Jesus und die KI

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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

stereotyp hat geschrieben: Fr 2. Jan 2026, 08:26 Aber der Pastor hat eine "Kunstinstallation" in seinen Beichtstuhl gesetzt... Würde meine Gemeinde von solch einer Installation "berührt" worden, würde ich ernsthaft an mir selbst Zweifeln.
Bewahre deine gesunde Skepsis. Man kann nur hoffen, dass solche Experimente nicht dazu gedacht sind sie ernsthaft zum Zwecke einer Personaleinsparung einzusetzen, wie die RKK z.B. allgemein einen Priestermangel hat. Als reines Experiment sehe ich das nicht einmal negativ, denn man muss halt wissen, was eine KI ist und was sie nicht ist.

Wenn man seinen Verstand an der Gemeindetüre abgibt und alles glaubt, was eine Pfarre predigt, dann ist das halt keine reife Haltung. Aber wie gesagt, die Dummheit stirbt nicht aus, wie auch nicht die Vernunft, die Unfug aufzeigt. Ansonsten würde ich auch an mir zweifeln. ;)
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Zippo »

stereotyp hat geschrieben: Fr 2. Jan 2026, 08:26
Helmuth hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 17:24
stereotyp hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 13:10 Keine Ahnung, was ich dazu sagen soll.
Inkompetente Anwendung? Fragst du dein Auto, wo du hinfahren sollt, z.B. via Navi? Oder fragst du die Tankstelle wieviel du tanken sollst ohne auf deinen Füllstandsanzeige zu sehen? Klingelt's, woran es scheitert? Man schätzt die KI falsch ein und behandelt sie als hätte sie Geist.

Hier sehe ich die Gemeinde gefordert mehr Aufklärungsarbeit zu tun als sich nur modernen Trends anzuschließen, weil man "in" sein will. Und es war schon immer so, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist. ;)
Aufklärungsarbeit? Inkompetente Anwendung? Die Dame in dem Video war im fortgeschrittenen Alter. Und dass das ein "Computer" ist, wird sie wohl gewusst haben. Das hat nichts mit Intellekt oder praktischer Übung zu tun.

Ich würde zu ihrer Verteidigung sagen, das sei nichts anderes, als wäre ein Pastor per Live-Übertragung zugeschaltet, oder so. Und dass man sich "aufgehoben fühlt", nachdem man in einem Buch etwas gelesen hat, würde ich jetzt auch nicht einfach so abtun. Auch würde ich der Deutschen Welle zutrauen, die Aussagen aus dem Kontext gerissen zu haben.

Aber der Pastor hat eine "Kunstinstallation" in seinen Beichtstuhl gesetzt... Würde meine Gemeinde von solch einer Installation "berührt" worden, würde ich ernsthaft an mir selbst Zweifeln.

Aber wahrscheinlicher ist, dass die Gemeinde bereits an Floskeln gewohnt war.
Du mußt bedenken, daß Gott auch solche Sitzungen begleitet und Menschen anrühren oder erleichtern kann. Die Menschen gehen nicht zur Beichte dahin, sondern haben ihre Fragen.
Was wäre, wenn Gott die Antwort die gegebene Antwort unterstreicht ? Dann gehen Menschen auch erleichtert nach Hause.
Die ältere Dame fragte sich, was der Glaube in unserer Welt nützen könnte. Und die Antwort gab ihr eine andere Ausrichtung. Es geht im Glauben viel um ein Denken, daß über die irdische Zeit hinausgeht. Es ging auch in der Antwort um Hoffnung, eine Hoffnung, die das irdische Dasein überdauert.

Das kann doch nicht schlecht sein !

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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