Heilsgeschichte

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Larson
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 20:34 Somit war also die blutige Kreuzigung Jesu und Seine Auferstehung alles "für die Katz" ?
Naja, sie war sicher nicht die ultimative Lösung für ein Sündenproblem, denn es existierte weiter, und zwar nicht beim Ewigen, sondern auch selbst bei den Wiedergeborenen…
Philippus hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 21:20
Larson hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 17:08 Wer ethisch, moralisch, sozial „sauber / rein“ sich bemüht, zu sein, der hat den Zugang zum Allmächtigen.
Das ist von Goethe, in der Bibel steht das nirgendwo
Nee, nun, es steht nicht mit diesen Worten aber David beschreibt es so und ist somit „Bibelfest“:
Ps 15
1 (Ein Psalm; von David.) HERR, wer wird sich in deinem Zelt aufhalten? Wer wird wohnen auf deinem heiligen Berg?
2 Der in Lauterkeit wandelt und Gerechtigkeit wirkt und Wahrheit redet von Herzen,
3 nicht verleumdet mit seiner Zunge, nichts Böses tut seinem Gefährten, und keine Schmähung bringt auf seinen Nächsten;
Mi 6,8 Er hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist; und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?
Worum geht es denn beim Ewigen mit den Menschenkindern, den Bnei-Adam?
Wohl darum, dass sie ein ethisches sittliches Leben in der Gemeinschaft führen sollen, welches allen in der Gemeinschaft gerecht wird.
Dann, erst dann sind „Opfer“ dem Ewigen ein Wohlgeruch, ob nun Dankopfer oder Lobopfer:
Ps 116,17 Dir will ich Opfer des Lobes opfern und anrufen den Namen des HERRN.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Sa 13. Jun 2026, 09:11
Zippo hat geschrieben: Mo 8. Jun 2026, 12:11 Steckt nicht schon in der Schöpfungsgeschichte das Evangelium ?
Das Evangelium noch nicht, aber nach dem Sündenfall musste ja Gott seine Heilsgeschichte beginnen. Das Geheimnis wurde Schritt für Schritt gelüftet, also nicht sofort.
Durch diesen Sündenfall war etwas zerstört worden. Vergänglichkeit und Tod kamen in die Schöpfung. Der Ungehorsam des Adam brachte den Tod und seither wartet die Menschheit auf einen Retter, der diesen Schaden wieder gut macht.
Rö 5,12...17
Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben;
...
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
[1. Pet 1,18-20] und wisset, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen,
Also wird das Evangelium schon im Schöpfungsbericht verankert sein, viele Begrifflichkeiten werden ja auch auf das Geistliche übertragen. Es gibt Licht und Finsternis, es gibt Wasser und Samen, es gibt Tod und Auferstehung auch im geistlichen Bereich. Bsp. Joh 12,24
Helmuth

Ich denke nicht, dass Mose oder David davon schon so Kenntnis hatten wie wir heute. Sie deuteten die Dinge nur an, waren sich aber sicher, dass sie für immer bei Gott sein werden. Das Ende des berühmten Davidpsalms:
Psalm 23:6 hat geschrieben: Nur Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Haus JHWH's auf immerdar.
Dieses Lied zeugt von einem tiefen Glauben und Vertrauen, dass Gott JHWH schon für alles sorgt.
Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen. Hosea 13,14.
Von den Männern des AT hat vielleicht Abraham am ehesten verstanden, was für ein Heilsgeschehen auf die Menschheit zukam. Denn der Herr Jesus spricht davon, daß Abraham seine Tage sehen sollte.Joh 8,58. Ich vermute, Gott hat ihm etwas gezeigt, als er seinen Sohn opfern sollte. 1 Mo 22
Helmuth
Zippo hat geschrieben: Mo 8. Jun 2026, 12:11 Diese Dinge liegen heute noch in der Zukunft, aber sie sind wohl schon in den Worten des AT enthalten. Aber endet Heilsgeschichte nicht, bei dem Werk, das dazu geführt hat, das Menschen von ihren Sünden erlöst werden ?
Das wäre m.E zu einseitig. Jesus ist der Heilsbringer, aber das Heil muss an uns seine Anwendung finden, sonst wäre sein Opfer doch umsonst erbracht worden.

Es werden auch noch nach uns Generationen aus uns hervorkommen, wie viele weiß ich nicht, aber einige sind es schon noch, bis Gott den Endzeitpunkt dieser Welt setzt.

