Antichristliche Tendenzen

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Aslan
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von Aslan »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 11:41 Die Gesellschaft beginnt immer mehr das Christentum und damit Christen zu hassen, und das wird sogar innerhalb der eigene Familien passieren. Jesus hat es vorangekündigt:
Ja, das ist sicherlich im Endergebnis die absolut krasseste Form der Christenverfolgung.

In muslimischen Länder werden die Aussagen Jesu oft zur täglichen Praxis. Da ist Verfolgung an der Tagesordnung.
Bei uns ist es immer noch relativ moderat, würde ich mal sagen. Wer hier öffentlich seinen Glauben bezeugt, erntet maximal ein müdes lächeln.
Oder Freunde und Bekannte wenden sich ab - aber auch meist nur dann, wenn man denen mit eigenen Glaubensüberzeugungen zu sehr auf die Pelle rückt.
Aber natürlich werden alle, die ihren Glauben in Gottesfurcht ausleben wollen, in irgendeiner Form verfolgt werden (2. Tim. 3,12) - früher oder später.

Allein wie menschenverachtend sich die Medien über den Tod von Charlie Kirk geäußert haben, zeigt schon, in welche Richtung es in Bälde gehen könnte.
Derzeit ist es eher noch so, dass man für die eigenen Meinung oder falsche politische Einstellung verfolgt wird - was ich viel schlimmer finde.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 02:24Minderheiten müssn nicht polititisiert und aufgewiegelt werden, man kann sie auch integrieren.
Was genau heißt denn Integration ? Integration in die totalitäre Wettbewerbsgesellschaft. In Deutschland sieht die Inklusion von Menschen mit Behinderungen so aus, dass sie in sogenannten WfbM (Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) separiert werden. Man rechtfertigt das damit, dass diese Menschen Schutzräume bräuchten. Ja, in der knallharten und brutalen Wettbewerbsgesellschaft brauchen sie Schutz. Den Schutz bräuchten aber viele, oder fast alle. Anstatt die Wettbewerbsgesellschaft auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen, wird aber ideologisch daran festgehalten. Man meint, nur so könne Fortschritt entstehen.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Aslan hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 12:19 Ja, das ist sicherlich im Endergebnis die absolut krasseste Form der Christenverfolgung.
Weil Christen für den Status quo der westlichen Welt stehen. Friedrich Merz hat es in Belém mal wieder chauvinistisch demonstriert.
Lateinamerika ist zwar selber katholisch, zählt aber nicht zum Westen bzw. nicht zum globalen Norden.
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Zippo
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 11:41 Der Threadtitel wurde m.E. falsch gewählt. Antichristlich ist eine Form der Gottlosigkeit, aber nicht jede Gottlosigkeit ist antichristlich. Der Begriff hat in neutestamentlicher Hinsicht eine andere Bedeutung.
Antichristlich zu sein, heißt , gegen Christus zu sein, da gibt es doch wohl keinen Zweifel. Oder welche Bedeutung wolltest du ihm geben ? Gegen Gott zu sein, ist wieder eine andere Sache.
Helmuth

Die Gesellschaft beginnt immer mehr das Christentum und damit Christen zu hassen, und das wird sogar innerhalb der eigene Familien passieren. Jesus hat es vorangekündigt:
Lk 21,16-17 hat geschrieben: Ihr werdet aber sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und sie werden einige von euch zu Tode bringen; und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.
Das war doch ein Wort nur für die ersten Christen, oder ? Könnte natürlich auch sein, daß sich in muslimischen Familien manches Drama abspielt, wenn jemand zum Christentum konvertiert, aber in unserem Abendland hatten wir ja seit Jahrhunderten keine unbedingt antichristliche Haltung mehr.
Das kam eben, vor allem durch Migration und durch das Aufbegehren der Linksextremen, wird in den Videos angedeutet. Dort eben, wo Satan vorherrschend zu finden ist. Denn er ist es ja, der das antichristliche Denken fördert. Muslime glauben nicht an den Christus, den das Christentum predigt und manche Jünger der Antifa gehen auch öffentlich gegen christliche Prozessionen vor.
Helmuth

Noch bringt man uns nicht um, aber wenn man bereits strafrechtlich verfolgt werden kann, nur weil man sagt, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat, was kommt dann? So ist es vermutlich bis dorthin nicht mehr lange.

