Die Tradition am Anfang der Kirche

Rund um Bibel und Glaube
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 13:48 Das soll nun ein seriöses Argument sein, darauf das man Dir zu erklären versucht, das sämtliche Traditionen welche dem AT, dem Neuen Bund, den Propheten widersprechen, weder von Gott, noch von Christus noch von den Aposteln stammen können.
Du schreibst immer und immer wieder das Gleiche. Du lehnst Tradition und Lehramt ab und bist der Meinung dass die Bibel (der Tenach) völlig ausreicht

Jetzt schau mal zum Judentum - dort gibt esden Talmud und die Halacha
Der Talmud ist ein Versuch, die verschiedenen Texte in der jüdischen Bibel zu verstehen, neu auszulegen, neu zu interpretieren, anzupassen an die Jahrhunderte, in denen diese Schriften entstanden sind.Und – wie bei fast allem im Judentum – wir haben auch da zwei Talmude: Einen babylonischen und einen jerusalemer oder palestinischen Talmud, die in ihrem Aufbau identisch sind, aber in ihren Konklusionen unterschiedlich.
Weil sie in unterschiedlichen Kulturen entstanden sind

https://www.swr.de/swrkultur/wissen/was ... a-104.html

Halakhah (auch Halacha geschrieben) bezieht sich auf das jüdische Recht. Wörtlich übersetzt bedeutet „der Weg“, und Halacha ist ein Leitfaden für das tägliche Leben eines Juden.

Der Talmud berichtet von heftigen Debatten unter den Weisen. Die Halacha wird letztlich zugunsten einer bestimmten Tradition entschieden. Wie wird dies bestimmt? In den meisten Fällen folgt die Halacha der Mehrheit, aber gleichzeitig gelten bestimmte Weise in einem bestimmten Rechtsbereich als maßgeblicher.

...

Da sich die Umstände ständig weiterentwickeln, ist es die Aufgabe der halachischen Gelehrten, zu bestimmen, wie sich die Halacha auf neue Fragen und Situationen bezieht.

Eine verbindliche halachische Entscheidung wird als Psak Halacha bezeichnet, und der hoch angesehene, gelehrte Rabbiner, dem man diese Entscheidungen zutraut, wird als Posek (Poskim im Plural) bezeichnet.
[url]https://de.chabad.org/library/article_c ... tz.htm/url]

Beide (Talmud und Halacha) legen das AT (den Tenach) aus für die Lebenspraxis (das nennen wir Tradition) innerhalb der kulturellen Entwicklung mit neuen Gesetzen (Lehramt)

Es ist öde - wirklich. Kein Jude geht so mit dem Tenach um wie ihr - und die Christen der ersten 1500 Jahre haben das auch nicht so gemacht.

Es geht im Judentum und in der katholischen Kirche immer darum, die Tenach (bzw die gesamte Bibel) auf die Lebensrealität zu beziehen, sie neu auszulegen und der Entwicklung anzupassen

Dadurch entstehen immer neue Traditionen (im Judentum und im Christentum) und neue Lehren (Dogmen) die der immer neuen Lebenssitution entsprechen.

Und das ist legitim.
Die segnende Seele wird fettgemacht - und wer tränkt wird selber getränkt / Spr 11,25
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 14:47
Kingdom hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 13:48 Das soll nun ein seriöses Argument sein, darauf das man Dir zu erklären versucht, das sämtliche Traditionen welche dem AT, dem Neuen Bund, den Propheten widersprechen, weder von Gott, noch von Christus noch von den Aposteln stammen können.
Du schreibst immer und immer wieder das Gleiche. Du lehnst Tradition und Lehramt ab und bist der Meinung dass die Bibel (der Tenach) völlig ausreicht
Sagen wir so, die Basis also das Grundlegende hast du in meinem Text weder gelesen noch verstanden, sonst würdest du nicht so antworten. Es geht nicht um Lehrämter bei meinem Text und auch nicht um Tradition, es geht darum das sowohl ein Lehramt oder ein Tradition sich nicht über das Wort Gottes überheben darf oder eben soweit gehen kann, das es Sünde für korrekt erklärt mit Theologischen verenkungen und eben noch geschmückt mit ein paar Bibelstellen.

Ist also eine Tradition oder eine Lehre im Einklang mit dem Wort Gottes, so spricht nichts dagegen. Ist aber ein Tradition oder eine Lehre (mündlich/schriftlich) oder ein Lehramt mit Gottes Wort nicht im Einklang, so ist sie zu verwerfen.