Aus jeder Generation muss der Rest ausgesondert werde, der am Heil teinehmen wird. Daher sehe ich die Heilsgeschichte noch nicht abgeschlossen.
Warum heißt es dann Heilsgeschichte ?

Leben wir nicht derzeit in der Zeit der Erfüllung aller Dinge, die verheißen sind ?
Helmuth

Aber ich sage es immer wieder so, dass durch Jesu Opfer Gott seine Bringschuld eingelöst hat, womit in Christus auch ein neues Bündnis geschaffen wurde. Petrus predigt dazu dieses Wort:
Apg. 4:12 hat geschrieben: Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
Nach allen Dingen, die im AT stehen, den vielen Prophezeiungen und Geschichten, kann man vielleicht von einer Bringschuld sprechen. Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
Ich brüte immer wieder darüber, warum das zwingend eine Temporalaussage sein soll. Dann rechnete Gott schon fix mit unserem Sündenfall. So denke ich nicht.

Aber nachdem er passiert ist, legte er sich einen Heilsplan zurecht, der einen sündlosen Menschen vorsieht, weil Adam leider versagt hatte. Vielleicht war das der Grund, dass er ihn erst Schritt für Schritt entwickelt hatte. Der erste Schritt war, dass die Schlange und die, die zu ihrem Samen gehören vernichtet werden muss.
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen.
Das bezeugt auch Paulus:
Epheser 3:5 hat geschrieben: Das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist: ...
Dann führt er aus, dass die Nationen Miterben am Heil sind. So denke ich waren auch andere Dinge noch nicht kundgetan, egal wie groß ein Prophet war. Keiner kann nach rein menschlichem Ermessen wissen, was Gott wirklich für die Ewigkeit geplant hatte. Wir wissen heute auch noch lange nicht alles.
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Warum heißt es dann Heilsgeschichte ?
Weil es auch dein und mein Heil betrifft. Also wird Heilsgeschichte auch mit uns geschrieben. Dazu aus dem Hebräerbrief:
Hebräer 11:39-40 hat geschrieben: Und diese alle, die durch den Glauben Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden.
Beachte die Formulierung "nicht ohne uns". So redet der Heilige Geist auch in unsere Zeit hinein. Gott vergisst dabei nicht den Allergeringsten, der das Heil sehen soll. Mir Heil meine ich das ewige. Derzeit leistet der Heilge Geist an uns eine Anzahlung. Wenn wir das festhalten, dann ist uns auch das ewige Heil gewiss.
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !
Streng genommen ja, aber ich denke, dass Gott dann auch Wege gefunden hätte. Nur sagte er aber kein Versagen voraus. Das ist bemerkenswert. Gottes Pläne können nicht versagen, das können nur wir.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:44
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
Ich brüte immer wieder darüber, warum das zwingend eine Temporalaussage sein soll. Dann rechnete Gott schon fix mit unserem Sündenfall. So denke ich nicht.

Aber nachdem er passiert ist, legte er sich einen Heilsplan zurecht, der einen sündlosen Menschen vorsieht, weil Adam leider versagt hatte. Vielleicht war das der Grund, dass er ihn erst Schritt für Schritt entwickelt hatte. Der erste Schritt war, dass die Schlange und die, die zu ihrem Samen gehören vernichtet werden muss.
Bevor es passiert ist, legt sich Gott einen Heilsplan zurecht. Menschen sollten durch das Blut Christi:
[1. Pet 1,18-20] und wisset, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen,
Gott wußte, daß Satan die Schöpfung nutzen würde, um eine Revolte gegen Gott und seinen Erstgeborenen anzuzetteln.
Sein Plan war, die ganze Menschheit mit Adam nach einer gewissen Lebenszeit sterben zu lassen. 1 Mo 2,17

