Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 26. Mär 2025, 04:43
Bibielkritik nennst du das also. Nun, dann tragen wir die Bibel vor:
Der Sohn und Mensch Jesus Christus:
... und die entscheidenden Bibelstellen lässt du weg:
Kol1, 15-16 (LUT): Er ist
das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm wurde alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten;
es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
DAS soll auf einen MENSCHEN zutreffen?
Den "Menschen" Jesus gab es noch gar nicht, als "alles durch ihn und zu ihm geschaffen wurde".
Aber... der ausführende Schöpfer nahm die Gestalt eines Menschen an:
Phil. 2, 6-7 (LUT): Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub,
Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an,
ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
Die von dir zitierten Verse heben die von mir zitierten Verse nicht auf.
Ein sündiger Mensch kann nicht die Sünde der Welt tragen. Märtyrer hat es genug gegeben, und auch die Propheten, die ja ein sehr abgesondertes und schweres Leben durchstehen mussten, sind zahlreich ermordet worden- wenn Jesus nur ein Mensch war, was sollte dann an seinem Tod etwas Besonderes sein? Warum sollte sein Tod
mehr Gewicht haben als der Tod der anderen Gerechten?
Der Menschensohn Jesus wurde von einer Frau geboren. Der Sohn Gottes
nicht. Er wurde von Gott gezeugt. Ein Mensch zeugt einen Menschen seiner Art, ein Tier zeugt ein Tier seiner Art, und ein Gott zeugt einen Gott (seiner Art). Der gezeugte Gott verschwand nicht plötzlich für etwas mehr als 30 Jahre von der Bildfläche, als er Menschengestalt annahm. Er änderte nur seine Erscheinungsform.
Eigentlich müsste jeder, der darüber nachdenkt, in ehrfürchtiges Staunen verfallen.
LG