jesher hat geschrieben: ↑Di 14. Mai 2019, 06:41
Die WTG hingegen überzieht oftmals in dem sie von "Übersetzung" zu "Übertragung" wechseln, oder veraltete Quellen verwenden ohne sich dabei an die Regeln und Grenzen von Lesarten zu halten. Wie es bei der neuen NWÜ ist weiß ich nicht, aber das Vorgängermodell entspricht keinen Anforderungen an eine gute Übersetzung.
Bei der neuen NWÜ kann ich es auch noch nicht sagen. Ich habe bisher nur die absolut typischen Fehler nachgeschlagen und da hat sich nichts geändert. Ansonsten kann ich mir kaum vorstellen, dass sich aus biblischer Sicht etwas ins Positive verändert hätte, das aber dann den gültigen WTG-Lehren widersprechen würde.
Wenngleich den Übersetzern alleine schon die sprachliche Qualifikation für eine saubere Übersetzung gefehlt hat, so waren sie doch in der Lage in ihrem Sinne zu verdrehen. Und da es nicht angebracht ist als ZJ altgriechisch oder hebräisch zu lernen, um die Bibelübersetzung selbst zu überprüfen, kann man da natürlich für die eigenen Schäfchen so einiges unterbringen und mit der Bibel argumentieren.
Der allergrößte, unverzeihliche Fehler im NT ist, dass der Name "Jehova" dort wie mit dem Salzstreuer verteilt wurde und zu allem Überfluss noch häufig ein "Herr", das Jesus Christus meint, mit "Jehova" ersetzt wurde. Die Begründung dafür ist eine schlichte Lüge, die sich leicht entlarven lässt. Sie werden sich im besonderen Maße dafür verantworten müssen.
Dass die NWÜ den Anforderungen einer guten Bibelübersetzung genügt, habe ich nicht behauptet und ich stimme dir zu

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