Die Lehre des Arian

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Johncom
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Johncom »

Kingdom hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 17:16 Wenn eben das Wort seines Namen fehlt, können Religiöse Menschen oft nicht erkennen, wer eigentlich gemeint ist!
Braucht Gott einen Namen um zu wissen, ob der Mensch zu ihm betet oder zu einem anderen?

Dass Gott einen Namen hat oder braucht, ist für den traditionell religiösen Menschen eine Hilfe. Den ursprünglichen absoluten Gott wird kein denkender Mensch begreifen können. Es ist aber ein Hinweis, ein Toröffner im "Ich bin der ich bin".

Juden schweigen über den Namen Gottes, oder?
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Kingdom
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Kingdom »

Johncom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 00:03
Kingdom hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 17:16 Wenn eben das Wort seines Namen fehlt, können Religiöse Menschen oft nicht erkennen, wer eigentlich gemeint ist!
Braucht Gott einen Namen um zu wissen, ob der Mensch zu ihm betet oder zu einem anderen?

Dass Gott einen Namen hat oder braucht, ist für den traditionell religiösen Menschen eine Hilfe. Den ursprünglichen absoluten Gott wird kein denkender Mensch begreifen können. Es ist aber ein Hinweis, ein Toröffner im "Ich bin der ich bin".

Juden schweigen über den Namen Gottes, oder?
Lieber Johncom

Er weiss wenn er erlöst hat und wenn nicht, von daher kennt er auch unsere Gedanken.

Da er sich aber eben als JHWE vorgestellt hat, so wussten auch die umliegenden Völker von Israel das eben spezifisch das er gemeint ist und eben nicht ein Götze wie Dagon, Baal usw. oder eben mit der Gott Abrahams, Isaak und Jakob, war es auch wieder klar, wer gemeint ist, zumindest wenn man eben etwas über Abraham oder die drei wusste oder die kannte.

Wenn man eben nun in der Bibel eben Herr schreibt kann jeder seinen Herr bezw. Vorstellung meinen.

Wenn ich Dich z.b rufe hallo Ding zeugt das eben nicht gerade von einer Persönlichen Beziehung zu Dir.

Die Juden schweigen nicht über seinen Namen aber gem. den 10 Geboten soll der Name des Herrn nicht missbraucht werden und da haben sie einen enormen Respekt, so das sie den Namen nicht ausschreiben oder aussprechen. Eben z.b. G-tt. Das ist dann für jeden Juden klar was gemeint ist oder eben für alle welche die Juden kennen und Ihre Geschichte.

Die Beziehung die aber Jesus lehrte welche durch sein Opfer möglich wurde, ist eben Vater. Dies gilt für die welche von neuem geboren sind.

Wenn ich von einem Vater spreche, mit jemanden der diesen Vater nicht kennt ist das wieder sehr neutral und kann eben alles bedeuten.

In der Beziehung Sohn und Vater ist aber dies eben kein Problem.

Bei einem Schriftstück das für alle Menschen niedergeschrieben wird nennt man eigentlich den Namen so wie eben auch in den exakten Geschlechtsregistern, wo es ja komisch tönen würde, wenn man schreibt er ist der Vater, des Vater, des Vaters das ergibt keinen Bezug und Sinn. Da kann alles und jeder gemeint sein.

Wenn Jahwe mit HERR gross geschrieben ist, muss man immer genau hin schauen wer ist nun gemeint, wenn immer nur Herr klein steht, wird es schwieriger und wenn klar steht: JHWE, dann ist klar wer gesprochen hat. Auch Menschen wurden mit Herr angesprochen wenn also Herr klein immer steht, was ist nun gemeint, hat der Prophet etwas gesagt oder eben JHWE.

Wenn ich schreibe nur Gott, wer ist da gemeint, wenn für mich eben eine Statue Gott ist? Wenn ich sage ich bezeuge Jesus Christus und JHWE, dann ist klar wenn ich meine, der welcher am Sinai die Gebote gab und der welcher auf Erden wandelte und und den neuen Bund besiegelte mit den Menschen. Klar muss ich mich dann noch über die Geschichte eben schlau machen aber wenn die Geschichte eben unpersönlich geschrieben ist, wird es schwierig.

Lg Kingdom
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Zippo
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Zippo »

Ziska hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 09:24 Gott ist nur ein Titel. Und nicht der Name des Schöpfers.
Herr ist auch nur ein Titel. Und nicht der Name des Schöpfers oder der Name des Sohnes Gottes.
Das ist richtig. Bei dem Titel geht es um Rang, Stand, Amt und Würde.