Jetzt schau mal zum Judentum - dort gibt esden Talmud und die Halacha

Jede Kirche oder Gemeinschaft hat so gewisse Regeln aber eben sie dürfen nicht im Wiederspruch zum Wort Gottes sein! Bei den Juden hat Jesus sehr treffend angeführt:
Mt 15:9 Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.»
Ich muss mich mit dem Talmud auch nicht weiter auseinander setzen, weil eben wir leben im neuen Bund und alle die den Messias verwerfen und den neuen Bund, sind für mich keine Referenz oder eben ob man nun noch Minze und Kümmel verzehnten soll,

Als gläubiger Christ gilt aber für mich ein solcher Lehrer:
1Kor 10:14 Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst!
Was das ist, das scheint Dir nicht bekannt zu sein, sonst würdest du nicht eben Bücher verteidigen, welche Anleitung geben dazu und noch Biblisch belegen, das es o.k ist es zu tun. Ich gehe davon aus, das der Talmud das nicht tut, kann es aber nicht weiter beurteilen weil ich ihn nicht gelesen habe und eben nicht in den Alten Bund zurück möchte.

Der Talmud berichtet von heftigen Debatten unter den Weisen. Die Halacha wird letztlich zugunsten einer bestimmten Tradition entschieden. Wie wird dies bestimmt? In den meisten Fällen folgt die Halacha der Mehrheit, aber gleichzeitig gelten bestimmte Weise in einem bestimmten Rechtsbereich als maßgeblicher.
Siehst Du du führst so etwas an, obschon du Historisch weisst, das diese angeblich Weisen den Messias nicht erkannt haben und bis heute verwerfen! Und anolog verteidigst Du die Weisen der Katholischen Kirche, welche betreffend Inquisition, gemeinsame Sache mit der Welt/Politik machten und damit meilenweit entfernt waren, von dem was Christus lehrte! Weise bringen, wenn sie weise sind eine Grundbasis mit, sie verstossen nicht gegen die Gebote Gottes und wenn sie noch Bibelstellen finden um dies zu tun, sind es keine Weise.

Jesus kümmert sich nicht um Lehrämter, das ist im Wichtig!

Das die Menschen den Willen Gottes tun. Wer meint er könne Ehebruch rechtfertigen mit Bibelversen der soll das tun aber der ist dann sicher nicht jemand der ein Weiser wäre. Das gleiche gilt für den Geistigen Ehebruch (Götzendienst). Da braucht doch niemand eine Auslegung das ein wenig Götzendienst eben o.k ist und ein wenig die Gebote Gottes zu verwerfen und ändern auch kein Sünde!

Es geht im Judentum und in der katholischen Kirche immer darum, die Tenach (bzw die gesamte Bibel) auf die Lebensrealität zu beziehen, sie neu auszulegen und der Entwicklung anzupassen.
Nur mein Punkt dazu: Wenn die Heiden gerne die Verstorbenen anrufen und gegen das Bildergebot verstossen, muss man kein Lehrer haben die ihnen dann eben erklären, sie wären schon auferstanden und Christus hätte sich geirrt! Auf solche Anpassungen warten die Heiden, nicht die Nachfolger Christi.

Dadurch entstehen immer neue Traditionen (im Judentum und im Christentum) und neue Lehren (Dogmen) die der immer neuen Lebenssitution entsprechen.

Und das ist legitim.
Nein das ist nicht legitim, das die Kirche sich der Welt anpasst, nur weil die Welt sich im Abfall befindet und eine Welt im Abfall eben schreit, die Kirche solle doch gefälligst Ihre Sünden absegnen und Ihnen Biblische Begründungen liefern, das Sünde o.k ist! Gar nicht o.k.

Kleine Dinge können die verschiednen Gemeinschaften intern anpassen, sofern es eben nicht gegen die Gebote Gottes verstösst.

Lg Kingdom
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

All deine Vorwürfe

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Sind unsinnig - wenn du dich auf die Begründung einlässt und diese zulässt - du misst die anderen an deinen Maßstäben. Das wirst du andersrum nicht zulassen

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Johncom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Johncom »

Hoger hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 08:50 Ich gehöre zur Konfessionsgruppe der katholisch-apostolischen-gemeinden = und diesen glauben vertrete ich, auch auf diesem Forum

Das kann man aber nur wahrnehmen wenn man mich als Einzelperson wahrnimmt und liest
Du wirst eher als Rollenspieler wahrgenommen, der sich mit jedem neuem Pseudonym eine andere Dingsbums-Konfession zulegt.

