Das Tier in der Offenbarung

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Larson
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Re: Das Tier in der Offenbarung

Beitrag von Larson »

Zippo hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 15:33 Wer sich mit der Prophetie des AT beschäftigt, muß damit rechnen, daß diese Prophetie schweigt, solange Gottes Handeln an dem Volk Israel aussetzt. Seit 1948 ist der Staat Israel wieder gegründet und die Prophetien für das irdische Volk Israel geht weiter.
Das ist vielleicht auch ein wichtiger Aspekt, wenn man sich mit den Worten beschäftigt, die Johannes bekommen hat.
Die Propheten der Tenach decken den ganzen Zeitraum ab, Exil wie auch das kommende. Offenbarung ist daher eher fragwürdig, wenn da diese Ältesten das Lamm anbeten. Es beinhaltet also einen Götterkult, den der Ewige nicht akzeptiert.

Der Staat Israel ist wieder, wie es der Ewige gesagt und versprochen hatte. Nur hören nicht alle Juden diesen Ruf, aber diese werden noch „geholt“, von den Nationen nach Israel getragen. Man wird die jüdischen Feste feiern, die jüdischen Ordnungen werden dann wieder die Lehre sein.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.
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Helmuth
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Re: Das Tier in der Offenbarung

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 15:33 Das Standbild kennt nur einen Namen und der heißt Nedukadnezar und bildet das goldene Haupt.
Mir ging es bei den Namen um die Meder und Perser und um Griechenland. Namen könnnen Personen und auch Herrschaftsreiche sein. Diese genannten finden im Buch Daniel Erwähnung. Es fehlt aber der Name Rom. Wenn Gott präzise künftige Reiche mit Namen kennt, hätte er auch Rom voraussagen können.

Das hat Gott aber nicht und daher meine ich ist das nicht mit dem einst römischen Reich gleichzusetzen. Als Grund gebe ich an, dass Daniels Visionen eine eschatologische Komponente enthalten. Rom exisitiert nicht mehr, spielt daher nicht mehr mit. So höre man auf in unserer Zeit alles was noch den Namen "Rom" trägt damit zu verbinden.

Die RKK z.B. ist nicht die Nachfolge des römichen Reiches. Rom ist bloß der geographische Amtssitz des Vatikans und wird so vergehen wie Babel und alle anderen Reiche. In der gesamten Bibel gibt es nur einen Ort, der auch in historischer Sicht eine ewige Bedeutung hat, das ist Jerusalem, der ewige Amtssitz des wiederkehrenden Messias. Den Ort hat Gott dazu erwählt.
Zippo hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 15:33 Alle Reiche haben etwas mit der Endzeit zu tun, das zeigt der Vergleich mit den 4 Tieren in Dan 7 und dem Tier in Off 13.
Mit dem Buch Daniel hört es gewissermaßen bei Rom auf und mit dem Buch der Offenbarung beginnt es damit. In Offenbarung 17 fällt der Name Babylon, was wie ein Rückgriff scheint, was ich aber sinnbildisch als einen Geist deute und dieser hat eigentlich keine historische Komponente.

Unter der Herrschaft der Römer enstand der Neue Bund, aber die Weissagungen reichen bis ans Ende. Wie ich sagte, reicht ein Bild für eine Gesamtschau nicht aus. Und wer bitte sagt, dass uns mit den Tiervisionen überhaupt eine historische Sicht gegeben werden sollte? Diese Frage stellt sich kaum wer, und so sucht er nach Dingen, die Gott möglichweise gar nicht mitteilen wollte.

Daher ist es unumgänglich für eine Exegese erst die Grundlage zu erarbeiten, was ich im Thread "Hure Babylon - Vers für Vers" zu erarbeiten versuche. Für die rein historische Schau bräuchte man alle Bilder, aber der wirkende Geist ist immer präsent. Wenn wir schon eine Gesamtperspektive haben wollen, dann können wir uns eine weitere Weissagung von Daniel ansehen. Dazu der erste Teil:
Daniel 7:24-25 hat geschrieben: 70 Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben. So wisse und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.
Bie dieser Schau greift Gott zu keinen Tiergestalten zwecks Illustrierung, und damit werden gewissermaßen nicht Geister angesprochen. Stattdessen spricht das Wort konkret über historische Fixpunkte. Deuten wir mal das, denn das denke ich lässt sich auch rein historisch einordnen ohne eine geistliche Ebene beachten zu müssen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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