Der ewige Gott und Vater hat diesen Titel und kann ihn auch verleihen. Im AT hat er sich in dem Engel des HERRN offenbart und ihm so ein gottgleiches Auftreten beschert. Der Engel des HERRN wird identisch sein mit dem Erstgeborenen vor aller Schöpfung, wie er in Kol 1,15-17 dargestellt wird. Er gibt ihm das recht, in der Schöpfung, die er sich von erbeten hat, als Gott zu erscheinen. Bsp. 2 Mo 3,1... .
Im NT wird der Erstgeborene noch mal erhöht und als Gott über die Schöpfung eingesetzt.
[Luther 1912: Heb. 2,7] Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen denn die Engel; mit Preis und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände;
Er darf als Gott neben seinem Vater erscheinen und angerufen werden, der von Gott gesandte Heilige Geist setzt das um.
Joh 14,13-23 . Der Sohn bekommt Macht von seinem Vater Dan 7, 13-14, 1 Petr 3,22 und darf regieren Off 5,6.13, richten Joh 5, 27.30 , und über das Geschick der Welt bestimmen. Hebr 1,2-3
Aber er ist eben der von seinem Vater eingesetzte Gott und nicht der ewige Gott. Das macht den Unterschied, weshalb eine Dreieinigkeit, in der Weise, wie sie oft dargestellt wird, nicht der Wahrheit entspricht.
Ziska

Wer wird wohl die treibende Kraft gewesen sein, der die Bibelübersetzer dazu angehalten hat,
den Namen Gottes durch Titel zu ersetzen?
Wer hat Namen Gottes durch Titel ersetzt ?
Das glaube ich nicht, Gott hat sich vielmehr nach dem erfolgreich durchgeführten Werk des Herrn Jesus, in anderer Weise offenbart. Durch die Wiedergeburt ist er den Nachfolgern Jesu ein Vater geworden und sie dürfen ihn auch so anreden. Joh 16,23
Und durch die Nachfolge Jesu ist er seinen Nachfolgern zum Herrn geworden und diese sahen sich als Knechte ihres Herrn, um ihm zu dienen.
Rö1,1
Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes
[ELB-CSV: Kol. 3,24] da ihr wisst, dass ihr vom Herrn die Vergeltung des Erbes empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Kingdom
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Kingdom »

Zippo hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 09:31
Das ist richtig. Bei dem Titel geht es um Rang, Stand, Amt und Würde.
Und eben für Dich Zippo welchen Titel hat Jesus für Dich wenn ihm alles gegeben ist im Himmel wie auf Erden?

Der Titel welcher im Arian zuordnete oder eben einen höheren?

Lg Kingdom
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Zippo
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Zippo »

Otto hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 11:34
Zippo hat geschrieben:Frage an Ki : Was hat Arian gelehrt über Gott ? Das Ergebnis kann, wie ich eben festgestellt habe, kleine Unterschiede enthalten, je nachdem mit welchem Gerät gefragt wird !
Was den Inhalt angeht, bin ich mit fast allen Punkten einverstanden. Den Sohn Gottes (Jesus Christus) würde ich in diesem Zusammenhang auch als Erstgeborenen vor aller Schöpfung bezeichnen, wie er in Kol 1,15 genannt wird.
Dein Erkenntnis ist korrekt und kein Grund zur Sorge… :)
Zippo hat geschrieben:Was hat eigentlich zur Ablehnung dieser Lehre geführt ?
So wurde es prophezeit…Das „Unkraut“ würde mit dem echten „Weizen“ mit wachsen …Ja sogar zahlenmäßig die überhand gewinnen.
Ich nehme an, es wurde abgestimmt und von den 200-300 Bischöfen hat die Mehrzahl für Athanasius gestimmt. Der Kaiser drängte ja auf eine einheitliche Regelung.
Aber ich denke man muß Athanasius nicht unbedingt als Feind betrachten, er hat eben die Dinge anders verstanden und verstand zu überzeugen.
Der Feind aus Mt 13,28 ist eigentlich immer Satan, der gläubige Menschen in zwei Lager teilt und gegeneinander aufhetzt. Erstaunlich, daß sich dieser Konflikt bis zum heutigen Tag gehalten hat.

Ich nehme an, daß du an die Präexistenz des Sohnes Gottes glaubst, daß dieser Erstgeborene vor aller Schöpfung auch in der Himmelswelt der Erste gewesen ist ?

Gruß Thomas
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Zippo
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Zippo »

Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 11:00
Zippo hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 09:31
Das ist richtig. Bei dem Titel geht es um Rang, Stand, Amt und Würde.
Und eben für Dich Zippo welchen Titel hat Jesus für Dich wenn ihm alles gegeben ist im Himmel wie auf Erden?

Der Titel welcher im Arian zuordnete oder eben einen höheren?

Lg Kingdom
Der Sohn Gottes ist Gott nach dem willen des Ewigen, habe ich das nicht gesagt ?