Du vertrittst keinen Glauben, willst einfach nur Usern von deiner Problematik erzählen und Aufmerksamkeit anziehen. Warum willst du hier wahrgenommen werden? Dann müsstest du andere wahrnehmen, annehmen, aber schon das kriegst du nicht hin .
Geh einfach dahin von woher du kamst und komm wieder wenn du deine Komplexe aufgelöst hast.
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Johncom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Johncom »

Hoger hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 16:29 All deine Vorwürfe
...
Sind unsinnig
...
Ich fange jetzt nicht wieder von vorne an
Sowas kommt dabei heraus wenn ein Satanist Bibeltreue Christen triggert: alle Vorwürfe kann er zurück werfen.
Vorwürfe sind nicht "christlich". Vorwürfe sind pharisäerhaft.

Christlich wäre es, auch was die Bibel, das NT fordert, selbst das Heilige zu leben.
Und dazu gehört NICHT: andere zu massregeln. Nur an sich selber die Anforderungen zu stellen.
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Zippo
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Zippo »

Johncom hat geschrieben: So 10. Aug 2025, 05:06
Hoger hat geschrieben: Sa 9. Aug 2025, 23:23 Um den anderen zu verstehen braucht es Interesse, Ausdauer und Offenheit
Schon mal das Thema: Die Tradition am Anfang der Kirche …
Wer kauft so ein Buch?
Kein lebendiger und "hungriger" Christ will sich nochmal an den katholischen Fundamenten des römischen Beginns erinnern. Oder wenn doch, dann ist das Thema eher für katholische Fundis. Die gibt es auch, aber in anderen Foren.
Und ich schreibe es gleich am Anfang:
Die Protestantischen haben sich bewusst von diesem Fundament entfernt und über die Jahrhunderte eine eigene Sicht, Lehre und Lebensweise aufgebaut - welche der katholischen widerspricht und sich gegen die Tradition stell
… usw.

Aus wissenschaftlicher Sicht geschieht immer wieder Reformierung wenn ein Glaube in Fundamenten erstarrt ist.
Die katholischen Fundis haben sich überworfen mit Geldspende-Angeboten an die unbelesenen Gläubigen. Das waren zwar fundamentale Geschäftsideen für prunkvolle Gebäude in Rom, aber genauso beleidigend gegenüber der biblischen Botschaft.
Und Jesus hat keine Tradition gelehrt (Katholizismus ist immer wie Pharisäertum) sondern ein immer wieder neues Anfangen.
Hast du gut geschrieben. Die Anfänge waren schon verkehrt, denn keine Gemeinde hat ein von Gott verbrieftes Recht, sich den Schlüssel des Petrus zu angeln, um so die Nachfolge Petri in Gestalt der Päpste anzutreten. Mit welchem Recht haben sie sich über die anderen Gemeinden erhoben, um die alleinseligmachende Kirche zu sein ?

Und die Tradition dieser Kirche hat sich dann auch leider schlecht entwickelt, gerade sehe ich eine Dokumentation über die Kathedralen, die ja an sich auch großartige Bauwerke sind, die ich in Europa nicht missen möchte. Es sind nun mal kulturhistorische Denkmäler und man kann staunen, wie die das hingekriegt haben.
https://youtu.be/3NEq9vxHHfU?si=4WDMFnDJd5H8xp7y



Aber dann haben sie sich auch noch in der Weise entwickelt, daß sie sich anmaßten über Kaiser und Könige zu herrschen, sie zu salben, das ist wohl deutlich eine Fehlentwicklung in Richtung des alten Testaments.
Und Kaiser und Könige machten sich das Spielchen mit, um sich wahrhaft "göttliche" Legitimation für ihr Amt einzuholen.
Aber wo steht es im NT, daß so etwas sein soll ? Da wird man ja eher an die Hure Babylon erinnert, die in dem Zeitalter der Kaiser und Könige zu einer unseligen Allianz zusammenkamen.
Ob sich das in Zukunft noch mal entwickeln kann ?
[ELB-CSV: Off. 17,1] Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf den vielen Wassern sitzt,
[ELB-CSV: Off. 17,2] mit der die Könige der Erde Hurerei getrieben haben; und die, die auf der Erde wohnen, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Johncom hat geschrieben: Mi 13. Aug 2025, 03:49
Sowas kommt dabei heraus wenn ein Satanist Bibeltreue Christen triggert: alle Vorwürfe kann er zurück werfen.
Als Katholik ist man satanist?
Wow
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Di 12. Aug 2025, 16:29 All deine Vorwürfe