Dann wollte er den Erstgeborenen in die Welt senden, der rein und unschuldig ist, wie Adam vor dem Sündenfall, der sich allen Widrigkeiten Satans aussetzt, um dann aber mit dem auferstandenen Heiland ein Werkzeug in der Hand zu haben, Menschen aus aller Welt, die ihm gefallen, durch Gnade zu erretten.
Hebr 2,10
Denn es ziemte dem, um deswillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, der da viele Kinder hat zur Herrlichkeit geführt, dass er den Herzog der Seligkeit durch Leiden vollkommen machte.
...
[Heb 2,14-15] Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf dass er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöste die, die durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten.
Dieser Plan sollte jetzt auch durch Geschichten des AT dargestellt werden, das würde ich Heilsgeschichte nennen.
Helmuth
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen.
Das bezeugt auch Paulus:
Epheser 3:5 hat geschrieben: Das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist: ...
Dann führt er aus, dass die Nationen Miterben am Heil sind. So denke ich waren auch andere Dinge noch nicht kundgetan, egal wie groß ein Prophet war. Keiner kann nach rein menschlichem Ermessen wissen, was Gott wirklich für die Ewigkeit geplant hatte. Wir wissen heute auch noch lange nicht alles.
Das Evangelium sollte ein Geheimnis bleiben. Der Epheserbrief allein spricht insgesamt 6 mal von diesem Geheimnis.
[Eph 6,18-20] Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist, und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen
und für mich, auf dass mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes, dass ich möge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums, dessen Bote ich bin in der Kette, auf dass ich darin freudig handeln möge und reden, wie sich’s gebührt.
Helmuth
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Warum heißt es dann Heilsgeschichte ?
Weil es auch dein und mein Heil betrifft. Also wird Heilsgeschichte auch mit uns geschrieben. Dazu aus dem Hebräerbrief:
Hebräer 11:39-40 hat geschrieben: Und diese alle, die durch den Glauben Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden.
Beachte die Formulierung "nicht ohne uns". So redet der Heilige Geist auch in unsere Zeit hinein. Gott vergisst dabei nicht den Allergeringsten, der das Heil sehen soll. Mir Heil meine ich das ewige. Derzeit leistet der Heilge Geist an uns eine Anzahlung. Wenn wir das festhalten, dann ist uns auch das ewige Heil gewiss.
Nach der Auferstehung wurden schon viele Gerechte des AT durch das Evangelium vollkommen gemacht und aus der scheol befreit. Es sollten noch Viele dazu kommen, die durch das Evangelium gerecht werden sollen. Aber ich würde hier von der Erfüllung der Heilsgeschichte sprechen. Der Herr Jesus kam, um die Grundlagen zu schaffen:
[Mt 5,17-18] Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe.
Die Nachfolger Jesu sollen sehen, wie sie darauf bauen:
[1. Kor 3,9-10] Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerwerk und Gottes Bau. Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeglicher aber sehe zu, wie er darauf baue.
Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Zippo am Mo 15. Jun 2026, 10:31, insgesamt 2-mal geändert.
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Larson
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Durch diesen Sündenfall war etwas zerstört worden. Vergänglichkeit und Tod kamen in die Schöpfung. Der Ungehorsam des Adam brachte den Tod und seither wartet die Menschheit auf einen Retter, der diesen Schaden wieder gut macht.
Wer sagt eigentlich, dass man im Paradies ewige leben hätte sollen / können? Denn, der „Tod“ kam ja nicht unmittelbar auf das Fehlverhalten von Adam und Eva.
Dass man deswegen seither auf einen „Retter“ wartet, ist eine Hypothese, weiter hat da Jesus ja auch keine Abhilfe gemacht, da wurde kein „Schaden“ wieder gut gemacht. Und auch schon die Menschen in der Tenach vertrauten Gott, dass die Seele nicht im Grab verwesen würde.

Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
Zu Röm 5,12…:
„… dieweil alle gesündigt…“ also auch Jesus…
Die „Sünde“ war schon vorher da, respektive dass der Mensch sündenfähig ist, denn sonst hatten ja Adam und Chava nicht gefehlt. Weiter kam da keine „Sünde“ in die Welt, was soll das für ein Wesen sein?
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Also wird das Evangelium schon im Schöpfungsbericht verankert sein, viele Begrifflichkeiten werden ja auch auf das Geistliche übertragen
Zu 1.Pt 1,18…:
Kaum, dass solches schon in der „Schöpfung“ verankert gewesen sein soll. Weiter widerspricht eine solche „Blut-Erlösung“ von einem gemarterten und gequälten Menschen kaum den Sinnen Gottes, wie Er es in der Tora festgelegt hatte.
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen. Hosea 13,14.
Von den Männern des AT hat vielleicht Abraham am ehesten verstanden, was für ein Heilsgeschehen auf die Menschheit zukam.
Den Propheten was wohl mehr offenbart gewesen als den Schreibern im NT, denn immerhin hatte der Ewige mit den Propheten gesprochen (Wie auch mit Mose usw…), was man von den Schreibern nicht behaupten kann, sondern diese werden.
Weshalb massest du dir an, wer da noch am ehesten etwas verstanden haben sollte? Die „Heilsgeschichte“ Abrahams, Isaaks, und Jakobs, somit Israel, wird durch den Ewigen durch und mit Israel geschrieben. Dievon zeugt die Tenach. In der Tenach existiert keine chr. Heilsgeschichte.
Da gibt es kein „christliches Evangelium“, da ja dieses eigenltich ncihts mehr mit der Botschaft von Jesus in zu tun hat, wenn man eine Opfertheologie daraus macht, einen Jesus-Gott usw
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Leben wir nicht derzeit in der Zeit der Erfüllung aller Dinge, die verheißen sind ?
Sicher, da könnte man aufgrund „Israel“ gewisse Rückschlüsse finden, aber diese Erfüllung endet in „Zion“, Jerusalem und Israel mit der Herrschaft des ewigen alleinen Gottes JHWH.
Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Nach allen Dingen, die im AT stehen, den vielen Prophezeiungen und Geschichten, kann man vielleicht von einer Bringschuld sprechen. Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !
Gott hat doch keine „Bringschuld“. Gott aber hat jederzeit offene Arme und ist bereit, wenn jemand Ihn sucht.
Weiter ist Rettung nicht durch Jesus, (Apg 4,12) sondern allein bei Gott.

