Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Durch diesen Sündenfall war etwas zerstört worden. Vergänglichkeit und Tod kamen in die Schöpfung. Der Ungehorsam des Adam brachte den Tod und seither wartet die Menschheit auf einen Retter, der diesen Schaden wieder gut macht.
Wer sagt eigentlich, dass man im Paradies ewige leben hätte sollen / können? Denn, der „Tod“ kam ja nicht unmittelbar auf das Fehlverhalten von Adam und Eva.
Dass man deswegen seither auf einen „Retter“ wartet, ist eine Hypothese, weiter hat da Jesus ja auch keine Abhilfe gemacht, da wurde kein „Schaden“ wieder gut gemacht. Und auch schon die Menschen in der Tenach vertrauten Gott, dass die Seele nicht im Grab verwesen würde.
Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Aus verschiedenen Hinweisen des NT erfahren wir, daß das Evangelium vor Grundlegung der Welt geplant war.
Zu Röm 5,12…:
„… dieweil alle gesündigt…“ also auch Jesus…
Die „Sünde“ war schon vorher da, respektive dass der Mensch sündenfähig ist, denn sonst hatten ja Adam und Chava nicht gefehlt. Weiter kam da keine „Sünde“ in die Welt, was soll das für ein Wesen sein?
Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Also wird das Evangelium schon im Schöpfungsbericht verankert sein, viele Begrifflichkeiten werden ja auch auf das Geistliche übertragen
Zu 1.Pt 1,18…:
Kaum, dass solches schon in der „Schöpfung“ verankert gewesen sein soll. Weiter widerspricht eine solche „Blut-Erlösung“ von einem gemarterten und gequälten Menschen kaum den Sinnen Gottes, wie Er es in der Tora festgelegt hatte.
Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Das Vertrauen war da. Vieles war den Propheten aber noch verborgen. Hosea 13,14.
Von den Männern des AT hat vielleicht Abraham am ehesten verstanden, was für ein Heilsgeschehen auf die Menschheit zukam.
Den Propheten was wohl mehr offenbart gewesen als den Schreibern im NT, denn immerhin hatte der Ewige mit den Propheten gesprochen (Wie auch mit Mose usw…), was man von den Schreibern nicht behaupten kann, sondern diese werden.
Weshalb massest du dir an, wer da noch am ehesten etwas verstanden haben sollte? Die „Heilsgeschichte“ Abrahams, Isaaks, und Jakobs, somit Israel, wird durch den Ewigen durch und mit Israel geschrieben. Dievon zeugt die Tenach. In der Tenach existiert keine chr. Heilsgeschichte.
Da gibt es kein „christliches Evangelium“, da ja dieses eigenltich ncihts mehr mit der Botschaft von Jesus in zu tun hat, wenn man eine Opfertheologie daraus macht, einen Jesus-Gott usw
Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Leben wir nicht derzeit in der Zeit der Erfüllung aller Dinge, die verheißen sind ?
Sicher, da könnte man aufgrund „Israel“ gewisse Rückschlüsse finden, aber diese Erfüllung endet in „Zion“, Jerusalem und Israel mit der Herrschaft des ewigen alleinen Gottes JHWH.
Zippo hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 11:16
Nach allen Dingen, die im AT stehen, den vielen Prophezeiungen und Geschichten, kann man vielleicht von einer Bringschuld sprechen. Da lastete schon ein gewisser Druck auf dem Herrn Jesus, denn wenn er den Weg zum Kreuz nicht angetreten hätte, wären 1000sende Jahre Heilsgeschichte umsonst gewesen !
Gott hat doch keine „Bringschuld“. Gott aber hat jederzeit offene Arme und ist bereit, wenn jemand Ihn sucht.
Weiter ist Rettung nicht durch Jesus, (Apg 4,12) sondern allein bei Gott.
Und wenn man deinen Gedanken aufnimmt und die Christengeschichte mit ihren Lehren usw. betrachtet, ja, dann war sein Weg wirklich umsonst….
Hes 36,29 Und ich werde euch befreien von allen euren Unreinigkeiten. Und ich werde das Getreide herbeirufen und es vermehren, und keine Hungersnot mehr auf euch bringen.
Hes 39,28 Und sie werden wissen, dass ich, JHWH, ihr Gott bin, indem ich sie zu den Nationen weggeführt habe und sie wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort übriglasse.
Joel 2,27 Und ihr werdet wissen, dass ich in Israels Mitte bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin und keiner sonst. Und mein Volk soll nimmermehr beschämt werden.
Ps 74,4 Als Deine Dränger haben sie da getobt im Innersten Deines Vereinigungsstiftes, haben ihre (eigenes) Zeichen als Zeichen aufgestellt
(über das von Gott gegebenen "Zeichen" an Israel)