Gruß Thomas
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Otto »

Zippo hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 18:38 Ich nehme an, es wurde abgestimmt und von den 200-300 Bischöfen hat die Mehrzahl für Athanasius gestimmt. Der Kaiser drängte ja auf eine einheitliche Regelung.
Aber ich denke man muß Athanasius nicht unbedingt als Feind betrachten, er hat eben die Dinge anders verstanden und verstand zu überzeugen.
Der Feind aus Mt 13,28 ist eigentlich immer Satan, der gläubige Menschen in zwei Lager teilt und gegeneinander aufhetzt. Erstaunlich, daß sich dieser Konflikt bis zum heutigen Tag gehalten hat.
Das Ergebnis zählt. Arius ist nicht aus der ursprünglichen biblischen Lehre abgewichen, so wie sie auch die Apostel und Jesus lehrten. Satan (der Feind) würde laut Gleichnis nicht persönlich erscheinen er ist unsichtbar ... Das biblische Verständnis des Athanasius bezogen auf das Verhältnis Gottes mit Jesus, war Same des „Unkrauts“…
Zippo hat geschrieben:Ich nehme an, daß du an die Präexistenz des Sohnes Gottes glaubst, daß dieser Erstgeborene vor aller Schöpfung auch in der Himmelswelt der Erste gewesen ist ?
So steht es geschrieben... Widerholt wurde Jesus als der einziggezeugte Sohn Gottes genannt. Er ist der Einzige seiner Art, der Einzige, den Gott allein, ohne die Hilfe oder die Mitwirkung irgendeines Geschöpfes, erschuf. Er ist der Einzige, den Gott, sein Vater, gebrauchte, um alle anderen Geschöpfe ins Dasein zu bringen. Er ist „der Erstgeborene der gesamten Schöpfung“.

Engel oder Adam, werden auch Söhne/Sohn Gottes genannt, sie sind aber nicht einziggezeugte Söhne Gottes. Bei der Erschaffung der Engel (aber auch der Menschen) war Jesus als „Werkmeister“ Gottes tätig….
LGrüße von Otto
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Johncom
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Johncom »

Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 09:18 Wenn ich schreibe nur Gott, wer ist da gemeint, wenn für mich eben eine Statue Gott ist? Wenn ich sage ich bezeuge Jesus Christus und JHWE, dann ist klar wenn ich meine, der welcher am Sinai die Gebote gab und der welcher auf Erden wandelte und und den neuen Bund besiegelte mit den Menschen. Klar muss ich mich dann noch über die Geschichte eben schlau machen aber wenn die Geschichte eben unpersönlich geschrieben ist, wird es schwierig.

Es wird überhaupt schwierig, wenn man Gott wie einen Menschen als Person fest macht. Das ist eine Vorstellung, die auch heilsam ist, nur eben nicht allen gleich überzeugend. Ob eine Statue oder 4 Buchstaben, das ist beides eine Form, ein Gedanke im menschlichen Hirn. Um Gott auch nur annähernd "denken" zu können, müsste das menschlich-personale Vorstellen aufgelöst werden. Was ein Gnaden-Erlebnis wäre.

Zu "Die Lehre des Arian" kann ich wenig sagen, bin da nicht drin.

Für mich war es schon ganz früh eine Erkenntnis, dass Gott mit irdisch-zeitlichen Abläufen nichts zu tun hat. Es gibt wohl Epochen, in der die Menschheit Neues erkennt, auch in der Verantwortung wächst. Gott ist ewig, wir sind zeitlich. Für uns gibt es alter und neuer Bund, das sind Konzepte, und gut begründete, und viele folgen ihnen. Alle aber niemals, auch nicht alle Christen, und nicht alle erkennen Gott im AT. Auch Juden kennen keinen alten und neuen Bund, während logische Denker wie Quantenphysiker Gott als den ewigen "Ich Bin" ahnen oder sogar erkennen, womit die Jesus-Worte ganz neu Sinn machen für den heutigen Menschen.
"Bevor Abraham war bin ich" ...

Gott ist weder Name noch sonst in einer Form umrissen. Für mich. Wenn du einen Jahwe-Vater als "unser Vater" siehst, sogar als Richter, und diesem Konzept folgst, dann ist das, wie ich finde, auch ein feste Burg, aber sie ist nicht für alle gleich nachvollziehbar. Damit können wir leben, oder?
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Helmuth
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Helmuth »

Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 11:00 Der Titel welcher im Arian zuordnete oder eben einen höheren?
Wie lautet dazu die Lehre des Arius? Du ziehst hier Schlüsse ohne die gelegte Grundlage. Kannst du das z.B. anhand eines Dokumentes aus der Bibliothek der Altväter belegen? Ich meine diese hier: https://bkv.unifr.ch/de/search

Ich habe diese schon studiert, aber ich beziehe vieles auch aus wikipeidia was auch Hörensagen sein kann. Wiki oder die KI kann ein Einstieg sein, die Belege müssen aber auf Basis historisch zuverlässiger Berichte erbracht werden. Ob etwas die Lehre des Arius ist oder eine andere, könnte man hier einer näheren Untersuchung unterziehen. Auch du redest m.E. mehr durch Hörensagen.


