Zeichen (an)erkennen

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Moderator: Moderation Helmuth

Otto
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Otto »

Ziska hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 13:52 Ich möchte im anderen Thema nicht weiter OT werden. Deswegen hier:

Magdalena61 hat geschrieben: ↑Sa 7. Dez 2024, 18:01
(Ich wüßte ja gerne, warum sie Ihn nicht erkannten, nachdem sie etwa drei Jahre lang mit Ihm zusammengelebt hatten)
Hallo Ziska,
Laut Kontext fragt sich Magdalena wieso die Jünger Jesu ihn nicht nach seiner Auferstehung (sofort) erkannten, obwohl sie drei Jahre lang „mit Ihm zusammengelebt hatten“. Wer davon ausgeht, Jesus kam nach seinem Tod mit dem gleichen Körper wieder zurück, fragt sich zurecht.
LGrüße von Otto
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Larson
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 15:12 Warum wurde Jesus von den Juden im allgemeinen nicht erkannt.
Weil es keinen Grund gab, ihn „anzuerkennen“. Es war ja offensichtlich, dass Jesus nicht brachte, was die Propheten über den kommenden Fürsten sprachen.


Und dass das „Messias-Konzept“ später in eine andere Dimension verschoben wurde, war ja nach Jesus Zeit.
Jes 45,9 Wehe dem, der mit seinem Bildner rechtet – ein Tongefäß unter tönernen Tongefäßen! Darf wohl der Ton zu seinem Bildner sagen: Was machst du? Und dein Werk von dir: Er hat keine Hände?
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Larson
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

Abischai hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 18:36 Aber wie oft werden die anerkannten Zeichen in der Bibel (Voraussagen auf Jesus) angezweifelt; das träfe gar nicht zu u.ä.?!?
Naja, also Christen mein „anerkannte Zeichen“, welche sie selber als solche (sie bestimmen, was da nun anerkannt sein soll), betrachten, wobei der Kontext dieser so genannten als solche bezeichneten „anerkannte Zeichen“, den dargelegten Aussagen im NT nicht im Konsens stehen.
Abischai hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 18:36 Wie Paulus(?) sagte: "der Glaube ist nicht jedermanns Ding..."
Und so begann dann der Unglaube, und schuf den eigenen „Messias“.
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Larson
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 13:52 1. Sie wollten die Zeichen, die in den hebräischen Schriften niedergeschrieben waren,
nicht anerkennen, die ihn als den Messias kennzeichnen.
Nun mal im Ernst, das machen doch Christen in ihrer Auslegung nicht, sondern pressen ihre Anschauung in diese Texte hinein, um eine Lehre zu behaupten, welche genau diesen Texten der Tenach widerspricht.
Ziska hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 13:52 3. Habe ich etwa Furcht vor den Reaktionen
Furcht: Furcht, dass das, worauf man so baut, weil es seit 2000 Jahren so gelehrt wird, zu hinterfragen oder gar verlieren usw
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oTp
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von oTp »

Nun mal im Ernst, das machen doch Christen in ihrer Auslegung nicht, sondern pressen ihre Anschauung in diese Texte hinein, um eine Lehre zu behaupten, welche genau diesen Texten der Tenach widerspricht.
Hallo Larsen, mir fallen schon als Christ beim Lesen der Bibel so einige Ungereimtheiten zwischen AT und NT auf. Wobei mir in den Sinn kam, da wird was passend interpretiert.

Für mich muss allerdings auch nicht mehr alles passen, Hauptsache ich erkenne durch Jesus Christus Gottes Wesen und Absichten. Da sehe ich auch eine Diskrepanz zwischen AT und NT. Auch als Ganzes gegenübergestellt.
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Larson
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

oTp hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 13:10 Für mich muss allerdings auch nicht mehr alles passen, Hauptsache ich erkenne durch Jesus Christus Gottes Wesen und Absichten. Da sehe ich auch eine Diskrepanz zwischen AT und NT. Auch als Ganzes gegenübergestellt.
Was sind / waren denn die Absichten Gottes, und sind die im AT und NT die gleichen? *)
Und hat sich das Wesen Gottes zwischen AT und NT geändert? *)

*) ohne dass eine Theologie in die Texte gelegt werden.
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Heinz Holger Muff
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Heinz Holger Muff »

Larson hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 11:03
Ziska hat geschrieben: So 8. Dez 2024, 13:52 1. Sie wollten die Zeichen, die in den hebräischen Schriften niedergeschrieben waren,
nicht anerkennen, die ihn als den Messias kennzeichnen.
Nun mal im Ernst, das machen doch Christen in ihrer Auslegung nicht, sondern pressen ihre Anschauung in diese Texte hinein, um eine Lehre zu behaupten, welche genau diesen Texten der Tenach widerspricht.
https://de.video.search.yahoo.com/searc ... tion=click
https://www.youtube.com/watch?v=mVooSIMikoU
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von oTp »

Larson hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 15:21
oTp hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 13:10 Für mich muss allerdings auch nicht mehr alles passen, Hauptsache ich erkenne durch Jesus Christus Gottes Wesen und Absichten. Da sehe ich auch eine Diskrepanz zwischen AT und NT. Auch als Ganzes gegenübergestellt.
Was sind / waren denn die Absichten Gottes, und sind die im AT und NT die gleichen? *)
Und hat sich das Wesen Gottes zwischen AT und NT geändert? *)

*) ohne dass eine Theologie in die Texte gelegt werden.
Gott ist gerecht und auch die Liebe. Das hat im AT und NT meiner Meinung nach deutliche Unterschiede.
IM AT tritt er ziemlich persönlich auf, so in der Art eines Stammesgottes in etwa. Auch weil er eben der Gott Israels ist.
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Larson
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

Und hast DU etwas zu sagen?

Sehen lässt sich fast alles auf dieser Welt.
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Re: Zeichen (an)erkennen

Beitrag von Larson »

oTp hat geschrieben: Mo 9. Dez 2024, 18:09 Gott ist gerecht und auch die Liebe. Das hat im AT und NT meiner Meinung nach deutliche Unterschiede.
IM AT tritt er ziemlich persönlich auf, so in der Art eines Stammesgottes in etwa. Auch weil er eben der Gott Israels ist.
Also ich sehe nicht so richtig, wie und wo Gott da im NT auftritt. Dass JHWH kein Stammesgott ist, lässt sich auch im AT erkennen, denn Er ist doch der Schöpfer aller Menschen, ihm im Bilde.

Es war halt dazumal nur Abraham und seinen Isaak-Nachkommen, worin sich diese Sicht erhalten blieb.

Dass Gott gerecht ist, und ebenso auch den Menschen liebt, dass Er ein Vaterverhältnis zu diesem Volk aufbaute, Verfehlungen verzeiht, wo Umkehr ist, usw, da ist die ganze Vaterliebe inbegriffen. Und eigentlich erzählte Jesus nichts anderes.
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