für das deutsche Sprachverständnis wird nach unserer Gewohnheit auch entsprechend differenziert. Es ist aber nicht unser Verständnis maßgeblich, sondern Gottes Wort. Also brauchen wir die hebräische Textgrundlage, welche Worte Gott zu seinen Prophteen spricht und wie ein AT-Hebräer das verstanden haben muss. Wir haben das Paradebeispiel, wie Abraham geprüft wurde:
1. Mose 22:1 hat geschrieben: Und es geschah nach diesen Dingen, dass Gott Abraham prüfte; und er sprach zu ihm: "Abraham!" Und er sprach: "Hier bin ich!"
Mir ist gleich, wie es übersetzt worden ist, ich folge in der HInischt der hebräischen Sprache. Und weil Abraham auch bestanden hatte, so hatte sich Gott mit einem Schwur vereidigt die Verheißung zukommen zu lassen, die er für ihn vorgesehen hatte. Ich bin also der Überzeugung, dass wir auch Gott beim Wort nehmen dürften, dass er unser Arzt ist. Abrahams Bedingung war Glaube und Gehorsam. Ich sehe das als Prinzip.

Das heißt nicht, ich gehe nie wieder zum Arzt, weil das ist unser eigentliches Thema. aber ich weiß, wem ich zu 100% vertrauen kann. Alle anderen, und seien sie noch so eine Koryphäe auf ihrem Gebiet, bekommen jedenfalls < 100%. So ist meine erste Anlaufstelle, egal was ich habe, mein Gott, den ich befrage. Es kann durchaus auch bei mir sein, dass Gott mich prüft, nicht auf dem Level wie Abraham, aber dem Wesen nach gleich.

Und so laufe ich schon mein Leben lang nicht gleich zu einem Arzt, sondern warte zu, und das wird bei mir auch lauifend belohnt und ich kenne viele Dinge nicht, worunter andere ihr Leben lang leiden.

Ich kenne auch Vemessenheit, als ich es hin und wieder übertrieben hatte. Das ist das sozusagen umgekehrt, dass nicht Gott uns, sondern wir Gott prüfen wollen, biblisch reden wir von "Gott versuchen". Das geht klarerweise in die Hose. Meine Zähne legen dazu Zeugnis ab. 8-)

Einmal wäre ich aber tatsächlich fast draufgegangen, weil ich Menschen vertraut habe, die damals meinten, sie seien gesalbt, aber Gott hatte Gnade vor Recht ergehen lassen und meine damalige Unwissenheit nicht verurteilt. Heute bin ich allerdings reifer geworden.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Abischai
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 17:26 Das heißt nicht, ich gehe nie wieder zum Arzt, weil das ist unser eigentliches Thema.
Als ich vor 13 Jahren montagelang schwer krank war, ich hatte einfach nur Husten, und das nahm und nahme kein Ende, ein Antibiotikum nach dem anderen half nicht, aber wenigstens hatte ich potente Schmerzmittel, weil der Torax vom Husten solchen Muskelkater hatte, das war das wirklich unangenehme. An sonsten tat mir nichts weh, kein Fieber, nix, nur eben platt. Ich komme aber immer (von Gott ist das eingefädelt) die allerbesten Leute. Der Hausarzt jagte meine Frau dann doch mal sofort mit mir in die Lungenklinik, gleich Notaufnahme (nich'n bissl übertrieben?), dort hatte eine junge Assistenzärztin Dienst und "hatte so einen Verdacht", nach dem sie mich abgehört hatte. Jeder andere hätte Dienst nach Vorschrift gemacht, diese aber war mit ihrem Verdacht zur richtigen Zeit am richtigen Ort, bei mir eben. Ich bekam vorsorglich sofort Heparin in den Bauch und Antibiotika-Infusion (was man draußen nicht bekommt) und hatte endlich (nach Monaten) etwas leichteren Schlaf, nicht mehr ganz so dollen Husten, war schon toll. Man stellte dann fest, daß ich eine "Myoplasmenpneumonie" hatte, untypisch für mein damals noch junges Alter. Das ist eine "kalte "Lungenentzündung", daher kein Fieber, und keine Schmerzen. Über eine Woche später hatte man nach allen möglichen Untersuchungen dann endlich festgestellt, daß ich eine schwere, beidseitige Lungenembolie hatte. (Ui, das war knapp!) Nach langen Therapien und Kur war ich dann erstmals richtig gesund (seit Jahren mal wieder!) und habe seither, außer "Corona", nie wieder was richtig schwerwiegendes gehabt, mir geht es gesundheitlich besser denn je.
Und ich danke dem Herrn Jesus dafür, ER ist mein Arzt. Einzig zeitgleich mit dem obligatorischen Antikoagulans (ob das damit zusammenhängt weiß ich nicht) bekam ich meinen seither treuen Begleiter (Tinitus), wie Jakobs verrenkte Hüfte, sozusagen, aber damit kann ich leben.
Als wir uns 2016 in Idstein getroffen hatten (Du, Aslan, ich u.a. von damals 2jesus), lag das hier nun schon 3 Jahre zurück und ich war fit.
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Abischai hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 20:31 Man stellte dann fest, daß ich eine "Myoplasmenpneumonie" hatte, untypisch für mein damals noch junges Alter.
Mycoplasma pneumoniae ist ein Bakterium aus der Familie der Mycoplasmataceae, das insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ein häufiger Erreger von Atemwegsinfektionen ist.
https://flexikon.doccheck.com/de/Mycoplasma_pneumoniae
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Abischai
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Abischai »

