Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:06 Es ist ein Akt aus der Verzweiflung heraus, wenn man Antworten bei Verstorbenen sucht. Samuel war ja nicht irgendjemand für Saul, sondern der, der ihn zum König salbte.
Das geht konform zu Annahme des übersteigerten Verlangens, das aber ein ungesundes ist. Dann greifen Menschen auch zu unerlaubten Dingen. Es ist ein klassisches Einfallstor für Dämonen. So würde ich den Zustand Sauls beschreiben. Und so sehe ich es z.B. auch für den Fall Mohammed.

Er prangerte die Zustände in Mekka an, wie er die Christen mehr als Götzendiener wahrnimmt denn als Gläubige. Das erkannte er sehr wohl und wurde dafür auch verfolgt. Soweit wäre sein Protest berechtgt, nur meine ich war das kein aufrichtiges Verlangen nach Wahrheit, sondern das Ringen um eine Lösung für sein eigenes Problem.

Wäre seine Herzenszerrissenheit etwas, dass Gottes Barmherzigkeit erregt hätte, hätte er gefügt, dass er ihm Jesus offenbart hätte, wie kann man Gott überlassen. So denke ich, was sein innerer Zustand alles andere als gut.

In seinem Drang suchte er in einer Höhle (nach den Haditen lag diese am Berg Harib) nach Antwort. Seinen zerrissenen Zustand nutzte ein Dämon aus. Vielleicht war es sogar der Teufel selbst und stellt sich ihm als "Engel Gabriel" vor. Paulus schreibt dazu diese Worte:
2. Korinther 11:14 hat geschrieben: Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.
Sein wahres Herz offenbarte übrigens Gott in der Zeit, als er zur Macht kam, also vom Verfolgten zum Verfolger wurde. Dann war es aus mit Verständnis für andere und Barmherzigkeit. Wer sich ihm nicht fügte, wurde schonunglos verfolgt oder hingerichtet, denn nun meinte er von oben bevollmächtigt zu sein. Dazu nahm Jesus Stellung:
Johannes 16:2 hat geschrieben: Es kommt aber die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen.
Ich sehe hier durchaus eine Prallele zwischen König Saul und Mohammed, nicht gemessen an ihren Lebensumständen, sondern an ihrem Herzenszustand, der Dämonen geradezu einlädt.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:06 Ich glaube, kein Katholik würde sagen, Maria sei bereits von den Toten auferstanden. Von daher wären solche Erscheinungen auf jeden Fall zurückzuweisen.
Sie glauben aber, dass man mit Toten Kontakt aufnehmen kann. Ihre Lehre ist eine Vermischung von der Bibel mit Lehren von Dämonen, wie Paulus in 1 Tim 4:1 schon vorausgesagt hatte.
Zuletzt geändert von Helmuth am So 14. Jun 2026, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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oTp
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

Du behauptest da etwas, dem ich natürlich nicht zustimmen. Wenn du wissen willst, warum brauchst du genug Kenntnisse darüber, was bei "Totenbeschwörungen" passiert. Leider istalkes, was du hier wieder einwirfst, seichtes Gerede.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:29 Also Ursache egal ?
Mir ist die Ursache nicht egal, aber darüber können wir anhand der Symptome nicht auf das rückschließen, was behauptet wird. Bezüglich prinzipiell Unerklärlichem kann ich nicht gleichzeitig sagen, ich wäre bestens darüber informiert.
oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:29Warum sollte mich dieser offensichtliche Unsinn interessieren ?
Offensichtlicher Unsinn ? Wie gesagt, es handelt sich primär um Textexegese, nicht um eine methodische Widerlegung deiner Sorte Beispiele. Textexegese findest du also unsinnig, wie du wieder mal bestätigt hast.
oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:29 Dich interessiert noch nicht mal die entscheidende Frage:
Ob die berichteten Erscheinungen real sind, ist für mich sekundär.
Ach , da gibt es wohl Wichtigeres als die Realität ?
Für mich ist daran nichts entscheidend für die Textexegese. Die historisch-kritische Methode fragt danach, was in den Texten gemeint ist.
Du deutest irgendwas Beliebiges in den Text und nimmst das dann als Grundlage für deine Einordnung von berichteten Erscheinungen in viel späterer Zeit.
Das ist eine strikte methodische Verschiebung. Aber das hat ja nicht erst mit dir oder mit Koch angefangen, sondern das knüpft hier auf eine ebenfalls schon alte Tradition an, die aber nichts mehr mit den alten Texten zu tun hat. Da dienen nur einige markante Begriffe als Aufhänger, die aus den alten Texten gekapert wurden.
oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 12:29 Ach, du kannst aber gut "die Unwahrheit annehmen als Realität". Ist dir noch nie aufgefallen, dass ich 1000 mal mehr als nur Koch kenne ?
Du kannst noch so viel kennen. So lange dir seriöse Exegese am Arsch vorbei geht, halte ich deine Vorgehensweise für überwiegend unproduktiv. Auf einer anderen Ebene mag das sinnvoll sein, aber das ist dann nicht mein Thema, was ich in Bibelforen besprechen kann oder will.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