Die Sünde akzeptieren
Verstorbene anrufen
Bilderverehrung
Götzendienst

Sind unsinnig - wenn du dich auf die Begründung einlässt und diese zulässt - du misst die anderen an deinen Maßstäben. Das wirst du andersrum nicht zulassen

Ich fange jetzt nicht wieder von vorne an
Unsinnig ist es nicht, wenn ich Gottes Standard nenne, seit Mose und Christus. Unsinnig ist wenn man diese Basis verwirft!

Und ich versuche es noch ein letztes mal. Es ist kein Vorwurf, wenn ich Dir erkläre das es seit Mose bis Christus bis hin zu den Aposteln Basis ist, das sich keine Lehre über die Gebote Gottes überheben darf und das man keine Bibelverse nehmen kann, um Sünde zu rechtfertigen!

Als unser Herr Jesus Christus, mit Bibelstellen versucht wurde in der Wüste, hat er dem Teufel gesagt, das dies nicht geht. Wenn Du nicht verstehst, warum er diesen Standard bestätigte und nicht begreifst, das dieser Standard nicht von mir, nicht von Luther, noch von sonst einem Menschen gesetzt wurde, sondern von Gott durch Christus seinen Sohn bestätigt, kann ich Dir nicht helfen.

Dieser Standard gilt für jeden Ausleger, Propheten, Lehrer, Laien oder was auch immer. Hat er diesen Basis Standard nicht oder respektiert er ihn nicht, kann man jeden Lehrer oder Propheten oder Ausleger ignorieren, weil er dann weder vom Heiligen Geist, noch von Christus, noch von Gott dem Vater inspiriert sein kann. Und ja dies gilt nicht seit Luther, dies gilt, seit Mose das Gesetz am Sinai empfangen hat und eben Propheten Gottes, Gottes Wort weiter gaben.

Der Hinweis auf einen Standard, eine Lehre, eine Auslegung oder ein Gegenargument ist keine Vorwurf! Sorry wenn ich persönlich werde aber nicht mal dieses begreifst Du!

Ich hasse doch Helmuth nicht oder Hetze gegen Ihn, nur weil ich mit ihm nicht in allem eins bin in der Erkenntnis. Das gleiche gilt für Ziska, ich hasse sie doch nicht, nur weil ich gewisse Lehren Ihrer Kirche völlig verwerfe. Und ja das gilt hier für jeden User, ob Christ, nicht Christ!

Du lehnst die Lehren der ZJ auch ab, bist nun deswegen ein Hasser und Hetzer? Nach deiner Argumentation hier ja, weil du genau so hier anderen Hass und Hetze vorwirst anstatt, mal saubere Biblische Argumete zu bringen!

Deine Taktik ist aber genau die gleiche Leier die heute bei der Politik gilt, jeder der nicht AMEN sagt, ist ein Antidemokrat oder Hasser und Hetzer. Und ja so einfältig hat man nur in Diktaturen, die Gegenteilige Meinung unterdrücken und verbieten wollen und eben jeden verfolgt der nicht auf Linie war.

Wenn ich dann anmerke, ja so lief es auch in der Inquistion über Jahrhunderte und dies sei Historisch belegt, so ist dies ein Fakt. Wenn ich meine dies war sehr unchristlich und es würde mich grauen, wenn soetwas wieder kommen würde, so ist das meine aufrichtiger Hinweis: Lieber nie wieder auch nicht nur im Ansatz auch wenn ich gem. Prophetie weiss, dorthin geht die Reise gem. Prophetie und das letzte Machtgefüge wird wieder alle diese Eigenschaften Babylons und Rom beinhalten.


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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Mi 13. Aug 2025, 12:22 Der Hinweis auf einen Standard, eine Lehre, eine Auslegung oder ein Gegenargument ist keine Vorwurf! Sorry wenn ich persönlich werde aber nicht mal dieses begreifst Du!
Es ist dein gutes Recht, deine Lehre und Auslegung darzustellen und auf die Lehre der Anderen mit einem Gegenargument zu antworten.
Allerdings ist deine Lehre nicht von dir erfunden wurden, du stehst damit in einer bestimmten Lehrtradition, die du hier immer wieder darstellst, argumentierst und begründest = steht dir genauso zu wie einem ZJ und eben auch einem Katholiken.