Oleander hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 00:42
Abischai hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 20:31 untypisch für mein damals noch junges Alter[/b]
insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ein häufiger Erreger von Atemwegsinfektionen
Das may ja alles irgendwie be, mir haben die damals jedenfalls ausdrücklich gesagt, daß ich dafür eigentlich nicht das typische Alter von weit über 60 hätte, vielleicht habe ich auch den falschen Namen in Erinnerung?!? Du kommst aus der Branche und kennst Dich damit wohl auch besser aus als ein Stromer wie ich...
Ich gehe aber ebenso davon aus, daß die Pneumologen damals keinem Irrtum aufgesessen waren, und selbst wenn, mit Anfang 40 war ich ja nun auch kein auffällig Jugendlicher mehr.
Zentral war aber, daß offiziell wahrscheinlich infolge jener Pneumonie (wie auch immer die nun geheißen haben mag) das Ding mit der Embolie entstanden war. How ever, nach meinen Recherchen (seltsame Führung), war die Ursache evtl. eine Lebensmittelvergiftung. Und das war schlußendlich eben dann auf "Messers Schneide", wie man so sagt.

Meine Laudatio galt auch nicht so sehr dem abenteuerlichen Desaster, was es durchaus war, sondern dem Eingreifen meines wunderbaren Herrn und Heilandes: Jesus.
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Abischai hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 13:52 Du kommst aus der Branche und kennst Dich damit wohl auch besser aus
Ne, ich informiere mich nur gerne über alle möglichen Krankheiten oder Gendefekte usw.. weil es mich wirklich sehr interessiert.
----

Ich möchte nur noch kurz etwas einbringen (weil grade gelesen), auch wenns etwas OT ist:
Avocado erschlägt Neugeborenes in Argentinien
Tragischer Unfall vor einem Kindergarten in Argentinien: Eine 30-jährige Mutter wollte ihren älteren Sohn (5) gerade im Kindergarten abgeben, als eine Frucht von einem dort stehenden Avocadobaum fiel.

Die Avocado traf den Säugling, den sie am Arm hielt, am Kopf.
Den erbitterten Kampf um das Leben des Buben verloren die Ärzte wenige Tage nach dem Unfall.
https://www.krone.at/4352119

Mancher (wie Helmuth) würde sagen: Gott wollte es eben so, denn...

Ehrlich gesagt, komme ich eher mit folgender Aussage klar: Tragischer Unfall !
Gott hat damit gar nichts zu tun.
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Hoger hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 12:02 Mach das, was Gott von dir verlangt - und dir wird nichts geschehen
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob.
Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob1

Blieb er deswegen verschont von...?
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Oleander
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: ↑Di 27. Okt 2026, 17:26 Und so laufe ich schon mein Leben lang nicht gleich zu einem Arzt, sondern warte zu, und das wird bei mir auch lauifend belohnt
Chris (mein Sohn) hatte Infolge seiner Grunderkrankung Epilepsie und war medikamentös gut eingestellt
Als er etwa 7 jahre alt war, kam ich zum "Glauben" an Gott und war nach einiger Zeit (meiner Ansicht nach) so von Heilung durch Gott überzeugt, dass ich Medis absetzen wollte. (Gott wird ihn sicher da durchbringen, ich vertraue auf ihn)
Ich bin so froh, dass ich über meine Entscheidung mit " Pastor Jon" sprach, der mir damals riet, das Absetzen ja nicht zu machen !!

Heute bin ich der Ansicht, dass der eigene "feste Glaube an..." zu unüberlegten Handlungen führen kann, wenn man mit anderen nicht darüber austauscht.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Hoger
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Hoger »

Oleander hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 15:19
Hoger hat geschrieben: ↑So 18. Okt 2026, 12:02 Mach das, was Gott von dir verlangt - und dir wird nichts geschehen
1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob.
Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
https://www.bibleserver.com/LUT/Hiob1

Blieb er deswegen verschont von...?
Nein - das bezog sich auf einen ganz anderen Text
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Abischai
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Re: Der Herr dein Arzt

Beitrag von Abischai »

Oleander hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 15:00 Gott hat damit gar nichts zu tun.
Warum machst Du Helmuth Mühe? Wenn einige von uns, ich auch, zu allererst die Allmacht und Allwissenheit Gottes bekennen, ist das zu Gottes Ehre, hinwegdiskutiert wird viel zu schnell und viel zu viel. Es geschieht kein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht macht (steht irgendwo in Amos, glaube ich).
Bei Hiob kam nieman auf die Idee, daß es ein tragischer Unfall war, was mit den Kindern und Knechten Hiobs und mit ihm selbst geschah.:
"Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen, gelobt sei der Name des HERRN". Das ist Glaube, der nicht in die Irre geht, sondern die Realität glaubt.
Der Überbringer der schlechten Nachricht wird hingerichtet, das war früher oft so. Das ist zwar Unsinn, aber mancher sieht das als angemesen an. Eigentlich sollten wir aus der Haltung raus sein.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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