Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 14:55
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 12:35
1. Unschuld (von der Schöpfung bis zum Sündenfall von Adam und Eva)
2. Gewissen (vom Sündenfall bis zur Sintflut)
3. Menschliche Regierung (von der Sintflut bis zum Turmbau zu Babel)
4. Verheißung (von Abraham bis zum Auszug aus Ägypten / Gesetzgebung am Sinai)
5. Gesetz (vom Sinai bis zum Tod und der Auferstehung Jesu Christi)
6. Gnade / Gemeindezeitalter (vom Tod Jesu bis zur Entrückung der Gemeinde)
7. Tausendjähriges Friedensreich (das messianische Reich auf Erden)
Das sind für mich schlicht 7 Geschichtsepochen, so wie die gewöhnliche Historie in Altertum, Antike, Mittelalter und Neuzeit eingeteilt wird. Das kann man ja machen und es spricht nichts dagegen. Nur verstehe ich immer noch nicht, was dazu die Haushaltungen sein sollen.
Eine Frage: Denkt jemand, dass Gott Adams & Evas oder Kains Sünde anders beurteilt, als eine vergleichbare Sünde, die wir heute begehen? Wer bringt da mal Licht ins Dunkel und erklärt zumindest den Begriff, wenn man schon theologisch am Schlauch steht?
Zur Haushaltung sagt google folgendes:
Eine Haushaltung bezeichnet die wirtschaftliche und organisatorische Führung eines Haushalts sowie die Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft selbst.
Der Begriff umfasst je nach Kontext verschiedene Bedeutungen:
• Hauswirtschaft & Haushaltsführung: Die alltägliche Organisation, das Kochen, Putzen, Einkaufen und die Verwaltung der Finanzen innerhalb einer Wohn- und Lebensgemeinschaft.
• Wirtschafts- und Lebensgemeinschaft: Eine Gruppe von Personen (oder auch eine Einzelperson), die zusammenwohnt, wirtschaftet und gemeinsam für den Lebensunterhalt aufkommt (wie Familie oder Wohngemeinschaft).
• Theologischer/biblischer Begriff: Bestimmte geschichtliche Epochen oder Abschnitte, in denen Gott nach dem Glauben bestimmte Regeln oder Ordnungen für die Welt vorgegeben hat (Heilsgeschichte).
https://share.google/aimode/IeUEa8BE4fYoCaMjt
Ich finde den Begriff Haushaltung auch schwierig.
Ich hatte die Bibel immer anders eingeteilt. . Da ergeben sich z. Bsp. immer Zyklen von einem Neuanfang bis zu Gerichtszeiten. Nach der Sintflut kommt der Turmbau zu Babel.
Dann kommt der Neuanfang mit Abraham im 12 Kapitel, der führt zunächst zu einem Volk Israel, das in beispielhafter Weise leben sollte, anderen Völkern zum Vorbild, aber das tragische Ende dieses Volkes ist Gericht und Verschleppung.
70 Jahre in babylonischer Gefangenschaft, bis es dann zu einem Aufbruch kommt und einer Rückkehr des Volkes Israel unter Leitung von Jeschua und Serubbabel. Jeschua aus dem priesterlichen Geschlecht, der Name Jeschua ist gleichbedeutend mit dem Namen Jesu. Serubbabel dagegen ist königlicher Abstammung, der Name bedeutet Sproß Babels.
Unter dieser Führung wird die Stadt Jerusalem wieder aufgebaut und der Tempel wieder hergerichtet.
Jetzt kommt die Zeit der Erfüllung biblischer Prophetie, denn der Herr Jesus kommt und begründet den neuen Bund mit seinem Blut und Leben, die Zeit der Gemeinde beginnt und endet mit seiner Wiederkehr.
Ein ständiger Wechsel von Zerbruch und Neuanfang.
Dispensationalisten sagen, daß die Zeit der Gemeinde nicht das Ende der Welt ist, sondern daß sich noch eine weitere Zeit der Erfüllung anknüpft, das 1000 jährige Reich, wo das Reich für Israel wieder hergestellt wird, wie die Israeliten vor 2000 Jahren schon erwartet haben, der Herr Jesus eine ausweichende Antwort gegeben hat. Apg 1,6
Was spricht dagegen, daß solch eine Zeit der irdischen Erfüllung der Prophetie nach der Zeit der Gemeinde kommen wird ?
Ich finde es sinnvoll die Bibel einzuteilen, das ist der Versuch, Struktur und Ordnung darin zu finden. Das war vielleicht auch die Aufgabe, welche sich Dispensationalisten gestellt haben. Wie gesagt, ich würde es aber auch so nicht machen und das Wort Haushaltung würde ich nicht wählen.
Ich glaube, Gott schaut sich seit Anbeginn der Schöpfung das Leben der Menschen an und beurteilt den Menschen nach seinem Wesen, seinem Gewissen und seinem Glauben.
Da sind Einzelne, die Gott besonders anspricht, auch ganze Völker.
Seit 2000 Jahren wird der Glaube an Jesus Christus verkündet. Der Weg zur Gnade ist damit bekannt geworden und soll verkündet werden.
Aber nach wie vor werden die Menschen nach ihrem Wesen, Gewissen und Glauben beurteilt. Da gibt es ja nicht eine bevorzugte Behandlung, weil Menschen zu einer bestimmten Zeit geboren wurden.
[1. Pet 3,18-22] Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist, in dem er auch hinging und predigte den Geistern, die im Gefängnis sind, die einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in die wenige, das ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden, welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gottdurch die Auferstehung Jesu Christi, der, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.
Zu jeder Zeit gab es Anforderungen an den Glauben, der Offenbarung Gottes entsprechend.
Der Glaube des irdischen Volk Israels legt die Propheten anders aus, wie die Apostel und möchte, daß Gott das irdische Volk Israel noch einmal besonders in den Mittelpunkt stellt, wie es die Propheten ihrer Meinung nach vorhersagen. Ich kann das nachvollziehen, wenn ich mir die Propheten Israels anschaue.
Oder kann man die prophetischen Aussagen diesbezüglich auch anders ausdeuten ?
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.