Wir sollen wird uns dagegen wappnen? Ich denke, wie sollten dieses lernen:
Mt 5,11-12 hat geschrieben: Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden um meinetwillen. Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
Es klingt zwar grotesk sich dafür seilg zu preisen, dass man gehasst wird, aber es ist Jesu Wort. So werde ich mich danach auch richten. Ich beginne schon hier im Forum. Ich versuche mich über alle bösen Angriffe gegen meine Person zu freuen und zu frohlocken. Ob das wirklich so gemeint ist?
Manche Kritik könnte auch mal nachdenklich machen. Sind die Angriffe, die du hast, antichristlich ?
Abgesehen davon sollte Staat und Gesellschaft darüber nachdenken, wie sich die Kirche und ihre Einrichtungen schützen will. Und natürlich auch die Kirchgänger, die plötzlich zur Zielscheibe werden, für die Anhänger einer anderen Religion.
Ich kann nicht umhin zu denken, daß Christen von Muslimen als minderwertig betrachtet werden und ein junger Moslem hat lächelnder Weise zugegeben, daß es den Moslems erlaubt ist, einen Christen zu töten.
Dürfen wir die Diskriminierung und geringschätzige Haltung von Moslems zulassen ? Sie sind ja eigentlich nur Gast im Land, wollen sich aber über ihre Gastgeber erheben, das zeigt ja die ganze geistige Haltung die dahintersteckt, die vom Teufel ist und nicht von Gott. Nicht einmal die 10 Gebote werden geachtet.
Helmuth

Mal sehen, ob ich es auf die Reihe krige. Aber wenn ich es hier schon nicht schaffe, wie dann, wenn eines Tages der gottlose Pöbel vor meiner Haustüre wütet oder die Polizei mich hops nimmt wegen einer Anonymanzeige, weil ich gesagt habe der Mensch ist Gottes Bild.
So sehr es für die letzte Zeit vorhergesagt wurde, ich denke, jede Verteidigung des christlichen Abendlandes ist wichtig.
Wien war ja schon häufiger den Angriffen der islamischen Welt ausgesetzt, da gab es gewaltige Schlachten, um die Angreifer abzuschlagen. Da haben Heere aus ganz Europa mitgeholfen. Unter anderem die Polen und die Husaren mit ihren Reiterscharen.
Heutzutage müßte man eher mit Gebet und auf dem politischen Wege kämpfen. Hat man nicht in Österreich ein Kopftuchverbot für unter 14-jährige eingeführt ? Wie ist das bei den Muslimen angekommen ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Johncom
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von Johncom »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Sa 22. Nov 2025, 12:25 Was genau heißt denn Integration ? Integration in die totalitäre Wettbewerbsgesellschaft. In Deutschland sieht die Inklusion von Menschen mit Behinderungen so aus, dass sie in sogenannten WfbM (Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) separiert werden. Man rechtfertigt das damit, dass diese Menschen Schutzräume bräuchten. Ja, in der knallharten und brutalen Wettbewerbsgesellschaft brauchen sie Schutz.

Die Behinderten hatte ich gar nicht im Blick. Eigentlich alle, die "anders" sind, auch Transvestiten, finden in einer gesunden Gesellschaft ihren Platz. Besser gesagt: ihre Nischen. Sogar im bösen Russland.
Werkstätten für Behinderte wurden wohl geschaffen, um Familien zu entlasten, einfach damit Behinderte nicht "stören". Sie werden abgeholt und zurückgebracht .. ich hatte früher selbst solche Transporte gefahren. Die Eltern können dann Tagsüber weiter "arbeiten" für den Staat, der ihre Steuern braucht. Zum anderen gibt es für die fitteren Behinderten Jobs, die dann der Firma Steuer-Erleichterungen bringen. Die sehr extrem Behinderten brauchen eher pädagogische Betreuung. Meine Stieftochter macht das im Moment, ein Jahr Praktikum in einer anthroposophischen Einrichtung. Das ist Arbeit mit Herz und Geduld, ganz abseits der Wettbewerbswirtschaft.