Zippo hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 18:38 Aber ich denke man muß Athanasius nicht unbedingt als Feind betrachten, er hat eben die Dinge anders verstanden und verstand zu überzeugen.
Ich nenne ihn nicht Feind aber typischen Vertreter eines Antichristentums, wie es schon im 1. Johannesbrief angekündigt worden ist, dass sie einem entstellten Jesus nachfolgen. Diese sind nicht in der ersten Gemeinschaft verblieben, sondern erlangten nun politische Macht. So ist die daraus entstandene Kirche m.E. dementsprechend eine antichristliche Kirche geworden.

Gott hat nicht angeordnet oder geweissagt seine "ekklesia" werde Staatskirche bzw. das Christentum Staatsreligion. Vom Heiligen Geist erfüllte Christen hatten abgelehnt hinfort unter der Pantoffel weltlicher Kaiser zu stehen. Vielmehr hat Gott seine Kirche aus der Welt herausgerufen, was auch die Bedeutung des Wortes "ekklesia" ist.

Wir können nun die Millionen-Euro Frage stelle, wie sich die Geschichte entwickelt hätte, hätte man sich damals für die Lehre des Arius entschieden. Nun aber ist es gekommen wie es kommen musste und Gott wusste das auch schon.


Otto hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 20:32 Arius ist nicht aus der ursprünglichen biblischen Lehre abgewichen, so wie sie auch die Apostel und Jesus lehrten.
Für mich ist Arius schon abgewichen, da ich die Präexistenz des Menschen nicht aus der Schrift ableiten kann und als heidnische Vorstellung betrachte. Woher Arius sie bezieht geht für mich nicht klar hervor und ob das auch seine Lehre war. Vermutlich glaubte er bereits an eine Präexistenz, aber nicht an die ewige wie Athanasius, da er einen Anfgangspunkt setzt.

Ich finde es aber befremdlich wie Antichristen begonnen haben sich gegenseitig zu bekämpfen. Das ist aber durchaus symptomatisch. Wenn der erste Gegner, der wahre Nachfolger Jesu allmählich verloren geht, weil er gesellschaftlich nicht mehr wahrgenommen wird, dann sucht man neue Opfer, die man verschlingen kann um sie der Ketzerei zu bezichtigen.
Otto hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 20:32 Das biblische Verständnis des Athanasius bezogen auf das Verhältnis Gottes mit Jesus, war Same des „Unkrauts“…
Ja, da sind wir diesmal einer Auffassung! Man könnte aber hinzufügen das vermeintlich biblische Verständnis, nicht dass Athanasius' Verständnis als biblisch aufzufassen wäre. Für mich wich auch Arius schon ab, nur nicht so extrem.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Otto
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Re: Die Lehre des Arian

Beitrag von Otto »

Helmuth hat geschrieben:Für mich ist Arius schon abgewichen, da ich die Präexistenz des Menschen nicht aus der Schrift ableiten kann und als heidnische Vorstellung betrachte.
Da bist du schon ein Einzelgänger, ich kenne deine Sichtweise…Es gibt zig Verse die dies bestätigen, sogar Jesus selbst sprach von seiner Zeit im Himmel. Und es ging nicht um die Präexistenz des Menschen an sich, sondern nur um die Präexistenz Jesu.. :)

Überlege: Weder ein Gott noch ein Mensch, konnte das zurück erkaufen (Lösegeld) was Adam verloren hatte (ein vollkommenes Leben, für die Ewigkeit bestimmt).Ein Gott würde zu viel „bezahlen“, ein Mensch zu wenig.

Du wirst zu jeder Zeit, keinen Menschen der Welt finden, der ohne Sünde geboren ist. Warum? Weil Adam seine Lebens-Wurzel ist. Jesus ist ohne Sünde geboren. Warum? Weil der „Himmel“ seine Lebens-Wurzel war… ;) Aber, ich streite mich nicht mit dir, du bist erwachsen genug für dich das richtige zu tun..
Helmuth hat geschrieben:Woher Arius sie bezieht geht für mich nicht klar hervor und ob das auch seine Lehre war.
Es steht in der Bibel, du siehst es aber nicht… :)
Helmuth hat geschrieben:Vermutlich glaubte er bereits an eine Präexistenz, aber nicht an die ewige wie Athanasius, da er einen Anfgangspunkt setzt.
Athanasius hatte noch die „ομοουσιος“ Bohne im Kopf also quasi Jesus= (der)Gott..
LGrüße von Otto
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