Hiob hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:32
Zippo hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:15
Wo steht dieses Wort, daß Gott alle Menschen liebt ?
Dazu eine spontan gefundene Stelle:
fragen. evangelisch.de
die Aussage "Gott liebt alle Menschen" kommt in diesem Wortlaut nicht in der Bibel vor. Dennoch "stimmt" sie, denn sie ist sozusagen die Grundidee des Christentums. Gott liebt die Menschen so sehr, dass er selbst in Jesus Christus Mensch wurde, um ihnen so nah zu kommen, wie es eben nur geht. Gott hätte das – etwas flapsig formuliert – nicht nötig gehabt.
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst. 2 Kor 5,19 Diese Botschaft sollte aber doch verkündet und aufgenommen werden 1 Tim 2,4, Mt 28,19
Gott liebt die Menschen alle, weil er weiß, daß sie von Satan verführt sind, und er freut sich über jeden Menschen der umkehrt von seinen eigenwilligen und bösen Wegen. Lk 15,10
Hiob
Dazu passt auch:
1.Joh. 4,7ff
Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
Niemand hat größere Liebe, als derjenige, der sein Leben für die Freunde läßt. Joh 15,13
Natürlich haben die Menschen Probleme damit, zu erkennen, warum Gott ein Menschenleben von Satan brutal hinrichten läßt, um die Strafe für unsere Sünden zu ertragen.
Aber anders gibt es wohl keine Versöhnung. Gott verzeiht nicht einfach so. Wir sollen schon erkennen, was in unserem Leben nicht gut war, und erst durch Hinwendung zu dem Herrn Jesus wird unser Sündenregister gelöscht.
Es ist Liebe, wenn jemand das kostbarste Gut was er hat herzugeben, damit andere Vergebung erfahren und nach dem Tode weiterleben dürfen.
Aber Gott fordert, daß wir diese Liebe auch begreifen und dem Herrn Jesus nachfolgen.
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:15
Die meisten Menschen können sich das gar nicht vorstellen und können auch mit der Liebe am Kreuz nichts anfangen. Infolgedessen lieben sie ihn auch nicht
Stimmt - deshalb heißt es ja:
Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat
Gott liebt uns Menschen und will uns in seine Gemeinschaft zurückholen. Aber manche Menschen wollen das ja gar nicht.
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:15
Ich könnte mir schon vorstellen, daß diese Frauen auffallen
Bei Gott bestimmt - aber unter den Menschen?
Alles Besondere fällt auf, was sich nicht dem Zeitgeist gleichstellt.
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:15
Eine Mutter, wenn sie ihre Familie gut versorgt hat, gefällt Gott und auch, wenn sie nicht viel Glauben hatte, findet er einen Weg, sie in die neue Schöpfung zu holen.
Ganz genau - es freut mich, dass dieser Satz von Dir kommt.
Das sind aber schon die guten Mütter, deren Name noch im Buch des Lebens steht. Off 20,12.
Viele Menschen müßen während dem Übergang in die andere Welt bzw. nach dem Tode denjenigen kennenlernen, dessen Liebe sie gerettet hat und der ihnen allein die erbetene Vergebung und Gnade zusprechen kann.
Es gibt zuviele gute Menschen, denen das Evangelium zeitlebens nicht gehört oder nahegelegt worden ist. Wenn sie sterben, bekommen sie vielleicht noch ein " Gott vergib mir" auf die Lippen, vielleicht bitten sie sogar um Gnade, aber mehr war da nicht. Es sind aber gute Menschen und ihr Leben hat überzeugt. Deswegen glaube ich nicht, daß sie nicht Anteil an der neuen Schöpfung haben dürfen. Der Glaube ohne ein vernünftiges Leben bringts jedenfalls auch nicht.
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Di 29. Jun 2021, 13:15
Gläubige Menschen dagegen, deren Leben nicht so positiv aufgefallen ist, werden eher Probleme haben.
Stimmt - aber eben nur Probleme und nicht Tod. --- Mir gefällt nach wie vor die Buber-Übersetzung des hebräischen Wortes, das üblicherweise mit "Gericht" übersetzt wird. Buber übersetzt nämlich mit "Bewahrheitung", also Heilung.
Der Mensch, der "nicht so positiv aufgefallen ist", wird sozusagen als Kranker bei Gott eingeliefert werden, der ihn erst mal kuriert. Das kann sehr schmerzhaft sein, aber es dient der Heilung und dem Guten.
Das Wort Gericht mit "Bewahrheitung" zu übersetzen finde ich schon ungewöhnlich, obwohl bei einem Gericht die Wahrheit herauskommen soll. Dieses Wort mit "Heilung" zu übersetzen, ist zu weitläufig interpretiert.
Ein anschließender Strafvollzug sollte zur Besserung führen, aber es ist nicht gesagt, daß es bei Gott genauso geht. Darüber gibt es keine Zusage, daß die bestraften Menschen, die nicht mehr im Buch des Lebens stehen, aus dem feurigen Pfuhl wieder herauskommen. Off 20,14-15
Und auch bei den gläubigen Menschen gibt es einige harte Urteile des Herrn. Mt 8,12, Mt 13,42.50, Mt 22,13, Mt 24,51, Mt 25,30
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.