Was ich bemängele ist die Unwissenheit über die Lehre und Auslegung der RKK, denn all deine Argumente greifen nur in deinen Standarts und deiner Lehre. Dafür sind sie ja auch da = um dir und deinen Glaubensgeschwistern die Bibel, die Welt und den Glauben zu erklären

Das macht die RKK auch - aber sie spielt halt nicht deine Melodie und sie hat nicht deine Standarts - sondern andere. Mir ging es immer darum dir (und auch allgemein) diese Standarts darzustellen und somit auch begreifbar zu machen.

Aber anstatt diese Lehren wahrzunehmen (ein Katholik betet nach eigenem Verständnis keine Toten an, er lebt nicht die Sünde, er betreibt keinen Götzendienst und stellt auch den Papst nicht über Gott) wurden sie immer nur aus der eigenen Lehre heraus beurteilt.

Wenn ich deine Lehre beurteile: dann fällt mir Buchstabengläubigkeit, Schriftgelehrtentum, Lehrunterordnung, überbetonung des AT auf. Wenn ich aus meiner Konfession (die nicht RKK ist) urteile, dann kämst du nicht gut weg - aber es passt halt zu deiner Persönlichkeit und deinem geistigen Werdegang - zu anderen passt anderes - und Gott liebt alle seine kinder

Noch einmal: es geht mit darum, dass man den Anderen nicht aus der eigenen Lehre heraus beurteilen kann, sondern immer die Lehre der anderen kennen und auch akzeptieren muss - so wie du ja auch möchtest, dass deine "Standarts" und Lehren akzeptiert werden.

Es ist erstaunlich was für emotionale Widerstände hier gegen die RKK vorhanden sind - und so einige würde ich als Hass und Hetze bezeichnen
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Mi 13. Aug 2025, 14:39 Es ist dein gutes Recht, deine Lehre und Auslegung darzustellen und auf die Lehre der Anderen mit einem Gegenargument zu antworten.
Allerdings ist deine Lehre nicht von dir erfunden wurden, du stehst damit in einer bestimmten Lehrtradition, die du hier immer wieder darstellst, argumentierst und begründest = steht dir genauso zu wie einem ZJ und eben auch einem Katholiken.
Es geht um treue Nachfolge nicht um Traditionen von Kirchen. Wenn Jesus sagt:
Mt 5:18 Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
So bestätigt derjenige dem ich Nachfolge, das Wort das von Anfang an war! Wenn ich sage dieser Standard gilt, ist das nicht ein Lehramt das mir dies sagt, sondern sein Wort.

Oder eben wie bei Adam oder Eva:
1Mo 2:17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon issest, mußt du unbedingt sterben!
Kein Theologische Geplänkel, hat Gott oder Christus wirklich gesagt oder hat er es anderes gemeint.

Was ich bemängele ist die Unwissenheit über die Lehre und Auslegung der RKK, denn all deine Argumente greifen nur in deinen Standarts und deiner Lehre. Dafür sind sie ja auch da = um dir und deinen Glaubensgeschwistern die Bibel, die Welt und den Glauben zu erklären
Nun diese Auslegungen werden nicht durch mich widerlegt, sondern durch das Wort Gottes selbst, welche eben den Standard vorgibt für alle, seien es nun Juden oder Griechen oder eben RKK. Wenn die RKK dies Standards nicht kennt oder über diese überhebt, darf sie dies tun! Ich brauche kein Theologisches Geplänkel, das mir eine Freibrief gibt das ich sündigen darf!

Das macht die RKK auch - aber sie spielt halt nicht deine Melodie und sie hat nicht deine Standarts - sondern andere. Mir ging es immer darum dir (und auch allgemein) diese Standarts darzustellen und somit auch begreifbar zu machen.
Wie gesagt: Nicht zu sündigen und Menschen nicht anleiten zur Sünde ist nicht mein Standard!

Aber anstatt diese Lehren wahrzunehmen (ein Katholik betet nach eigenem Verständnis keine Toten an, er lebt nicht die Sünde, er betreibt keinen Götzendienst und stellt auch den Papst nicht über Gott) wurden sie immer nur aus der eigenen Lehre heraus beurteilt.
Eben ja die Obrigkeit hat ihm gelehrt, alle sind schon auferstanden und darum könne man Maria um etwas bitten und sie würde dann Fürbitte tun bei Jesus. Das glauben aber die Heiden auch so, das man die Ahnen um etwas bitten kann. Oder eben die welche Steine anbeten glauben auch das die Steine wünsche erfüllen können! Es macht von daher keinen Unterschied ob ich jetzt glaube, meine Mutter welche noch nicht auferstanden ist könnte etwas für mich tun oder ob ich einen Stein eben Frage ob er für mich etwas tun könne!

