Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite I

Politik und Weltgeschehen
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Johncom
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

Aslan hat geschrieben: Mi 1. Nov 2023, 08:30
Johncom hat geschrieben: Mo 30. Okt 2023, 02:35 Es ist nicht das, was der Mainstream ansprechen könnte.
Schon das Wort "okkult", das ginge in Richtung Spinnerei oder Schwurbelei.
Hatte vor ca. 10 Jahren mal ein Interview von ihm zu dem Buch "Erst Manahattan dann Berlin" gehört.


Das, was er in seinem Buch beschreibt, ist eigentlich nichts für die breite Masse, weil die Fülle an Hintergrundwissen schlicht überfordert.
Selbst für viele Gläubige ist es schon zu viel, wenn sie von "okkulten Netzwerken" hören, die sich vermeintlich hinter dem Vorhang der politischen Weltbühne verbergen sollen - erst recht wenn es im Zusammenhang mit Israel genannnt wird.
Zu mangelndem Hintergrundwissen fällt mir ein, das viele denken, das Weltgeschenen besteht aus Zufällen und niemand weiß, wie das Wetter wird. Für viele ist es besser, nichts zu wissen.
Im Mainstream las ich wiederholt die Kritik,die alternativen Medien würden die "Bevölkerung verunsichern". Da ist was dran. Der Mainstream deutet an, seine Aufgabe ist es, die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen: die Regierung sorge sich, dass es allen gut geht, dass alle geschützt werden usw ...
Will man die Menschen abschirmen von Informationsebenen, von denen der kleine Mann lieber die Finger lässt?
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Johncom
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

rellasch hat geschrieben: Mi 1. Nov 2023, 09:06 Was mir beim Vergleich von "westlichen" Medien und "nicht-westlichen" Medien zuerst aufgefallen ist = die unterschiedliche Bilderwelt.
Im Westen sind Putin und alle bösen autokraten der Welt in lächerlichen und abwertende Posen dargestellt. Mit herabgezogen Mundwinkel, allein und abgesondert von anderen usw.
Der visuelle Eindruck vermittelt ein negatives Bild

Schaut man sich die anderen Medien an, dann sind die Vorbilder unserer Welt, die Präsidenten und andere Mitgestalter in eben den gleichen negativen und lächerlichen Posen sichtbar. - und die eigenen positiv und vorbildlich

Ich denke, da fängt Manipulation schon an
Ja genaus das. Und genauso die Sprachwahl ... Putin droht, Biden sorgt sich ...
Die Manipulation über Bild und Formulierung wird in den zentralen Nachrichten-Agenturen entschieden, dann untermauert in den Leitmedien und die kleineren ziehen nur noch mit.

Allerdings hat dieses Framing schon so groteske Züge übernommen, dass es auch der breiten Bevölkerung auffällt. Das Vertrauen in den Mainstream geht unaufhörlich nach unten.
Rund 39 Prozent der im Dezember 2022 befragten Deutschen gaben laut dem RTL/n-tv-Trendbarometer an, Vertrauen in die Presse zu haben. Beim Medium Radio lag der Anteil der Befragten bei rund 49 Prozent, gegenüber dem Fernsehen gab es mit 27 Prozent der Nennungen das geringste Vertrauen.
Gegenüber dem Vorjahr kam es bei allen Gattungen zu einem Rückgang.
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/
Die Grafik zeigt den Verlust zum Vorjahr!
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Johncom
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

Hallo Kingdom,

ich glaube, keiner Regierung macht es Spaß zu zensieren. Außer es wird eng für sie, wenn ein gewisse Unzufriedenheit steigt.
China übrigens war ja nie eine Gesellschaftsform wie im Westen. Die Allgemeinheit, die in diesem Leben noch Armut gekannt hat, vertraut dem System wahrscheinlich weit mehr als die Europäer ihrem.

Auf deutsch kann täglich gelesen werden, wie die staatliche Presse China beschreibt und den Rest der Welt. Nur um einen Eindruck zu gewinnen:
:arrow: https://german.xinhuanet.com/
Kingdom hat geschrieben: Mi 1. Nov 2023, 15:13
Johncom hat geschrieben: So 29. Okt 2023, 23:53 Und in Deutschland ist die Erinnerung noch wach, 2 Regierungen damals hatten ihre Medien gleichgeschaltet. Diejenigen, die sich am Besten erinnern, sind die Ost-Bürger.
Ja damals war es offensichtlich, heute wird noch betont man sei für eine Lupenreine Demokratie und fängt an mit Zensur. Sogar von den kleinen unabhängigen Medien fürchtet man sich das sie zu viel Aufmerksamkeit bekommen könnte, weil sie nicht Regierungkonform berichten und noch ein paar Hintergründe mitliefern, von denen man möchte das sie nie Öffentlich diskutiert werden können.
Deshalb war vielleicht schon diese Pandemie-Krise eine Zeit zum Aufwachen. Wenn der sogenannte demokratische Staat die Freiheitsrechte einschränkt und unterschwellig sagt, die "alte Normalität" sei und vorbei ... dann hat der Bürger, der die Zeichen erkennt, die Gelegenheit, aufzustehen.
Wie gesagt für den einen oder anderen mag es ein Chance sein und Gott schenkt noch Zeit zum aufwachen, dieses Zeitfenster wird aber nicht mehr all zu lange offen sein.
Das kann schon sein, aber es war oft anders, als geglaubt wurde, die letzten Tage seien nahe. Vielleicht ist es die eine Welt, die jetzt untergeht und die andere beginnt? Der einzelne kann sich überprüfen, in welche will ich.
Stehe ich bereit für neue Verantwortung?
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