Und wenn man deinen Gedanken aufnimmt und die Christengeschichte mit ihren Lehren usw. betrachtet, ja, dann war sein Weg wirklich umsonst….
Hes 36,29 Und ich werde euch befreien von allen euren Unreinigkeiten. Und ich werde das Getreide herbeirufen und es vermehren, und keine Hungersnot mehr auf euch bringen.
Hes 39,28 Und sie werden wissen, dass ich, JHWH, ihr Gott bin, indem ich sie zu den Nationen weggeführt habe und sie wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort übriglasse.
Joel 2,27 Und ihr werdet wissen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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Larson
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 10:26 Das Evangelium sollte ein Geheimnis bleiben. Der Epheserbrief allein spricht insgesamt 6 mal von diesem Geheimnis.
Genau so machen es die Esoteriker, Mystiker, verhüllen alles in ein Geheimnis, das nur sie kennen…. Um den Menschen dann die „Wahrheit“ vorzuschreiben…
Am 3,7 Ebenso wird Gott JHWH nichts („Sache“ דָּבָר (dāvār: Wort, Sache)) tun, ohne zuvor seinen Ratschluss seinen Knechten, den Propheten, zu offenbaren
Geheimnis… Ratschluss. סוֹד֔וֹ (sodo) von יָסַד (jāsad) gründen,
offenbart: גָּלָ֣ה (gālāh): aufdecken, wegführen, entblössen

Nur hat nun der Ewige keinem Propheten eine chr. Heilslehre, geschweige denn eine chr. Opfertheologie offenbart.

Inspiriert durch das Zitat von Helmut:
5.Mo 29,28 Das Verborgene ist dem Herrn unserem Gotte [zu strafen], aber das Offenbare ist unser und unserer Kinder bis auf ewig, — all die Worte dieser Lehre auszuüben.
Da steht nicht das Wort „Geheimnis“ , sondern סָתַר (sātar) das Verborgene. Vom Kontext geht es um Strafe, Gericht über jene, die das Gesetz, die Torah verwerfen (V19) oder sich anderen Gottheiten hingaben (V25).

Deshalb soll die Lehre תּוֹרָה (torāh) Gottes, das was Gott offenbart hatte, für immer, für Ewige erhalten sein, um sie zu befolgen.

Wer will nun dagegen streiten, oder mit dem Ewigen rechten, dass dies auf einmal anders zu deuten sei, eine Ersatz-Theologie (sprich: Ideologie) das Mass Gottes sein soll, welches diese Lehre als zweitrangig herabstuft und etwas fremdes als das (wahre) „Evangelium“ festlegt?
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von renato23 »

Larson hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 10:26 ? Die „Heilsgeschichte“ Abrahams, Isaaks, und Jakobs, somit Israel, wird durch den Ewigen durch und mit Israel geschrieben. Dievon zeugt die Tenach. In der Tenach existiert keine chr. Heilsgeschichte.
Da gibt es kein „christliches Evangelium“, da ja dieses eigenltich ncihts mehr mit der Botschaft von Jesus in zu tun hat, wenn man eine Opfertheologie daraus macht, einen Jesus-Gott usw
Ach, siehst Du in der unheilvollen Geschichte des Volkes Israel in der Wüste eine Art "Heilsgeschichte"? Lies doch ab 2. Buch Mose und erkenne das Gegenteil davon. Kriegerisches Vertreiben von Menschen aus ihren rechtmässig bewohnten Gebieten, wurde vom eigentlichen "kriegsgott der Hebräer gefordert" und erlebt ja leider Gottes seit längerer Zeit in Nahost eine himmeltraurige Renaissance. Aktuell Gaza, Südlibanon.