Aber ist nicht ein Hohn, wenn sich Schwule, Lesben, Transen und irgendwelche Fetischisten als unterdrückt beklagen? Wenn ich eine Macke haben, und wie alle haben irgend eine Macke, auch Religiöse haben ihre Macken … warum muss ich meinen Tick politisiert in die Öffentlichkeit tragen??
Den Schutz bräuchten aber viele, oder fast alle. Anstatt die Wettbewerbsgesellschaft auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen, wird aber ideologisch daran festgehalten.
Wettbewerb muss schon sein. Wettbewerb: wo ist Lebensqualität? Wer produziert die besten Produkte. Wettbewerb ist Demokratie vom Markt aus gesehen. Die besten Produkte, auch Länder, auch Religionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Nachfrage haben. Da, wo alle glücklich sind, da zieht es auch die Menschen hin. Amerika galt lange als das Land der "unbegrenzten Möglichkeiten". Christen, die in Europa verfolgt waren, bildeten eine bedeutende Gruppe, die das Abenteuer auf sich nahm, in Amerika ganz neu anzufangen. Das große Reizwort ist "Freiheit". Wenn man die Starken in der Menschheit anziehen will, sollte man mit "Freiheit" locken.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56 Die sehr extrem Behinderten brauchen eher pädagogische Betreuung. Meine Stieftochter macht das im Moment, ein Jahr Praktikum in einer anthroposophischen Einrichtung. Das ist Arbeit mit Herz und Geduld, ganz abseits der Wettbewerbswirtschaft.
Klar brauchen die Extremfälle Betreuung. Aber doch nicht unbedingt in Sonderwelten, wo sie vom Rest der Gesellschaft getrennt sind. Das ist der gleiche Mechanismus, wie du ihn für die WfbM beschrieben hast.
Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56 Aber ist nicht ein Hohn, wenn sich Schwule, Lesben, Transen und irgendwelche Fetischisten als unterdrückt beklagen? Wenn ich eine Macke haben, und wie alle haben irgend eine Macke, auch Religiöse haben ihre Macken … warum muss ich meinen Tick politisiert in die Öffentlichkeit tragen??
Das sind noch die Nachwirkungen von früher. Inzwischen sind die ja weitgehend etabliert, auch wenn das noch nicht überall angekomen ist. Staatlich unterdrückt und diskriminiert werden sie nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr oder weniger als andere auch, so wie Behörden, Bürokratie und Verwaltung einen eben zu schaffen machen kann, was ja auch schon schlimm genug ist und verbessert werden sollte.

Der Kampf gegen ein System geht irgendwann in die DNA über und wird Teil der "Abweichler-Identität" und es dauert eine Weile, bis man reflektiert hat, dass schon Verbesserungen eingetreten sind.
Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56 Wettbewerb muss schon sein.
Für manche gesellschaftliche Bereiche kann das ja auch ruhig sein, aber unsere Wettbewerbsgesellschaft ist schon ziemlich totalitär. Das ist auch nichts, was sich zufällig so ergeben hat. Das war vorsätzlich geplant und auch durchgesetzt mit der neoliberalen Agenda. Erst in den USA unter Reagan, dann in England unter Thatcher und schließlich auch in Deutschland unter Schröder in Zusammenarbeit mit Blair, die die Politik Thatchers unter dem Vorzeichen der Interessen der Arbeiter-Partei übernommen und fortgeführt haben. Mit der Öffentlichen Reformverwaltung kam mehr Markt in öffentliche Verwaltung. Nicht zufällig gibt es Parallelen zu der Ideologie des ehemaligen SS-Ideologen Reinhard Höhn, der mit seinem Harzburger-Modell die sogenannte Auftragstaktik nach dem Vorbild des preußischen Miltärs im Management von Unternehmen etablierte. Sowohl Höhn, als auch die Vertreter des selbstbenannten Neoliberalismus (nicht der linke Kampfbegriff) wie Hayek, Friedman und von Mises stehen in der Tradition des Liberalismus. Sie lehnten den demokratischen Staat ab und wollten, dass der Markt alle gesellschaftlichen Bereiche regelt. Bei den Nazis hat man das noch offen als Recht des Stärkeren und Tüchtigen benannt. Die Neoliberalen verschleiern ihre Ideologie hinter einem sachlich scheinenden mathematisch und ökonomischen Jargon.

Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56Wettbewerb ist Demokratie vom Markt aus gesehen.
Richtig, es ist gedacht als Demokratie unter Marktakteuren auf Augenhöhe. Nur diese Augenhöhe wird im Marktliberalismus nicht hergestellt, sondern einfach vorausgesetzt. Es wird denen die Teilnahme verwehrt, die kein Geld oder nicht genug Geld haben. Es regelt nicht Angebot und Nachfrage, sondern Angebot und Zahlungsfähigkeit. Ein Bedürfnis nach etwas kann noch so stark sein, das interessiert den Markt nicht, wenn die Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist.

Die Zahlungsfähigkeit der Bevölkerung zu organisieren geschieht durch den Staat (hier ist er auf einmal doch notwendig) und dessen Bildungssytem, dass die Menschen durch die Selektion mittels vorgegebenen Qualifikationsanforderungen quasi planwirtschaftlich auf die systemrelevanten Berufszweige verteilt. Es erscheint dann aus individueller Sicht so, als könnte sich jeder frei entscheiden, wo er seinen Platz einnehmen will. Blickt man von oben auf das System wird klar, dass die individuelle Sicht in der Rationalitätenfalle steckt. Es kommt nicht darauf an, wer die Drecksarbeit macht, aber irgendjemand muss sie machen. Finden sich nicht genug "Freiwillige" kann der Staat Pflichten anordnen, um das Funktionieren des Systems zu gewährleisten. Jeder darf zwar Unternehmer werden, aber nicht alle dürfen es werden. Oder wenn im Kinosaal einer ganz hinten aufsteht, sieht er besser. Aber wenn alle aufstehen, hat keiner einen Vorteil gewonnen.

Manche werden jetzt einwenden, dass wir eine Soziale Marktwirtschaft haben. Für Ludwig Erhard war die Marktwirtschaft von sich aus schon sozial. Die müsste nicht erst durch soziale Maßnahmen ergänzt werden. In unseren Zeiten bedeutet Soziale Marktwirtschaft nichts anderes als Kapitalismus + Bürgergeld/Sozialhilfe. Die Benachteiligten müssen auf unterstem Niveau leben. Bürgergeldempfänger idealerweise nur temporär, so hat man sich das gedacht, ohne aber zu berücksichtigen, dass erwerbsfähig noch nicht gesund und vollzeiterwerbsfähig bedeutet. Als Sozialhilfebezieher ist man üblicherweise dauerhaft erwerbsunfähig (nicht mehr auf dem 1. Arbeitsmarkt vermittelbar) und wird so gezwungen den Rest seines Lebens auf Armutsniveau dahinzuvegetieren. Das ist nicht zu vergleichen mit einer Armut in der Dritten Welt, aber bei uns kommt auch noch die Stigmatisierung hinzu.

Deutschland hat Anfang 2024 vom Europarat eine Klatsche bekommen, dass es gemessen an seiner Wirtschaftskraft zu wenig gegen Armut unternehme. Siehe : https://www.tagesschau.de/inland/europa ... d-100.html

Anfang Oktober 2025 hat der UN-Sonderberichterstatter zu extremer Armut und Menschenrechten, Olivier de Schutter, den Sozialsystemen weltweit ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt. Er kritisiert in seinem zwanzigseitigen Bericht (leider nicht auf deutsch) u.A. das deutsche Sozialsystem mit dem Begriff Wohlfahrtschauvinismus und dem Rechtspopulismus in die Hände spielend.