Es wird wieder recht emotional.

oTp und Prf, ihr baut auf unterschiedlichen Prämissen auf. Wann erkennt ihr, dass es so sinnlos ist einen Dialog zu führen? Ihr müsst euch erst um eine Einigung der Prämissen bemühen. Ich scheiterte am Prf auch schon, als ich erkannte, was er als "Engel" definiert.

Und es nützt noch weniger, wenn sich jeder auf "die Bibel" beruft. Das meint jeder und so geht es nur hin und her bis zum St. Nimmerleinstag, was ich oft mit Verhalten von Kleinkinder vergleiche: Ist so - nein, ist nicht - ist doch - nein, ist nicht - ist schon so - ... und dann beruft sich jeder auf seinen allwissenden Papa, der alles besser weiß.

Und es endet, ... immer quasi wie das Amen im Gebet, und ihr legt wieder einmal Zeugnis ab, ... dass ihr die Sachebene verlässt und in die persönliche abgleitet. Dort wird Schwanzvergleich betrieben (ist halt was 14-Jährige machen) sich selbst zu überschätzen und den anderen zu unterschätzen.

Vielleicht gibt es den Äpfel-Birnen-Dämon. Immer wenn der eine sagt Äpfel, versteht der andere Birnen oder umgekehrt und der Dämon treibt euch dann dazu, dass ihr euch gegenseitig mit Äpfeln und Birnen bewerft. :mrgreen:

Ich sage, reife Leute könnten das schon anders.
(und bin scho wieder weg)
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Oleander
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Oleander »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 13:19 Und es nützt noch weniger, wenn sich jeder auf "die Bibel" beruft.
Das meint jeder und so geht es nur hin und her bis zum St. Nimmerleinstag, was ich oft mit Verhalten von Kleinkinder vergleiche
Du bist diesbezüglich keine Ausnahme, nur du willst es bei dir selber nicht erkennen.
Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 13:19 Dort wird Schwanzvergleich betrieben...
:roll:

Und du hast den größten...denn nur du erkennst in fast jedem Thema die absolute Wahrheit ,die anderen sind ja nur deine Schüler...
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 13:19 Und es nützt noch weniger, wenn sich jeder auf "die Bibel" beruft.
Das tut oTp ja gerade nicht. Er sagte doch sogar mehrfach explizit, dass die damaligen Schreiber noch nicht so gut über Dämonen bescheid wussten und die Bibel deswegen nicht reiche, um Wesen und Wirken von Dämonen verstehen zu können.
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von oTp »

ch sage, reife Leute könnten das schon anders.
(und bin scho wieder weg
Schon wieder weg war das Reifste davon. :idea:

Klar ist mir klar, dass ich mit Prof. von und zu Exegese und Ontologie (oder wie war das Wort, dem du absolute Bedeutung gibst) vergeblich rede. Das ist anscheinend seine Wirklichkeit.