Hätten vor 2000 Jahren auch alle Oberen, der Hohe Rat, Hohepriester Kaiphas, wie die einfachen Juden gar Saulus nach seiner Bekehrung zu dem durch Jesus Christus offenbarten wahrhaftigen Gottesglauben) erkannt, dass Jesus von Nazareth der verheissene Messias war, (was wohl später noch möglich gewesen wäre, hätte die machtgierige RKK und später alle Kirchen und Freikirchen nicht die folgenschwere Zweinaturenlehre Jesus als sacrosankt erklärt) der mit seiner Version von künftiger Gültigkeit bisheriger Gesetze und Propheten alle zu erbarmungslosem, gottlosem Handeln nötigenden Gesetzesvorschriften ausser Kraft gesetzt.

Das Evangelium Jesus bezog sich auf das dann realisierbare Reich Gottes (also des wahren, unsichtbaren Höchsten/Ewigen wohlverstanden, den Jesus Vater im Himmel nennt und Paulus dann ja auch) wenn einstige Sünder sich zu gottesfürchtigen Menschen bekehren.

Jesus lehrte weder seinen Kreuzigung als göttliche Sühnenopferforderung, noch sich selber als wahren Gott nebst wahren Menschen, nach Gottes Wohlgefallen.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von renato23 »

Zippo hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 11:16 Nach allen Dingen, die im AT stehen, den vielen Prophezeiungen und Geschichten, kann man vielleicht von einer Bringschuld sprechen. Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !
Hallo, wenn Jesus Christus vor 2000 Jahren nicht 3 Jahre für den genialen Heilsplan des wahrhaftigen Gottes, Israels und der ganzen Menschheit geopfert hätte, hätten ja die buchstabenfixierten umkehrunwilligen AT-Gesetzeslehrer ja keinen Grund gehabt, ihn aufgrund seiner Lehren als gefährlichen Volksverderber zum Tode am Kreuz zu übergeben.

Mir scheint je länger je mehr, Jesus und seine späteren noch getreuen Nachfolger und auch Apostel Paulus haben ihr Leben, ihre Freiheit umsonst aufs Spiel gesetzt um den genialen Heilsplan des wahrhaftigen Gottes -vorerst mit dem Volk Israel, wo es ja am Not-wendigsten war- später rund um die Erde zum Wohle der Menschheit bekannt zu machen.

Seit wann wurde eigentliche das zum Heilsplan gehörige Evangelium Jesus vom Reich Gottes durch Abkehr vom Sündigen, Ablegen aller bisherigen Bosheit etc. ad acta gelegt? Davon profitiert allein der Antichrist, der Fürst dieser Welt, der weiss, dass sein Ende längst gekommen wäre, da er ja bei nurmehr gottgefälligem Leben nichts mehr zu melden hätte.
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Re: Heilsgeschichte

Beitrag von Larson »

renato23 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 11:31 siehst Du in der unheilvollen Geschichte des Volkes Israel in der Wüste eine Art "Heilsgeschichte"?
Ja, sie ist ein Teil dieser Geschichte… die geht über Hoch und Tief
Oder soll ich nun die Geschichte der (so erlösten) Christenheit hinweisen?
renato23 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 11:31 dass Jesus von Nazareth der verheissene Messias war,
Nur war das Jesus nicht… weiter glaubst du ja auch nicht an Jesus, mit dem was du zusammenreimst…wenn du so gegen die Lehre Gottes, welcher auch der Gott von Jesus war, wetterst.
renato23 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 11:31 Jesus lehrte weder seinen Kreuzigung als göttliche Sühnenopferforderung, noch sich selber als wahren Gott nebst wahren Menschen, nach Gottes Wohlgefallen.
Sag das den Christen…
renato23 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2026, 11:31 Das Evangelium Jesus bezog sich auf das dann realisierbare Reich Gottes (also des wahren, unsichtbaren Höchsten/Ewigen wohlverstanden, den Jesus Vater im Himmel nennt und Paulus dann ja auch) wenn einstige Sünder sich zu gottesfürchtigen Menschen bekehren.
Viel hat es scheinbar nicht gebracht, respektive überhaupt nichts.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)
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