CoolLesterSmooth hat geschrieben: Mi 1. Nov 2023, 10:08
Naja, es ist, als würde man dich fragen, ob du zum Italiener gehen möchtest (simple Ja/Nein-Frage) und anstatt eine klare Antwort zu geben referierst du ein ums andere mal über die grundsätzliche Wichtigkeit zu Essen, ohne eine konkrete Antwort zu geben.
Meine Frau kriegt sofort ne Antwort, wo essen wir heute Abend.
Deine wiederholte Nachfrage, ob ich der türkischen Meldung über die Zahl der ukrainischen Opfer glaube oder nicht, empfinde ich als geschmacklos.
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Aslan »

Johncom hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 00:56 Zu mangelndem Hintergrundwissen fällt mir ein, das viele denken, das Weltgeschenen besteht aus Zufällen und niemand weiß, wie das Wetter wird. Für viele ist es besser, nichts zu wissen.
Ja, genau. So wie wenn einem unter der Dusche die Seife aus der Hand flutscht. Dabei fällt mir sofort dieses Zitat von Jean-Claude Junker ein:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
Die meisten Menschen denken tatsächlich, dass irgendwie alles ziemlich fragil auf der Welt ist und das jederzeit ein kleiner Funke genügt, um alles in Brand zu setzen.
Wenn das tatsächlich stimmen täte, wäre die heutige (Welt)-Ordnung schon zig mal in sich zusammengefallen - inkl. Weltfinanzsystem etc.
Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

Albert Einstein
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Kingdom »

Johncom hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 02:14 Wenn der sogenannte demokratische Staat die Freiheitsrechte einschränkt und unterschwellig sagt, die "alte Normalität" sei und vorbei ... dann hat der Bürger, der die Zeichen erkennt, die Gelegenheit, aufzustehen.
Hallo Johncom

Solange die Mehrheit der Bürger nicht realisiert, was das Grundproblem ist, wird es keine Veränderung geben. Wir sehen es auch hier immer viele vertrauen dem System blind selbst dann wenn dieses System offen zugibt, in welche Richtung es vorwärts gehen will. Zuckerbrot und Peitsche waren schon immer bewährte Methode die eben dazu führen, das ein kleine Minderheit eine grosse Mehrheit führen kann.


Das kann schon sein, aber es war oft anders, als geglaubt wurde, die letzten Tage seien nahe. Vielleicht ist es die eine Welt, die jetzt untergeht und die andere beginnt? Der einzelne kann sich überprüfen, in welche will ich.
Stehe ich bereit für neue Verantwortung?
Sicher hat man seit jeher solches geglaubt und wir können rückblickend sagen warum man es oft zu früh erhofft hat. Wir sehen nun die ganze Welt wird gleichgeschaltet und trotzdem halten sie nicht aneinander. Wir sehen das Chaos das dadurch verursacht wurde und immer wenn das Chaos perfekt ist, schreit man nach dem starken Führer, der es beseitigt.

Jesus sagte wie zu Zeiten Noahs, gut ich habe nicht in dieser Zeit gelebt aber was meinst Du, wie weit wir von dem entfernt sind, wenn Du in die Welt blickst? Kannst Du die Zeichen der Zeit erkennen, die darauf hindeuten das die Türe bald geschlossen wird? Oder bist Du eben vom eigenen Tatendrang so getrieben, das du glaubst die Prophetien könnten rückgängig gemacht werden mit ein wenig Optimismus?

Diese Welt ist mehr als reif genug das sie den Antichristen und sein System annehmen wird, weil die Mehrheit der Weltbevölkerung es tun wird und das wissen auch die welche sein kommen vorbereitet haben.