Das Gebot ist klar, tut es nicht! Es wurde nie so praktiziert weder von den Aposteln, Christi, noch von den Juden seit sie die Gebote haben. Einfach die Vorstellung ändern um es zu tun, ist recht billig und eben dann noch sagen die Obrigkeit hat es abgesegnet.

Sektenprediger sagen auch Ihr dürft die Ehe brechen, auf die Einstellung kommt es drauf an wie man darüber denkt! Also ändere dein Denken, lasse es von der Obrigkeit absegnen, dann ist es keine Sünde mehr. Wer das tun will, darf dies, ich verwerfe solche Lehre völlig, weil sie nicht von Gott sein kann.

Oder eben das kommt dann zu solchen Aussagen wie Bil Clinton tat, ich habe ja die Ehe nicht gebrochen mit Levinski weil wir hatten keinen Beischlaf! Es ist also nur ein Frage wie man es auslegen muss! Nein das Wort ist klar und wurde bestätigt duch Christus, ausreden zählen nicht. Kennen wir ja von Adam schon, die Frau hat mir gegeben ich habe ja nichts falsches gemacht! Hat es funktioniert, nein 100 % nicht!

Wenn ich deine Lehre beurteile: dann fällt mir Buchstabengläubigkeit, Schriftgelehrtentum, Lehrunterordnung, überbetonung des AT auf. Wenn ich aus meiner Konfession (die nicht RKK ist) urteile, dann kämst du nicht gut weg - aber es passt halt zu deiner Persönlichkeit und deinem geistigen Werdegang - zu anderen passt anderes - und Gott liebt alle seine kinder
Nun Jesus hat die Pharisäer nicht gerügt das sie treu waren im Wort, gerügt hat er sie weil sie das Wort verdrehten damit sie sündigen konnten durch ihre eigenen Gebote und Auslegungen und das sie dadurch Ihr Lehramt mehr liebten als den Messias und Gott!

Das ich ein Häretiker bin gem. der RKK Kirche ist mir bekannt und ich kann Gott dankbar sein, das ich eben nicht im Mittelalter geboren bin, sonst wäre ich längst auf dem Scheiterhaufen inkl. Biblischer Begründung der RKK dazu, das dies Christlich saubere Lehre sei und dies Christus so gelehrt habe! Ich könnte dann eben noch lange argumentieren, das dies Christus nie lehrte, es würde nichts nützen.
Noch einmal: es geht mit darum, dass man den Anderen nicht aus der eigenen Lehre heraus beurteilen kann, sondern immer die Lehre der anderen kennen und auch akzeptieren muss - so wie du ja auch möchtest, dass deine "Standarts" und Lehren akzeptiert werden.
Du weisst nicht was eigene Lehre ist, eigene Lehre ist wenn man die Bibel verdreht, damit man auf dem Alten Weg bleiben kann!

Es ist erstaunlich was für emotionale Widerstände hier gegen die RKK vorhanden sind - und so einige würde ich als Hass und Hetze bezeichnen
Es gab da einen User Remeberding, der hat viele Texte geschrieben welche ich klar mit einem AMEN bezeugen konnte, wäre es also eine emotionale Sache, so würde man dies nicht tun. Es gab aber euch Texte wo man eben interventierte und kein AMEN darunter setzen konnte, so ist das eben im Leben.

Schreibt Ziska ein Text, denn ich mit einen AMEN bezeugen kann, lehne ich den nicht ab, nur weil sie in einer Deomination ist, wo ich nie Mitglied werden könnte. Es geht also nicht um Religion, Denominationen, Lehrämter, sondern um Nachfolge also wenn habe ich lieber Christus oder eine Kirchenlehre?

Wenn das Wort Gottes sagt Ehebruch und Götzendienst ist Sünde, sagen die welche dagegen verstossen immer, wau was für eine Hetze und Hassbotschaft! Die welche es ernst nehmen sagen was für eine gute Botschaft. So wird es immer zwei Meinungen geben bei einer solchen klaren Aussage Gottes. Der eine liebt sie diese Aussagen Gottes, die anderen hassen sie und weil sie diese hassen, muss dann derjenige Schuld sein, der sie liebt.

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