https://www.ohchr.org/en/special-procedures/sr-poverty
Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56 Die besten Produkte, auch Länder, auch Religionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Nachfrage haben.
Am besten verkaufen sich günstige Produkte, nicht die qualitativ besten. Wenn ein Hersteller ein hochqualitatives Produkt etabliert, wird er zusehen, wie er durch Reduzierung der Qualität Kosten einsparen kann. Der Wettbewerb bringt primär nicht die bessere Qualität von Produkten hervor, sondern so Dinge wie geplante Obsoleszenz und mit einem Mythos von Luxus und Eleganz aufgeladene Produkte (Warenfetisch). Die Marketinexperten sind rund um die Uhr damit beschäftigt, wie sie den Kunden das Gefühl geben können, das Beste kaufen zu können, und nicht, wie sie die besten Produkte herstellen.
Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56Christen, die in Europa verfolgt waren, bildeten eine bedeutende Gruppe, die das Abenteuer auf sich nahm, in Amerika ganz neu anzufangen. Das große Reizwort ist "Freiheit". Wenn man die Starken in der Menschheit anziehen will, sollte man mit "Freiheit" locken.
Sie fingen in der Neuen Welt neu an, indem sie bestehende Kulturen verdrängten, um es mal euphemistisch auszudrücken.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Johncom
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Re: Antichristliche Tendenzen

Beitrag von Johncom »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 13:56 Klar brauchen die Extremfälle Betreuung. Aber doch nicht unbedingt in Sonderwelten, wo sie vom Rest der Gesellschaft getrennt sind.
Wenn diese Gesellschaft ein Tempo verlangt, in dem Schwerbehinderte nicht mitkommen könne, dann sollte man Sonderwelten erkämpfen. Übrigens auch tiefreligiöse Menschen haben sich Sonderwelten erschaffen: Klöster, geschützte Zonen. Die Gesellschaft als Ganzes, ist wie ich meine dermaßen fehlgeleitet, der muss sich keiner anpassen. Ich finde es goldrichtig, Sonderwelten zu ermöglichen. Der Normalverrückten Welt zeigen, dass es auch anders geht. (nur meine Meinung)
Staatlich unterdrückt und diskriminiert werden sie nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr oder weniger als andere auch, so wie Behörden, Bürokratie und Verwaltung einen eben zu schaffen machen kann, was ja auch schon schlimm genug ist und verbessert werden sollte.
Warum man "diversen" Geschlechtern, die nicht man nachgewiesen werden müssen, einen gesetzlichen Schutz einräumt, ist nicht wirklich verständlich. Aber ich finde es gut, den Gesetzgeber zurück zu veräppeln. Wie dieser Aktivist Sven Liebich, den wegen freier Meinung verurteilt wurde, sich dann als Frau erklärte und die Justiz auf den Arm nahm.

Der Kampf gegen ein System geht irgendwann in die DNA über und wird Teil der "Abweichler-Identität" und es dauert eine Weile, bis man reflektiert hat, dass schon Verbesserungen eingetreten sind.
Oder vorgespielt werden.
Für manche gesellschaftliche Bereiche kann das ja auch ruhig sein, aber unsere Wettbewerbsgesellschaft ist schon ziemlich totalitär.
Aber es ist nicht "unsere" Wettbewerbsgesellschaft. Auch auf der religiösen Ebene gibt es Wettbewerb, das ist gut. Wo werden Menschen zum Göttlichen geführt, und wo nicht. Menschen wünschen Heilung, zumindest Linderung. Auch im religiösen Bereich finden sich Angst-Prediger, Fanatiker oder auch Heilende. Es gibt einen natürlichen und legitimen Wettbewerb: An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 13:56
Johncom hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 02:56 Wettbewerb ist Demokratie vom Markt aus gesehen.
Richtig, es ist gedacht als Demokratie unter Marktakteuren auf Augenhöhe. Nur diese Augenhöhe wird im Marktliberalismus nicht hergestellt, sondern einfach vorausgesetzt. Es wird denen die Teilnahme verwehrt, die kein Geld oder nicht genug Geld haben. Es regelt nicht Angebot und Nachfrage, sondern Angebot und Zahlungsfähigkeit. Ein Bedürfnis nach etwas kann noch so stark sein, das interessiert den Markt nicht, wenn die Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist.
Wer kein Geld hat, kann sich auch fragen, warum. Christen können sich fragen, warum man noch Staatskirchen Steuern zahlt anstatt mal für bessere Gemeinden zu finanzieren. Den Mainstream-Markt mal abkoppeln so wie es einige Mio Haushalte jetzt schon mit der Rundfunkgebühr machen. Einfach stornieren. Marktliberalismus geht ja nur, wenn du zahlst (oder auch nicht).
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