Aber mir fällt angenehm auf, dass er dabei noch recht angenehm rüberkommt.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

oTp hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:21 Klar ist mir klar, dass ich mit Prof. von und zu Exegese und Ontologie (oder wie war das Wort, dem du absolute Bedeutung gibst) vergeblich rede. Das ist anscheinend seine Traumwelt.
Ontologie bzw. Ontologisierung ist die Grundlage deiner Herangehensweise. Bei Helmuth auch, aber Ontologie ist nicht gleich Ontologie.
Ich weise Ontologien zurück, weil ich dafür keine biblsche Grundlage sehe und auch keine in anderen antiken Texte, wo von Dämonen die Rede ist.
Erst ab dem Mittelalter wurden systematisch Ontologien über Dämonen, Engel und Himmelsweisen entwickelt. Die von Helmuth eingebrachte Ars Goetia ist so etwas. Diese ist aus dem 17. Jahrhundert. Älter sind die Neun Chöre der Engel und De Coelesti Hierarchia.
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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 14:02 Wo ist jetzt der Unterschied ? Menschlich denken ist in diesem Fall satanisch.
Diese Aussage ziehe ich zu mir herüber, da ich denke, es gehört zu unseren Grundlagen, die wir ausarbeiten. Das Denken eines Menschen kann dreierlei sein, göttlich, menschlich und auch satanisch. Die menschliche Komponente darf nicht vergessen werden, denn wir sind ja in erster Linie Mensch.

Sie sind auch nicht digital entweder göttlich oder satanisch, sondern bunt gemischt. Das satanische Denken sollen wir aber ablegen. Wenn sich jemand bloß irrt, und Gottes Wort z.B. falsch interpretiert, und dahinter keine böse Absicht steht, dann ist das auch menschlich. Und gerade das kennzeichet uns, weil wir enorm fehleranfällig sind.

Auch dieses Gespräch z.B.: "Mir schmeckt ein Altwiener Zwiebelrostbraten mit knusprigen Röstzwiebeln, wie nur ich das zubereiten kann." Ein anderer meint dazu: "Komm Alter, du hast meinen noch nicht probiert. Und erst mein Safterl dazu. Du wirst auf die Knie gehen." ;)

Das ist ein Gespräch auf menschlicher Ebene, damit weder göttlich noch satanisch. Für Gott oder Satan ist das ziemlich belanglos, wer den ZRB besser kann, wenn das Gespräch nicht im Geist einer bösartigen Rivalität, sondern auf normaler zwischenmenschlicher Ebene wie unter guten Kollegen, abläuft. Eher segnet es damit Gott.

Bei einer satanischen Rede geht es für mich immer um einen Akt der Bosheit. Die Bosheit selbst kann bewusst wie auch unbewusst erfolgen, weil derjenige Mensch von seiner widergöttlichen Auffassung auch überzeugt sein kann, und sein Herz dazu auch verstockt ist, aber in Gottes Augen ist es einfach nur boshaft.
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Beitrag von oTp »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: So 14. Jun 2026, 15:49 Ich weise Ontologien zurück, weil ich dafür keine biblsche Grundlage sehe und auch keine in anderen antiken Texte, wo von Dämonen die Rede ist.
Und was sagt uns das dann hier ?
(KI)
der Glaube an Dämonen war in der Vergangenheit allgegenwärtig und tief in fast allen historischen Kulturen verwurzelt. Sie dienten als Erklärungsmodell für Naturkatastrophen, Krankheiten und menschliches Leid.Alter Orient & Antike: Im antiken Mesopotamien galten Wüsten als Wohnorte von gefährlichen Geistern. Die Griechen verstanden unter einem Daimonion zunächst neutrale Zwischenwesen zwischen Göttern und Menschen.Mittelalter & Frühe Neuzeit: In Europa waren Dämonen, Hexen und der Teufel omnipräsent. Krankheiten oder zerstörte Ernten wurden oft als Werk von Dämonen angesehen. Ausführliche historische Einordnungen hierzu bietet Geo.de.Religion: Im Judentum und Christentum wurden diese Wesen als gefallene Engel oder böse Geister identifiziert. Berichte über Exorzismen prägten die biblischen Schriften. Weiterführende theologische Ansichten lassen sich bei Evangelisch.de nachlesen.Kulturgeschichte: Dämonen prägten die Kunst und Mythologie weltweit. Die historische Entwicklung und Folklore dieser Mythen wird auf Phantastopia detailliert beleuchtet.
Nur, dass man heutzutage Krankheiten und die Naturgesetze kennt, und dahinter damals aus Unwissenheit hinter allem Dämonen vermutete. Das hat positiv dazu beigetragen, dass man nicht mehr überall dahinter Dämonen vermutet.
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