Lg Kingdom
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von CoolLesterSmooth »

Johncom hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 02:46 Deine wiederholte Nachfrage, ob ich der türkischen Meldung über die Zahl der ukrainischen Opfer glaube oder nicht, empfinde ich als geschmacklos.
O...kay. Bin jezt nicht sicher, wie dieses Adjektiv hier passt, aber gut.
Ich weiß auch nicht genau, wieso du nicht schon vor Tagen gesagt hast, dass du das nicht beantworten möchtest, als ich wortwörtlich gesagt habe
"wenn du es nicht beantworten möchtest, dann sag du möchtest es nicht beantworten, ich akzeptier das und gut ist's", wozu dann das immer wieder drumherum-(non-)Antworten? Aber okay, du willst es nicht beantworten, ich hab ich gesagt ich akzeptiere das, also akzeptiere ich das. Thema erledigt.
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Oleander
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Oleander »

Aslan hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 09:41 Wenn das tatsächlich stimmen täte
"würde"

:lol:
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

Aslan hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 09:41 Dabei fällt mir sofort dieses Zitat von Jean-Claude Junker ein:
Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
Und das sagte er dem Mainstreamblatt Spiegel 1999. Es war noch eine andere Zeit, die Europäer hatten wenige Sorgen und dachten, Serbien sei bombardiert worden um "ein neues Auschwitz zu verhindern".

In den Medien war der Tenor, die allgemeine Gesellschaft schläft und will sich politisch gar nicht äußern. Was dann ganz anders kam, das begann so vor 10 Jahren .. und die Medien schienen erschrocken und erfanden die Gefahr des Populismus.
Aber Populismus ist eigentlich Demokratie pur. Volkswille ist Demokratie und nicht was Eliten beschließen.
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Re: Warum ich nicht mehr für Mainstream-Medien arbeite

Beitrag von Johncom »

Kingdom hat geschrieben: Do 2. Nov 2023, 10:04 Hallo Johncom

Solange die Mehrheit der Bürger nicht realisiert, was das Grundproblem ist, wird es keine Veränderung geben. Wir sehen es auch hier immer viele vertrauen dem System blind selbst dann wenn dieses System offen zugibt, in welche Richtung es vorwärts gehen will. Zuckerbrot und Peitsche waren schon immer bewährte Methode die eben dazu führen, das ein kleine Minderheit eine grosse Mehrheit führen kann.
Hallo Kingchild,

die Mehrheit der Bürger realisiert mehr als man uns sagt. Die Medien wissen es, und sie versuchen es nochmal mit allen Tricks: wer anders denkt ist Nazi. Oder "in der Nähe" der Nazis. Zumindest in Deutschland wird die rechte Ecke versucht, also ein schlechtes Gewissen machen.
Also hier hat die Mehrheit keine Lust mehr, noch einmal mit Masken und Abstand irgendwo anzustehen und Impf-Nachweise vorzuzeigen.
Aber es waren erst Minderheiten, Einzelne, die den Prozess in Gang gebracht haben.

Sicher hat man seit jeher solches geglaubt und wir können rückblickend sagen warum man es oft zu früh erhofft hat. Wir sehen nun die ganze Welt wird gleichgeschaltet und trotzdem halten sie nicht aneinander. Wir sehen das Chaos das dadurch verursacht wurde und immer wenn das Chaos perfekt ist, schreit man nach dem starken Führer, der es beseitigt.

Jesus sagte wie zu Zeiten Noahs, gut ich habe nicht in dieser Zeit gelebt aber was meinst Du, wie weit wir von dem entfernt sind, wenn Du in die Welt blickst? Kannst Du die Zeichen der Zeit erkennen, die darauf hindeuten das die Türe bald geschlossen wird? Oder bist Du eben vom eigenen Tatendrang so getrieben, das du glaubst die Prophetien könnten rückgängig gemacht werden mit ein wenig Optimismus?
Über die Prophetien weiß ich zu wenig. Es kann aber sein, dass genau die dunkle Seite, welche Freude hat an der Angst der Menschen, die Bilder der Prophetie benutzt. Die sogenannten Dunkelmächte sind Bibelkenner.

Ja, es sieht so aus, als wollten bestimmte Wesen die Welt gleichschalten und erzeugen dafür ein Chaos, damit sie Zustimmung bekommen.
Das geht aber nur, wenn wir dieses Chaos "mitmachen", also uns verunsichern lassen. Solange wir, du, ich ... in völliger Ruhe und Vertrauen verbleiben, verlaufen alle Umsturzversuche ins Leere.
So wie ein Krieg wird ausgerufen aber keiner geht hin. Ja, Mehrheiten sollen hingehen müssen, aber schon ein paar Einzelne reichen, um die Mehrheiten anzuhalten.

Es braucht immer Einzelne, die treffen auf andere Einzelne und wie die Pandemie-Zeit zeigte, entstanden qualitative Mehrheiten, die dann am Ende auch die Impfzwang-Gesetze verhindert haben. Es war nur der unbedingte Glauben, wir versuchen es auch wenn es nicht gelingt. Aber es gelang weil wenige glaubten. Und wo geglaubt wird, da werden keine Türen geschlossen.
Gesperrt